Der Online-Handel nimmt signifikant an Bedeutung zu: Obwohl, wie am Beispiel Deutschland, nur sieben Prozent aller Transaktionen online stattfinden, werden hier mittlerweile rund 16 Prozent der Umsätze erwirtschaftet. Doch es gibt für stationäre Händler keinen Anlass, vor der Online-Konkurrenz zu resignieren. Denn das stationäre Geschäft ist für Konsumenten in den europäischen Ländern immer noch die beliebteste Einkaufsmöglichkeit – und daran ändern weder der Preiskampf im Internet noch die hohe Internetaffinität der nachwachsenden Generation von “Digital Natives” etwas, besagt eine Studie von Roland Berger Strategy Consultants.
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EU-Warnsystem: Fast sechs von zehn gefährlichen Produkten stammen aus China

- Spielzeug, Kinderbekleidungen und Chemikalien sind besonders gefährdete Produkte. © Dieter Schütz / pixelio.de
Ob Puppen aus giftigem Kunststoff oder Kinderbekleidung mit Verletzungsrisiko: Gefährliche Produkte auf dem europäischen Markt werden immer konsequenter aufgespürt und vom Markt genommen. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Meldungen über das EU-Schnellwarnsystem RAPEX um mehr als ein Viertel auf 2.278 gestiegen, zeigt der von der Europäischen Kommission veröffentlichte RAPEX-Jahresbericht. 167 Warnungen kamen aus Deutschland. Gut ein Drittel aller RAPEX-Warnungen betraf Bekleidung, Textilien oder Modeartikel, fast ein Fünftel Spielzeug. Das häufigste Ursprungsland gefährlicher Produkte in der EU bleibt China: Fast sechs von zehn gefährlichen Produkten stammen von dort.
Vertrauensindex April 2013: Geschäftslage schlecht, Zuversicht hoch
Österreichs Unternehmen kämpfen mit der Lage. Aber sie bleiben zuversichtlich © Peter-Smola/pixelio.de
Es gab schon bessere Zeiten, finden Österreichs Unternehmer. Aber die Bremsfaktoren werden in der nahen Zukunft überwunden werden, bleiben die heimischen Manager optimistisch. Sie haben Vertrauen in die österreichische Marktwirtschaft, heißt es im aktuellen ‚Vertrauensindex‘ des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young. Auch Regierungen und die Euro-Zone werden mit einem Vertrauensbonus belohnt.
Weiterlesen 0 KommentareZehn Ideen zum Lebensmitteleinzelhandel: “Tante Emma”-Läden vor Comeback
Das Wachstum der großen Shopping-Malls hat laut Studie ein Ende. Dezentrale und flexible Versorgung machen Tante Emma-Läden wieder interessant. © Rainer Sturm/pixelio.de
Das Bild des Lebensmitteleinzelhandels wird sich bis 2025 stark wandeln. Während kleinflächige Geschäfte, Convenience-Shops und der Online-Handel gute Perspektiven haben dürften, sollten sich großflächige Supermärkte und Discounter auf härtere Zeiten einstellen. Das ist das Ergebnis einer länderübergreifenden Marktanalyse von KPMG und Gottlieb Duttweiler Institute (GDI).
Weiterlesen 0 KommentareÖsterreich rangiert bei Kaufkraft auf Platz 7 in Europa

