Touristiker mit bisheriger Sommersaison zufrieden

Tirol, Tourismus, Fremdenverkehr, Newsroom der Erste Bank und Sparkasse
Österreich-Urlaub ist vor allem bei Deutschen und Holländern beliebt. © Innsbruck Tourismus

Die kürzlich von der Statistik Austria präsentierten Nächtigungszahlen für Juli 2012 und die bisherige Sommersaison (Mai – Juli 2012) folgen dem bisherigen Aufwärtstrend im Jahr 2012. Auch der nach dem August zweitwichtigste Sommermonat Juli – auf ihn entfallen laut Statistik Austria rund ein Viertel aller Sommernächtigungen – brachte mit 15,12 Mio. Nächtigungen ein Plus von 1,5% im Vergleich zum Juli des Vorjahres, wobei die Zahl der Ausländernächtigungen um 317.800 auf 10,91 Mio. (+3,0%) stieg. Bei den Inländernächtigungen gab es jedoch ein schmerzliches Minus von rund 100.000 Nächtigungen auf 4,21 Mio. (-2,2%).

Deutschland und Niederlande retten das Juli-Ergebnis
Die beiden stärksten Herkunftsmärkte Deutschland und Niederlande haben gehalten, was sich die Tourismusbranchen von ihnen versprochen hatte. Aus beiden Nationen wurde jeweils ein Zuwachs von 161.000 Gästenächtigungen verzeichnet, bei den deutschen Gästen ergibt das mit 5,38 Mio. Übernachtungen ein Plus von 3,1% gegenüber Juli 2011, bei den Gästen aus den Niederlanden mit 1,45 Mio. Übernachtungen ein Plus von 12,5%. Spürbar sind die Rückgänge aus den Ländern, die derzeit mit den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu kämpfen haben wie etwa bei Gästenächtigungen aus Italien (-11,4%) und Frankreich (-9,4%). Auch die Gästenächtigungen aus dem Vereinigten Königreich gaben um 7,7% nach.

Was die bisherige Sommersaison 2012 (Mai-Juli) betrifft, so wurden nach den vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria 31,19 Mio. Nächtigungen gemeldet, was einem Plus von 2,5% gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres entspricht. Dem Plus bei Ausländernächtigungen von 3,9% auf 21,2 Mio. steht ein Minus bei Inländernächtigungen von 0,3% auf 10,0 Mio. gegenüber.

Hohe Energiepreise drücken auf das Betriebsergebnis
Was die Erträge der heimischen Tourismuswirtschaft betrifft, so folgen diese nicht 1:1 den Steigerungen der Nächtigungszahlen und der Umsätze. Die Kosten für Energie sind so hoch wie nie, und auch die Streichung der Energieabgabenvergütung hat seit 2011 zu spürbaren Einschnitten für die heimischen Tourismusbetriebe geführt.

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