Holz und Papier

Druckereien konnten Umsatz 2012 halten – Anzahl der Betriebe und Beschäftigten schrumpft weiter

Rudolf A. Cuturi ist Eigentümer von Wimmer Medien und Herausgeber der OÖ. Nachrichten. © APA

Wien (APA) Die heimische Druckbranche kann für 2012 nach Jahren des Umsatzrückgangs wieder positiv bilanzieren: 1,74 Mrd. Euro wurden im Vorjahr für Druckwerke ausgegeben, was einem Plus von 0,2 Prozent entspricht. Die Zahl der Betriebe (- 1,2 Prozent) sowie der Beschäftigten (- 2,8 Prozent) ist aber weiter gesunken ist.

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Heimische Papier- und Zellindustrie verzeichnete Umsatzeinbußen bei gesteigerter Produktion

Die Papierbranche musste trotz Produktionssteigerungen einen Umsatzrückgang von 0,5 % hinnehmen. © Frantschach

Die heimische Zellstoff- und Papierindustrie verzeichnete laut Branchenverband Austropapier ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2012. Die Produktion von Papier, Karton und Pappe konnte 2012 um 2,1 Prozent auf fünf Millionen Tonnen gesteigert werden. Damit konnte sich Österreichs Papierindustrie gegen den Trend behaupten:  In ganz Europa musste die Branche einen Produktionsrückgang von 1,8 % hinnehmen. Treiber dieser positiven Entwicklung war die auf fast 87 Prozent gestiegene Exportquote. Der Branchengesamtumsatz fiel um 0,5 Prozent.

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Umsatzsteuersätze für Rohholz wurden mit Jahreswechsel verändert

Ust auf Rundholzpreise beträgt seit Jahreswechsel 20 statt 10 %. Bei pauschalierten Betrieben bleibt Ust bei 12 %. © BMLFUW

Aufgrund einer Anpassung an die EU-Mehrwertsteuer- Richtlinie kommt es mit 01. Jänner 2013 zu einer Änderung der Umsatzsteuerbehandlung von Rohholz. Dies trifft  in erster Linie buchhaltungspflichtige Forstbetriebe. Für pauschalierte Waldbesitzer ändert sich nichts: Sie erhalten unverändert 12 % Umsatzsteuer auf ihr verkauftes Holz. Der Fachverband der Holzindustrie Österreichs in der WKÖ hat die Informationen auf seiner Homepage zusammengestellt.

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Österreichische Möbelindustrie: Gedämpfte Stimmung im zweiten Halbjahr

Möbelindustrie, Prognose, Konjunktur
Heimische Möbelindustrie exportiert weniger als vor einem Jahr. © Rainer Sturm / pixelio.de

Die Österreichische Möbelindustrie bekommt zum Jahresende die Europa- und Währungskrise doch noch zu spüren. Bis Jahresmitte lief das Geschäft zufrieden stellend: Die Gesamtproduktion ohne Zulieferindustrie stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 % auf gut 895 Mio. Euro. Allerdings zeigten die Exporte mit -1,1 % auf 442 Mio. Euro bereits eine Tendenz nach unten, während die Importe bis Juli um 5,2 % auf 858 Mio. Euro ordentlich zulegten. Mit Ablauf des 3. Quartals ist die Stimmung in der Branche nun gedämpft: Laut einer internen Umfrage der Österreichischen Möbelindustrie rutschten die Auftragsbestände aus dem In- und Ausland unter das Vorjahresniveau. Entsprechend fahren die Unternehmen die Produktion leicht zurück, wobei aber nach wie vor eine zufrieden stellende Auslastung der Kapazität gegeben ist.

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Skiindustrie hat Talsohle überwunden

Weltmarkt reduzierte sich binnen 10 Jahren von 6 auf 3,2 Millionen Paar Ski. © APA

Wien (APA) Traditionell rechtzeitig vor dem Ski-Weltcupauftakt am kommenden Wochenende in Sölden haben die heimischen Skihersteller den Handel mit ihren immer breiter gestreuten Produkten versorgt; die Vororder wurde ausgeliefert. Die Talsohle am weltweiten und österreichischen Skimarkt sei überschritten, sagte Branchensprecher und Atomic-Chef Wolfgang Mayrhofer im APA-Gespräch.

