Monatliche Archive: Dezember 2011

Europäische Chemieindustrie verliert an Fahrt

Die europäische Chemieindustrie hat 2010/2011 kräftige Zuwächse verzeichnet. Zwar ist auch der weitere Geschäftsausblick positiv, allerdings wird das Wachstum in den nächsten zwölf Monaten deutlich schwächer ausfallen. Zu diesem Ergebnis kommt eine europaweite Befragung der Unternehmensberatung A.T. Kearney, CHEManager Europe und der Westfälische Wilhelms-Universität Münster. Sie wurde in den Monaten Juni und Juli unter 130 Führungskräften aus 15 Ländern durchgeführt. Die Hälfte aller Befragten rechnet damit, dass sich die Wachstumsgeschwindigkeit in den nächsten zwölf Monaten gegenüber dem Vorjahr verlangsamen wird.

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Österreichs Mittelstand profitierte 2010 von sinkenden Finanzierungskosten

Die österreichischen KMU (kleine und mittlere Unternehmen) erzielten im Bilanzjahr 2009/10 eine durchschnittliche Umsatzrentabilität von rd. 2,5 %. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Ertragskraft damit um 0,16 %-Punkte verbessert.Das Ergebnis vor Finanzerfolg war hingegen deutlich rückläufig (-0,36 %-Punkte). Somit ist das gestiegene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) ausschließlich auf einen Rückgang der Finanzierungskosten zurückzuführen. 40 Prozent der heimischen KMU verzeichnen bilanzielle Verluste. Dies zeigen die aktuellsten Auswertungen aus der Bilanzdatenbank der KMU FORSCHUNG AUSTRIA auf Basis von über 67.000 Jahresabschlüssen.

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Moody’s: Österreichs Rating bleibt bei “AAA”

Den Ausblick für das Rating Österreichs bewertete Moody's mit derzeit "stabil". Eine Verschlechterung der Schuldensituation hätte aber Konsequenzen.

Wien (APA) – Die Ratingagentur Moody’s hat das Rating Österreichs mit “AAA” beibehalten. Die Agentur verwies am Freitag auf den wettbewerbsfähigen Exportsektor, die stark diversifizierte Wirtschaft und die niedrige strukturelle Arbeitslosigkeit der Alpenrepublik. In diesem Kontext sieht Moody’s es als positiv an, dass die Regierung eine Schuldenbremse in der Verfassung verankern wolle.Den Ausblick für das Rating Österreichs bewertete Moody’s mit derzeit “stabil”. Allerdings hänge dieser zunehmend von einer Lösung der Krise in der Eurozone ab, die begonnen habe, einen Einfluss auf Länder der Kernzone wie Österreich zu haben.

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VIDEO. Ausblick Aktienmärkte und Wiener Börse 2012: Moderat positiv bei einigen Turbulenzen

Günther Artner erwartet 2012 stabile CEE-Märkte.

Der ATX verzeichnet bis dato in 2011 ein sehr enttäuschendes Aktienjahr (-36% Ytd). Die Wiener Börse folgte im Wesentlichen dem negativen internationalen Trend, wobei europäische Märkte im Besonderen unter Druck standen. A.o. Faktoren wie die arabische Krise, die Ereignisse in Japan/Fukushima sowie die weiterhin eskalierende Schuldenkrise belasteten insgesamt das Umfeld in 2011 schwer. Deutlich geringere Verschuldungsraten in Österreich und vor allem CEE konnten sich bis dato nicht wirklich als positiv und unterstützend erweisen. Das Handelsvolumen bleibt schwach. Die Experten Fritz Mostböck, Head of Erste Bank Group Research, und Günther Artner, Co-Head Equity Research CEE, erläutern im Video ihre Finanzmarktprognosen für das Jahr 2012.

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Standard & Poor’s stuft Ungarns Rating herab

Ungarns Bonität wird weiter in Frage gestellt: Das Rating des Nachbarlandes geht bei S&P vonn BBB- auf BB+. (c) APA

New York (APA/ag.) – Die Ratingagentur Standard and Poor’s bewertet die Kreditwürdigkeit Ungarns schlechter. Die langfristige Bewertung wurde von “BBB-” auf “BB+” herabgestuft, die kurzfristige von “A-3″ auf “B”. Der Ausblick des Landes wurde auf negativ gesetzt. Als Grund nannte S&P eine unsichere politische Entwicklung in dem finanziell angeschlagenem Land.

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Tirol verlängert „gemeindenahes Beschäftigungsprogramm“

2009 wurde das „gemeindenahe Beschäftigungsprogramm Tirol“ aus der Taufe gehoben, das auf die Integration von Langzeitarbeitslosen abzielt. Die Initiative wird 2012 weitergeführt, wie  nach der Sitzung der Landesregierung am 20.12 bekannt gemacht wurde. Mehr als zwei Drittel der bisher im Rahmen dieses Programms von Gemeinden und gemeinnützigen Einrichtungen beschäftigten Langzeitarbeitslosen wurden in ein reguläres Dienstverhältnis übernommen. Für das kommende Jahr stehen Landesmittel in der Höhe von rund 340.000 Euro für die Unterstützung von 250 befristeten Beschäftigungsverhältnisse zur Verfügung.

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Förderungen: Mehr Kreativität für Salzburger KMU

Ab Mitte 2012 gib es für zwanzig Salzburger Klein- und Mittelbetriebe die Chance auf je EUR 5.000 Förderung für die Umsetzung kreativwirtschaftlicher Innovationsprojekte. Die Initiative „Vouchers IN Creative Industries“ (VINCI) ist ein Programm der Europäischen Kommission mit dem Ziel, Gefördert werden kreativwirtschaftsbasierte Projekte aller Branchen von der Ideenfindung über die Entwicklung bis hin zur Marktüberleitung – stehen. Einreichungen werden bis Juni 2012 im aws akzeptiert.

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Besteuerung der Abfertigungen beim Arbeitnehmer

Das Steuerrecht kennt besondere Vergünstigungen für gesetzliche und freiwillige Sonderzahlungen, die bei Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses an den Arbeitnehmer geleistet werden.

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EU- Emissionshandelsvorschriften gelten für alle Fluglinien

Die Einbeziehung internationaler Fluggesellschaften in den EU-Handel mit Luftverschmutzungsrechten ist erlaubt. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Die Anwendung des Systems für den Handel mit Emissionszertifikaten auf die Luftfahrt verstoße  weder gegen die Grundsätze des Völkergewohnheitsrechts noch gegen das „Open-Skies“-Abkommen. Ab 1. Jänner 2012 sollen per EU-Gesetz alle Airlines teilnehmen, die von, in oder nach Europa fliegen. Dagegen hatten mehrere Gesellschaften aus den USA und Kanada geklagt.

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EuGH kippt sektorales Lkw-Fahrverbot

Die österreichischen Behörden hätten nicht nachgewiesen, dass verlangte Alternativen ungeeignet wären, meint der EuGH. (c) APA

Luxemburg/Brüssel (APA) – Der Europäische Gerichtshof hat erneut das sektorale Lkw-Fahrverbot auf der Inntalautobahn in Tirol gekippt. Das Fahrverbot für Lastkraftwagen, die bestimmte Güter befördern, sei mit dem in der EU geltenden freien Warenverkehr nicht vereinbar, urteilten die EU-Richter in Luxemburg.

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