Konjunktur

NEWSROOM-Wissen: Wirtschaftsausblick 2013 für Österreich

Rainer Münz erklärt, warum er nicht an ein “double dip”-Szenario mit Absturz, Erholung und erneutem Absturz für Österreich glaubt. Österreich hat sich in den letzten Jahren stets deutlich über dem durchschnittlichen Wachszum der Eurozone gehalten. Daran soll das schwache letzte Quartal 2012 nichts ändern.

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OeNB-Konjunkturprognose bleibt für 2013 verhalten

Österreichische Konjunkturaussichten 2013, österreichischer Arbeitsmarkt 2013

Trotz steigender Arbeitslosenzahlen ist das Beschäftigungswachstum nahe dem historischen Durchschnitt. © Christian v. R./ pixelio.de

Die österreichische Wirtschaft startet vor dem Hintergrund eines schwierigen internationalen Umfelds nur schwach in das Jahr 2013. Der Tiefpunkt der Konjunkturentwicklung wurde im vierten Quartal 2012 mit einem leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung erreicht. Der Start ins neue Jahr ist nur minimal besser ausgefallen, schreibt die OeNB in ihrer Quartalsprognose.

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Heimische Dienstleister machen 2012 ein Umsatzplus von 2,3 %

Dienstleistungen in Österreich, Serviceunternehmen in Österreich

2012 beschert der Tourismusbranche ein Umsatzwachstum von 3,7 %. Aber auch alle anderen Dienstleistungssektoren konnten im Vorjahr zulegen. © Rainer Sturm / pixelio.de

Der Tourismus bleibt die Vorzeigebranche unter den heimischen Dienstleistern. Beherbergungen und Gastronomie verzeichneten 2012 ein Umsatzplus von 3,7 %. Insgesamt erwirtschafteten die österreichischen Dienstleistungs-unternehmen nach Auswertungen von Statistik Austria im Jahr 2012 eine nominelle Umsatzsteigerung von 2,3% im Vergleich zum Vorjahr.

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US-Konjunktur schafft im letzten Quartal 2012 den Sprung über Nulllnie

US-Konjunktur 2012 im Plus, Wirtschaftswachstum USA 2012.

Die weltgrößte Volkswirtschaft schaffte 2012 insgesamt ein Wachstum von 2,2 Prozent. © APA

Wien (APA)  Wochenlang standen die Zeichen auf Rückgang. In der statistischen Rückschau blieb eine Schrumpfung der US-Wirtschaft im vierten Quartal 2012 aber aus. Allerdings reichte es nur zu einem Mini-Wachstum von 0,1 Prozent, teilte das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Es korrigierte damit seine Schätzung von Ende Jänner, die noch einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 0,1 Prozent ergeben hatte. Unterm Strich schaffe die weltgrößte Volkswirtschaft  2012 ein Wachstum von 2,2 Prozent.

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Italienischer Geschäftsklimaindex steigt: Unternehmer wittern Morgenluft

Morgenrot oder Abendleuchten: Italienische Unternehmen wähnten sich vor der Wahl noch auf dem Weg der Besserung. © APA

Rom (APA) Die Stimmung in den Chefetagen der italienischen Unternehmen hat sich im Februar etwas verbessert. Der Geschäftsklimaindex stieg leicht auf 88,5 Punkte von revidiert 88,3 Zählern im Jänner, wie das Statistikamt am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten nicht mit einem Anstieg gerechnet. Die Firmen berichteten von einer etwas besseren Auftragslage und schätzten die Aussichten für die Produktion günstiger ein.

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EU-Kommission erwartet Wirtschaftsaufschwung für 2014

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Ab 2014 geht es mit der europäischen Wirtschaft wieder leicht bergauf. © Dieter Schütz

In ihrer aktuellen Konjunkturprognose gibt sich die EU-Kommission verhalten optimistisch. Während das EU-BIP im laufenden Jahr voraussichtlich um 0,1 Prozent wachsen und im Euroraum um 0,3 Prozent zurückgehen wird, erwartet die EU-Kommission für 2014 ein Wachstum von 1,6 Prozent für die EU und für den Euroraum von 1,4 Prozent.

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Exporterfolge bringen deutsche Industrie wieder auf Wachstumskurs

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"Man kann sich wieder auf Deutschland als Wachstumslokomotive für die Euro-Zone verlassen". © APA

Berlin (APA/Reuters) Die deutsche Industrie wächst nach einjähriger Pause wieder. Der Einkaufsmanagerindex kletterte im Februar um 0,3 auf 50,1 Punkte, teilte das Markit-Institut zu seiner Umfrage unter hunderten Unternehmen mit. Er durchbrach damit erstmals seit Februar 2012 die Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum signalisiert wird. Befragte Ökonomen hatten sogar einen Anstieg auf 50,5 Punkte erwartet. “Man kann sich wieder auf Deutschland als Wachstumslokomotive für die Euro-Zone verlassen”, sagte Markit-Ökonom Tim Moore.

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Franzosen hadern mit eigenen Wirtschaftsaussichten

Eiffelturm, französisches BIP 2013, schwaches Franzosen-BIP 2013

Die französische Regierung glaubt nicht mehr an ihre Prognose von einen BIP-Wachstum von 0,8 %. © APA

Paris (APA) Frankreichs Regierung stellt sich auf ein schwächeres Wirtschaftswachstum in diesem Jahr ein. “In den kommenden Wochen werden wir unsere Wachstumsprognose wahrscheinlich überdenken”, sagte Finanzminister Pierre Moscovici am Montag dem Radiosender RTL. Er erwarte aber dennoch weiterhin, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zulegen wird. Bisher ging die Regierung von einem Plus von 0,8 Prozent für 2013 aus. Im Schlussquartal vergangenen Jahres war die Wirtschaftsleistung allerdings um 0,3 Prozent gesunken.

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Bevölkerungsstatistik: Noch nie gab es so viele Republik-Österreicher wie heute

Österreichische Bevölkerung wächst.

Österreich wächst auf 8,49 Mio. Einwohner. Kärnten verzeichnet als einziges Bundesland einen Bevölkerungsrückgang. © Klicker/ pixelio.de

Die österreichische Bevölkerung wächst weiter. Mit Jahresbeginn konnten 45.000 zusätzliche Österreicher auf der Welt begrüßt werden. Die Gesamtbevölkerung stieg damit laut Statistik Austria auf 8,49 Millionen Köpfe – für das Bundesgebiet ein All Time-High. Wien gilt dabei als Zentrum des Bevölkerungswachstums, Kärnten verliert. 

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Weltwirtschaftsklima hellt sich wieder auf

Das Barometer des deutschen ifo-Instituts für das Weltwirtschaftsklima kletterte im ersten Quartal wieder nach oben. © APA

Berlin (APA/ag.) Die Erholung der globalen Konjunktur kommt Anfang 2013 voran. Das Barometer des deutschen ifo-Instituts für das Weltwirtschaftsklima kletterte im ersten Quartal nach zwei Rückgängen um 11,7 auf 94,1 Punkte. Den stärksten Aufwind verzeichnete Institut in Asien, wo der Indikator nun wieder über seinem langfristigen Durchschnitt liegt.

In Nordamerika zog hauptsächlich die günstigere gegenwärtige Situation die Stimmung nach oben. “Doch trotz der Verbesserung ist die aktuelle Lage in dieser Region nicht ganz zufriedenstellend”, schränkte Sinn ein.

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