Tourismus

Wintersaison 2012/2013 brach alle Rekorde

Die Wirtschaftskrise macht vor Tourismus halt: Die Wintersaison 2012/2013 brachte so viele Gäste nach Österreich wie nie zuvor. © Nassfeld-Hermagor

Wien (APA) In der Wintersaison 2012/13 sind mehr Urlauber nach Österreich gekommen als je zuvor. Die Zahl der Gästeankünfte kletterte um 1,8 Prozent auf 16,73 Millionen, die Übernachtungen legten um 1,9 Prozent auf 65,55 Millionen zu, geht aus den vorläufigen Daten der Statistik Austria von Freitag hervor. Während sich die Nachfrage aus dem Ausland deutlich belebte, ging jene aus dem Inland etwas zurück.

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Weiter Olivenöl-Kännchen auf Restaurant-Tischen

EU, Olivenöl, Gastronomie
Die Diskussion Olivenöl in Einwegflaschen ist vom Tisch. © Twinlili / pixelio.de

EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos hat gestern in Brüssel erklärt, dass die Europäische Kommission entsprechende Vorschläge nicht umsetzen werde. Ziel der Europäischen Kommission bleibe es zwar, die Qualität und Vielfältigkeit des europäischen Olivenöls zu fördern und Verbraucher vor Betrug zu schützen, ohne jedoch bürokratische Hürden zu errichten. “Ich habe die Debatte hierzu genau verfolgt”, so Ciolos.

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Spritpreis-Korridor ab heute wieder in Kraft

Benzinpreis, Sprit
Im Vorjahr haben die Spritpreis-Korridore die starken Preissprünge unmittelbar vor Ferienreisewochenenden verhindert. © Michael Staudinger / pixelio.de

Die Spritpreisverordnung des Wirtschaftsministeriums, wonach an reisestarken Wochenenden die Treibstoffpreise an den Tankstellen kurzzeitig eingefroren werden, tritt am Mittwoch für heuer zum zweiten Mal in Kraft. Konkret bedeutet das rund um den Feiertag Christi Himmelfahrt Folgendes: Tankstellenbetreiber durften Dienstag um 12 Uhr die Preise letztmals erhöhen und bis Mittwoch, 8. Mai, um 11 Uhr nur mehr senken. Ab dann muss der Treibstoffpreis bis Sonntag (12. Mai) um 24 Uhr bei der jeweiligen Tankstelle gleich bleiben. Ab Montag um 0 Uhr dürfen die Preise wieder gesenkt werden. Am selben Tag dürfen die Preise wieder einmalig um 12 Uhr angehoben werden. Die Preise der jeweiligen Tankstelle können die Autofahrer auf der Website www.spritpreisrechner.at sowie mit der entsprechenden App abfragen.

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Neuer Fonds bietet zinsfreien Kredit für Betriebsübernehmer im Tourismus

ÖHT fördert Hotel-Übernehmer mit zinsenlosem Kredit für qualitätsverbessernde Investitionen. © Rainer Sturm/pixelio.de

Bei der 3. Tourismus-konferenz in Bregenz besprachen Bund und Länder die Erleichterung von Betriebsübergaben. Bis 2020 stehen laut einer Schätzung der KMU-Forschung Austria rund 2.000 Hotels in Österreich zur Übergabe an, 80 Prozent davon sind Familienbetriebe. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner kündigte an, einen neuen Übernehmerfonds ins Leben zu rufen, der bei größeren Investitionen anlässlich einer Betriebsübernahme hilft.

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1.320 Euro Mindestlohn im Hotel- und Gastgewerbe

Wie hoch ist der Mindestlohn für Kellner Ober Gastrowirtschaft Hotellerie

Der Mindestlohn in der Tourismusbranche wird ab 1. Mai um 112 Euro auf 1.320 Euro angehoben. © Paul-Georg Meister/pixelio.de

Ab 1. Mai 2013 gilt für die rund 200.000 Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe ein Mindestlohn von 1.320 Euro brutto pro Monat. Die schrittweise Anhebung des Mindestlohns – bis Juli 2012 waren es 1.208 Euro brutto – war bei den Kollektivvertrags-verhandlungen im Vorjahr vereinbart worden, nun wird der Zielwert in allen Bundesländern erreicht, wie die Gewerkschaft vida mitteilt.

