Basel III von EU-Finanzministerrat gebilligt
(16.05.2012) Brüssel/APA – Die Banken in Europa müssen ihre Geschäfte künftig mit mehr Eigenkapital absichern, um besser gegen Krisen gewappnet zu sein. Auf solch schärfere Kapitalregeln für die 8.300 Banken und Kreditinstitute in der EU haben sich die EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel einstimmig verständigt. Das sagte die dänische Wirtschaftsministerin Vestager, die derzeit die Treffen leitet, nach der Debatte. Die neuen Regeln sollen vom 1. Jänner 2013 an gelten und weltweite Schocks an den Finanzmärkten wie nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers 2008 verhindern.
Weiterlesen 0 KommentareÖsterreich: Stimmungslage im Mittelstand weiterhin gut
(16.05.2012) Die Stimmung unter Österreichs Mittelständlern ist gut. Dies signalisiert das Creditreform Klimabarometer, das im Vergleich zum vergangenen Herbst um 6,7 Zähler auf 17,4 Punkte anstieg (Frühjahr 2011: 18,3 Punkte). Der österreichische Mittelstand sei gut aufgestellt und habe im europäischen Vergleich die Nase vorn, heißt es. Die Auftrags- und Umsatzerwartungen sind immer noch aufwärts gerichtet, auch wenn die befragten Unternehmen der künftigen Entwicklung nicht mehr ganz so optimistisch entgegenblicken wie vor Jahresfrist.
Weiterlesen 0 KommentareVerwaltungsgerichtsbarkeitsnovelle als erster Baustein einer Verwaltungsreform

Verwaltungsgerichtsnovelle gilt als eine der bedeutendsten Verfassungsänderungen der Zweiten Republik.
(16.05.2012) Das Projekt gilt unter Juristen nach dem EU-Beitritt als die bedeutsamste Verfassungsänderung der Zweiten Republik. Mit der Verwaltungs-gerichtsbarkeitsnovelle werden mehr als 120 weisungsfrei gestellte Berufungssenate und Sonderbehörden mit 1. Jänner 2014 aufgelöst und mit ihren Zuständigkeiten und Kompetenzen in insgesamt elf Verwaltungsgerichten aufgehen. Neun davon sind Landesgerichte, dazu kommen ein Bundesverwaltungsgericht und ein Bundesfinanzgericht. Wer ab 2014 gegen einen Bescheid einer Behörde berufen will, muss sich (abgesehen von Gemeinde-Angelegenheiten) nicht mehr an die nächst höhere Verwaltungsinstanz wenden, sondern kann gleich vor ein unabhängiges Verwaltungsgericht ziehen.
Weiterlesen 0 KommentareEU-Kommission favorisiert entfernungsabhängige Mautsysteme
Mautgebühren in der EU müssen gerecht sein und dürfen Fahrer aus anderen EU-Staaten nicht diskriminieren. Mit den diese Woche vorgestellten neuen Leitlinien strebt die EU-Kommission eine für alle Straßennutzer faire und transparente Regelung der Gebühren an. Mitgliedstaaten, die eine Mauteinführung für Pkw planen, sollen die Leitlinien dabei helfen. Derzeit verfügen sieben Mitgliedstaaten – Österreich, Bulgarien, die Tschechische Republik, Ungarn, Rumänien, die Slowakei und Slowenien – über ein Gebührensystem für Privatfahrzeuge, das auf der Ausgabe von Vignetten mit zeitlich befristeter Gültigkeit basiert.
Umfrage: Tiroler bei Firmengründungen zurückhaltend
Der Krise sind die Tirolerinnen und Tiroler relativ gelassen begegnet. Insgesamt macht sich zusehends Entspannung breit und das wirtschaftliche Klima hellt sich auf, so lautet der Tenor einer aktuellen Konsumentenbefragung von Wirtschaftskammer Tirol, Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) und Tiroler Tageszeitung. Die allgemeine Wirtschaftslage schätzen die Befragten weithin positiver ein als im Dezember 2011. Glaubten damals nur knapp acht Prozent an einen Konjunkturaufschwung, so lag diese Zahl im April dieses Jahres wieder bei rund 19 Prozent.