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Heimische Papier- und Zellstoffindustrie kämpft mit Krisenauswirkungen und Klimaschutzzielen

Papier- und Zellstoiffbranche 2012, Newsroom von Erste Bank und Sparkassen

Erstmlas seit acht Jahren durchbricht die Papier- und Zellstoffindustrie die Abwärtsspirale bei Investitionen.© Mondi

Mit einem Plus von 0,1% gegenüber 2011 liegt die Produktion der heimischen Zellstoff- und Papierindustriein Österreich immer noch unter den bestgereihten Ländern Europas. Träger dieses Trends bleibt der Export, der bei Papier, Karton und Pappe um 3,4%, bei Zellstoff um 2,6% anstieg. Nur wenige Unternehmen konnten ihre Umsätze bzw. Nettoergebnisse steigern. Für das zweite Halbjahr erwartet Austropapier – Vereinigung der Österreichischen Papierindustrie eine zunehmende Verschärfung des Standortwettbewerbes und steigenden Druck auf die Ertragslage. 

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Österreichische Holzindustrie profitiert von Holzbau-Trend

Forstwirtschaft Österreich 2012, Holzindustrie Österreich 2012, Newsroom von Erste Bank und Sparkassen

Die Branchen Forst, Holz und Papier beschäftigen in Österreich 300.000 Menschen. © Rainer Sturm / pixelio.de

Mit einem Plus von 8,3 % verzeichnete die österreichische Holzindustrie im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Produktionsvolumen von insgesamt 7,64 Mrd. EUR (Vergleich 2010: +13,6 %). Absolut gesehen wurde damit das bisherige Rekordjahr 2007 übertroffen. Auch die Beschäftigtenzahlen sind wieder auf das Vorkrisenniveau von 28.606 angestiegen, davon 824 Lehrlinge.  Laut Fachverband der Holzindustrie sind dafür der vermehrte Einsatz von Holz in der Bauindustrie und ein stabiler Geschäftsverlauf in der Möbelindustrie verantwortlich.

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Österreichische Sägeindustrie verliert deutliche Marktanteile

Schnittholz Österreich, Holwirtschaft Österreich, Newsroom von Erste Bank und Sparkasse

Die Nadelschnittholz-Exporte sind heuer um 11,4 % zurückgegangen. © BMLFUW

Die Sägeindustrie beklagt den Mangel an Verfügbarkeit an österreichischem Rundholz. Zudem seien die Marktpreise zu hoch für den internationalen Wettbewerb, heißt es in einer Aussendung der Berufsgruppe Sägeindustrie in der Wirtschaftskammer Österreich. Im ersten Halbjahr 2012 wurde bereits über 10 % weniger Nutzholz eingeschnitten als im Vergleichszeitraum 2011. Der Nadelschnittholz-Export ist in den ersten fünf  Monaten 2012 ebenfalls um  ca. 11 % gesunken. Nutzungspotentiale sind vor allem bei Durchforstungen vorhanden, wo es Reserven von ca. 90 Mio. fm gibt. 

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Heimische Möbelindustrie behauptet sich in wettbewerbsintensivem Umfeld

Österreichische Möbelindustrie: Auftragslage stabil, Margen unter Druck. © Die Österreichische Möbelindustrie

Die Rahmenbedingungen zeigen in der europäischen Möbelindustrie langsam wachsende Inlandsmärkte, stetig steigenden Importdruck aus dem asiatischen Raum und Anteilsverluste an der globalen Möbelproduktion. Österreichs Möbelindustrie behauptet in diesem Szenario mit einer Exportquote von 56 Prozent ihre Position bei nicht immer zufriedenstellender Ertragslage, heißt es in einer Aussendung der Österreichischen Möbelindustrie. Die österreichischen Möbelproduzenten erzielten im Jahr 2011 ein Plus von 2,3 Prozent (ohne Zulieferindustrie). Auch den Exportwert steigerte die Österreichische Möbelindustrie 2011 um 2,1 % auf gut 1,3 Mrd. Euro. Als wichtigster Abnehmer gilt das Nachbarland Deutschland mit 535 Mio. Euro.

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Pellets-Markt wächst: Einsatz in Kraftwerken erhöht Bedarf

Pellets, Erneuerbare Energie, Newsroom

Steigender Bedarf: Pellets ersetzen Kohle in chalorischen Kraftwerken. (c)Klimafonds/Ringhofer

Wien (APA) – Die Pelletsbranche ist weiter auf Wachstumskurs. Die kleinen gepressten Holzstückchen werden in Europa außer in Heizungen zunehmend auch für die Stromerzeugung als Beimischung in Kohlekraftwerken verwendet, sagte Christian Rakos, Geschäftsführer des Interessenverbandes ProPellets Austria und Präsident des European Pellets Council, im Gespräch mit der APA. Eine Konkurrenz für den Wärmemarkt sieht er dadurch nicht, es gebe ausreichende Mengen am Markt. Die Rohstoffsituation sei günstig, so Rakos. Inflationsbereinigt sei der Durchschnittspreis derzeit niedriger als im Jahr 2001.

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