Konjunktur

Deutsche Konjunktur stabil – Franzosen kämpfen mit BIP-Rückgang

In Deutschland sorgt der private Konsum für Belebung. Die Franzosen hingegen gehen in hartes Jahr, prognostiziert EU. © Peter-Smola/pixelio.de

Berlin/Paris (APA/ag.)Die Konjunktur in Deutschland kommt langsam wieder in Schwung. Das BIP wuchs im ersten Quartal 2013 um 0,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Die französische Wirtschaft steckt hingegen in der Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel laut Behörden im ersten Quartal um 0,2 Prozent. Experten hatten lediglich ein Minus von 0,1 Prozent zum Vorquartal erwartet.

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WIFO: Schwaches erstes Quartal 2013

WIFO konstatiert schwaches erstes Wirtschaftsquartal. Unternehmen bleiben bei Investitionen vorsichtig. © Christian v. R./pixelio.de

Die gesamtwirtschaftlichen Produktion in Österreich stagnierte im I. Quartal 2013 real gegenüber der Vorperiode (IV. Quartal 2012 -0,1%), heißt es in der aktuellen Schnellschätzung des WIFO. Die Nachfrage der privaten Haushalte war weiterhin schwach, ebenso die Investitionsnachfrage der heimischen Unternehmen.  Im Vorjahresvergleich schrumpfte das BIP real um 0,6%.

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China: Gute Konjunkturzahlen werden angezweifelt

Konjunktur in China, Fälschung Konjunktur China

Viele chinesische Unternehmen weisen hohe Exporte nach Hongkong aus, um dort ihr Geld leichter in Dollar zu tauschen. © Sybille und Kurt Mader/pixelio.de

Peking (APA/ag.) Die chinesische Wirtschaft kommt in Schwung: Sowohl die Exporte als auch die Importe legten im April deutlich zu. Die Ausfuhren erhöhten sich um 14,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilte die Zollbehörde am Mittwoch in Peking mit. Ökonomen hatten ein Plus von 10,3 Prozent erwartet. Allerdings bezweifeln westliche Volkswirte die Plausibilität der Zahlen. 

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Frühjahrsprognose 2013: EU-Wirtschaft erholt sich nur langsam von Rezession

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Unternehmen in gefährdeten Volkswirtschaften sind nach wie vor mit verschärften Kreditbedingungen konfrontiert. © Benjamin Klack / pixelio.de

Der Frühjahrsprognose der EU-Kommission zufolge wird das BIP-Wachstum im zweiten Halbjahr schrittweise wieder positive Werte erreichen und 2014 stärker Fahrt aufnehmen. Der Gegenwind beim privaten Verbrauch und den Investitionen soll langsam abflauen, so dass im nächsten Jahr mit einer von der Binnennachfrage getragenen leichten Erholung zu rechnen ist. Für dieses Jahr wird nun ein jährliches BIP-Wachstum von -0,1 % in der EU und von -0,4 % im Euroraum projiziert. 2014 wird die Wirtschaftstätigkeit der Prognose zufolge in der EU um 1,4 % und im Euro-Währungsgebiet um 1,2 % steigen.

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Vertrauensindex April 2013: Geschäftslage schlecht, Zuversicht hoch

Konjunktur in Österreich Deutschland Schweiz

Österreichs Unternehmen kämpfen mit der Lage. Aber sie bleiben zuversichtlich © Peter-Smola/pixelio.de

Es gab schon bessere Zeiten, finden Österreichs Unternehmer. Aber die Bremsfaktoren werden in der nahen Zukunft überwunden werden, bleiben die heimischen Manager optimistisch. Sie haben Vertrauen in die österreichische Marktwirtschaft, heißt es im aktuellen ‚Vertrauensindex‘ des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young. Auch Regierungen und die Euro-Zone werden mit einem Vertrauensbonus belohnt.

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Industriellenvereinigung konstatiert schwachen Konjunkturstart ins Jahr 2013

Der Start ins neue Jahr war für die Industrie schleppend. Die Ergebnisse des ersten Quartals liegen unter dem Vorjahresniveau. © APA

Wien (APA) Die Industrie meldet einen unterkühlten Jahresstart 2013 in Österreich. Anfangs war das Jahr laut aktuellem Konjunkturbarometer der Industriellenvereinigung (IV) noch von einer Aufhellung geprägt, dann trat aber konjunkturelle Ernüchterung ein. Der Aufschwung stehe nicht vor der Tür, so IV-Generalsekretär Neumayer.

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CEE5-Länder: EU-Fiskalregeln sollen Bremswirkung von Sparpolitik lindern

Schuldenstand in CEE, Neuverschuldung in CEE,

Es kann Paprika anstelle Chilli sein: Die CEE5 können auf Steuererhöhungen verzichten, wenn sie ihr Ausgabenwachstum unter 1 % einbremsen. © M. Großmann/pixelio.de

Die im „EU-Sixpack“ enthaltenen neuen Fiskalregeln helfen den CEE-Ländern Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien, Slowakei, das Risiko wachstumsbremsender Sparpolitik zu vermindern. Steuererhöhungen seien verzichtbar,  wenn die Regierungen eine wachstumsfreundliche Politik verfolgen und ihre Ausgaben real um weniger als 1% erhöhen, heißt es in einer Studie der Erste Group.

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Österreichs Haushalte haben Schwierigkeiten, Geld auf die hohe Kante zu legen

Das Einkommen und Konsum der heimischen Haushalte lag 2012 nach Abzug der Inflation unter dem BIP-Wachstum. © uschi dreiucker/pixelio.de

Im Jahr 2012 sparten die österreichischen Haushalte 7,7% ihres verfügbaren Einkommens. Damit lag die Sparquote der privaten Haushalte nur unwesentlich über dem im Zeitverlauf sehr niedrigen Vorjahresniveau (2011: 7,4%, 2010: 9,1%). Dies ist das Ergebnis der vierteljährlichen Berechnungen von Statistik Austria.

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Gewerbe und Handwerk: Schlechter Start im Jahr 2013

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Gewerbe und Handwerk starten schlecht ins heurige Jahr. © Rainer Sturm / pixelio.de

“Die Aussichten für die heimischen Gewerbe-und Handwerksbetriebe trüben sich weiter ein. Die Beurteilung der Geschäftslage befindet sich auf einem absoluten Tiefpunkt, per Saldo überwiegen die Betriebe mit schlechter Geschäftslage um 4 Prozentpunkte”, heißt es heute im aktuellen Konjunkturbericht der Bundessparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Österreich. Zudem seien die Betriebe mit einer sich seit Jahren negativ entwickelnden Preissituation konfrontiert, die zunehmend an der betrieblichen Substanz nage.

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Österreich liegt bei mittlerem Haushaltsvermögen weit hinter Spanien, Frankreich und Italien

Spanier und Italiener haben mehr Immobilienbesitz als Österreicher. © Thorben Wengert/ pixelio.de

Die Deutsche Bundesbank hat mit einer wissenschaftlichen Studie ein Bild der wirtschaftlichen Situation privater Haushalte in Europa  gezeichnet – mit einem erstaunlichen Ergebnis: Der Median – für diese Position gibt es ebenso viele reichere wie ärmere Haushalte - liegt in Deutschland netto bei 51.400 Euro, in Österreich bei 76.400 Euro. In Frankreich liegt das Median-Nettovermögen mit 113.500 Euro mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland. In Spanien (178.300 Euro) und Italien (163.900) ist der Wert sogar mehr als drei Mal so hoch. Vermögen ist in Österreich und Deutschland weitaus stärker konzentriert als in Spanien oder Italien. 

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