- Die durchschnittliche Kaufkraft eines Bewohners Österreichs erreicht nahezu 20.000 Euro im Jahr. © Michael Staudinger / pixelio.de
Die durchschnittliche Kaufkraft der Österreicher ist im vergangenen Jahr um knapp 3% nominell gewachsen und erreicht damit ein Niveau von nahezu 20.000 Euro pro Kopf im Jahr. Damit nehmen wir den 7.Platz im europäischen Kaufkraftranking ein. Erfreulich ist auch, dass im langjährigen Vergleich betrachtet, ehemalige Randbezirke überdurchschnittlich aufgeholt haben, hat das heimische Beratungsunternehmen RegioData herausgefunden.
Handelsflächen nehmen europaweit weiter zu – Studie erwartet aber baldige Trendumkehr
Die Onlineumsätze wachsen in den meisten Branchen, während jene im stationären Einzelhandel stagnieren. Dennoch: In allen europäischen Ländern wachsen die Verkaufsflächen im stationären Handel nach wie vor, berichtet der Handelsconsulter RegioData Research. So sind die Verkaufsflächen zwischen 2008 und 2011 um mehr als 900.000 m² in der Schweiz, um mehr als 800.000 m² in den Niederlanden und um rund 600.000 m² in Österreich gestiegen. Aktuell führend im europäischen Verkaufsflächenranking sind die Länder Schweiz (1,87 m² pro Einwohner), Österreich (1,76) und die Niederlande (1,73). Laut Studie ist aber zu erwarten, dass unter dem Druck der Online-Geschäfte viele der global agierenden Händler ihre Verkaufsflächen und Filialnetze genauer unter die Lupe nehmen werden.
Neue 5-Euro-Banknote ab Mai im Umlauf
Am 02.05.2013 wird die erste neue Euro-Banknote der zweiten Euro-Serie in Umlauf gebracht. Den Anfang der neuen, sogenannten Europa-Serie macht die 5-Euro-Banknote. Die neue Serie ist nach der phönizischen Königstochter, der „Europa“, benannt. Ihr Portrait ist im Wasserzeichen und im Hologramm sichtbar. Zusätzlich enthalten die neuen Banknoten verbesserte Sicherheitsmerkmale, wie zum Beispiel die Smaragd-Zahl, deren Farbe sich beim Kippen der Banknote von smaragdgrün zu tiefblau verändert.
Boomendes Online-Geschäft mit der Schönheit
Derzeit werden erst zwei Prozent der Umsätze mit Pflege- und Schönheitsprodukten online erzielt. © Claudia Hautumm/pixelio.de
Erst 2 Prozent des Geschäftes mit Pflege- und Schönheitsprodukten werden online abgewickelt. Die Wachstumsraten sind im Internet-Geschäft angesichts der schmalen Basis aber enorm. Eine Studie der Unternehmens-beratung A.T. Kearney bescheinigt dem Online-Geschäft der Kosmetika-Branche ein sechsfach schnelleres Wachstum als dem Gesamtmarkt der Produkte. Bei der Wahl der Internetseite für einen Online-Kauf achten Verbraucher vor allem auf die Sicherheit der Seite. Amazon gibt dabei die Vorreiterrolle.
Weiterlesen 0 KommentareStudie: Online-Handel wächst, wird aber stationären Handel nie ersetzen
Studie: In Oberösterreich wird immer öfter online eingekauft
Immer mehr Konsumenten kaufen online ein. Die Umsätze im Interneteinzelhandel haben sich in den letzten Jahren vervielfacht. Dies bestätigt auch die jüngste Untersuchung durch die KMU Forschung Austria für den oberösterreichischen Handel. Laut dieser Studie nutzen acht von zehn Oberösterreichern im Alter zwischen 16 und 74 Jahren das Internet. Dies spiegelt sich auch in veränderten Einkaufsgewohnheiten wider: Die Hälfte der oberösterreichischen Konsumenten kauft Waren oder Dienstleistungen im Internet. Am häufigsten werden Kleidung und Sportartikel sowie Urlaubsunterkünfte und sonstige Reisearrangements online gekauft bzw. gebucht.
OGH entscheidet: Kaufrücktritt ist auch bei Internet-Auktionen zulässig

Konsumenten dürfen bei Auktionen bei gewerblichen Online-Shops binnen sieben Tagen vom Zuschlag zurücktreten. © APA
Wien (APA/red) Der rechtsfreie Raum im Internet lichtet sich. Bislang war der Kaufrücktritt bei Online-Auktionen á la Ebay unbekannt. Eine Entscheidung des OGH öffnet hier für Konsumenten neue Türen. Wer an einer Online-Börse eine Ware bei einem Unternehmer ersteigert, darf binnen sieben Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten. Das Recht kennt normalerweise bei klassischen Versteigerungen in Auktionshäusern keine Rücktrittsmöglichkeit.
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