Österreichs Kongress- und Tagungstourismus boomt
(15.05.2012) Wien/APA – Der heimische Kongresstourismus ist 2011 weiter rasant gewachsen. Wien hielt sich als Austragungsort mit 181 internationalen Meetings weltweit auf Platz 1 – vor Paris (174) und Barcelona (150). Österreich arbeitete sich als Kongress-Location gegenüber dem Jahr davor laut International Congress & Convention Association (ICCA) von Rang 14 auf 10 vor. Die Zahl der in der vorliegenden Statistik erfassten Kongresse, Seminare und Tagungen erhöhte sich 2011 um 17 Prozent auf 13.348 Veranstaltungen, die Teilnehmerzahl kletterte um 19 Prozent auf mehr als 1,3 Millionen. Dabei wurden 2,6 Millionen (2010: 2,2 Millionen) Nächtigungen verbucht.
Einführungsverordnung will bis 2019 Smart Metering für alle Stromabnehmer verfügbar machen
(15.05.2012) Netzbetreiber müssen Zählpunkte als intelligente Messgeräte ausstatten. Die 138. Verordnung des Wirtschaftsministeriums, mit der die Einführung intelligenter Messgeräte festgelegt wird, wurde am 24. April 2012 im Bundesgesetzblatt II Nr. 138/2012 veröffentlicht. Die Einführungsverordnung sieht Smart Meter für 95 Prozent aller Kunden bis 2019 vor. Mit Smart Metering können sich Konsumenten erstmals zeitnah über ihren tatsächlichen Energieverbrauch oder auch Energieproduktion der eigenen PV-Anlage informieren.
Weiterlesen 0 KommentareÖsterreichs Wirtschaft wächst langsam, aber doch
(15.05.2012) Nachdem die heimische Wirtschaft seit Mitte 2011 stagniert hatte, erhöhte sich die gesamtwirtschaftliche Produktion im I. Quartal 2012 gegenüber der Vorperiode real um 0,2%, erklärt das WIFO in seinem Quartalsbericht. Sämtliche Nachfrageaggregate trugen zu diesem mäßigen Wachstum bei. Der Export nahm mit real +0,7% nur sehr verhalten zu, doch war die Dynamik etwas stärker als in der Einfuhr (+0,5%). Im I. Quartal 2012 erhöhten sich die Bruttoanlageinvestitionen real um 0,4%, nach +1,0% im III. Quartal und +0,8% im IV. Quartal 2011. Für 2011 ergab sich nach Korrekturen der Schnellschätzungen ein realer BIP-Ansteig der heimischen Wirtschaft von 3,0 %.
Euro-Notenbanker rücken von Griechenland ab
(14.05.2012) Frankfurt/APA – Ein Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion verliert für immer mehr Euro-Notenbanker den Schrecken. “Eine Scheidung funktioniert nie reibungslos. Aber ich denke, eine Scheidung auf freundschaftlicher Basis, sollte sie jemals nötig werden, wäre möglich – wenngleich ich sie weiterhin bedauern würde”, sagte der belgische Zentralbankchef Luc Coene in einem Interview mit der “Financial Times”. Der Deutsche-Bundesbank-Chef Jens Weidmann hatte in einem am Wochenende veröffentlichten Interview erklärt, ein Austritt aus dem Euro hätte für Griechenland schwerwiegendere Folgen als für den Rest der Euro-Zone.
Weiterlesen 0 KommentareÖsterreich: Wohnungsangebot in Osten weit höher als im Westen

- In Oberösterreich, der Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Kärnten ist der Immobilienmarkt dünn besetzt..
(14.05.2012) Wien/APA – Das Wohnungsangebot ist in Österreich sehr unterschiedlich verteilt, geht aus einer umfangreichen Marktanalyse des Onlineportals ImmobilienScout24 Österreich hervor. Während um die Großstädte und in Ostösterreich noch Auswahl herrscht, schaut es in Oberösterreich, der Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Kärnten nicht so gut aus. Lediglich die Salzburger können noch umfangreicher gustieren. Besonders große Auswahl haben die Südburgenländer – bei ihnen kommen zwei Auswahlobjekte auf einen Haushalt. In Osttirol hingegen kommen großteils nur 0,2 angebotene Immobilien auf einen Haushalt.