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Tourismus: Wirtschaftsministerium plant Finanzierungshilfen bei Betriebsübergaben

Tourismus, Finanzierung, Betriebsübergabe
Tourismus: Betriebsübergaben sollen künftig besser finanzierbar sein. © Rolf / pixelio.de

Zum Auftakt der 3. Tourismuskonferenz in Bregenz geben sich Österreichs Tourismusexperten allgemein zuversichtlich. „Der Tourismus hat die Krise besser überstanden als die meisten anderen Branchen und ist eine wichtige Konjunkturstütze. Auf Basis einer aktuellen Wifo-Einschätzung rechnen wir auch 2013 mit mehr Gästen und Nächtigungen und vor allem mit einem Plus bei den Umsätzen”, heißt es auch aus dem Wirtschaftsministerium. Damit das so bleibt, besprechen Bund und Länder auch die Erleichterung von Betriebsübergaben. Bis 2020 stehen laut einer Schätzung der KMU-Forschung Austria rund 2.000 Hotels in Österreich zur Übergabe an, 80 Prozent davon sind Familienbetriebe. “Daher wollen wir einen neuen Übernehmerfonds schaffen, der bei größeren Investitionen anlässlich einer Betriebsübernahme hilft. Das soll Investitionen und Innovationen unterstützen”, so Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

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Klimawandel verändert Österreichs Tourismuswirtschaft

Klamwandel und Tourimsu

Interessanterweise befinden sich schneesichere Orte in Ober- und Niederösterreich in niedrigen Lagen als in Tirol und Salzburg. © M.Großmann/pixelio.d

Der Klimawandel wird Österreichs Tourismus verändern – nicht immer, aber oft zum Nachteil. So wird ein Temperaturanstieg um 1 Grad die Schneefallgrenze um 150 Höhenmeter heben. Andererseits können Österreichs Seenlandschaften von wärmeren Temperaturen profitieren, heißt es im „Aktionsplan für die Umsetzung der österreichischen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel“ des Lebensministeriums. 

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EU nimmt Airlines bei Flügen außerhalb der EU vom Emissionshandel aus

Kommission gibt Airlinern einen emissionsmäßigen Freiflugschein in Nicht-EU-Länder. © APA

Brüssel (APA) Fluggesellschaften, die aus der EU in Drittstaaten oder von diesen nach Europa fliegen, sind vorerst vom Emissionshandel ausgenommen. Das hat der EU-Ministerrat am Montag in Luxemburg beschlossen. Die Ausnahme gilt für ein Jahr und rückwirkend für 2012.

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Sommerurlaub: Smartphone-App zu Reiserechten

APP, Tourismus, EU

Zum Download der App gelangen Smartphone-Benutzer über den QR-Code auf dieser Seite. © ruh

Auch unterwegs immer informiert: Pünktlich zum Sommerurlaub gibt es eine Smartphone-App der Europäischen Kommission, die Flug- und Bahnreisende über ihre Rechte bei Verspätungen, beschädigtem Gepäck oder gestrichenen Flügen aufklärt.

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Wachstum der Online-Reisebüros verlangsamt sich

Online-Buchungen nehmen bei Reisen weiter zu, stationäre Reisebüros verlieren 7 Prozent. © APA

Wien (APA) Nach wie vor buchen immer mehr Österreicher ihren Urlaub bei Online-Reisebüros. Im Jahr 2012 ist der Anteil um 11 Prozent gestiegen. Das bedeutet aber ein deutlich geringeres Wachstum für die Online-Portale im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren, wo es jährliche Steigerungen von bis zu 30 Prozent gab. Dies geht aus einer Analyse des Tourismus-IT-Spezialisten Amadeus hervor.

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