Blog Archive

Studie verweist auf Imageproblem der Schönheitschirurgie

Schönheitschirurgen kämpfen mit Vorwurf der “Abzockerei”. © APA

Wien (APA) Schönheitschirurgen haben ein schlechtes Image in der österreichischen Bevölkerung. Das ergab eine aktuelle Studie des Gallup-Instituts unter 1.000 Österreichern im Auftrag des Österreichischen Verbandes für Interdisziplinäre Ästhetische Chirurgie (AFIAS).

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In Deutschland brächte das Ende der Privatkrankenkassen für Ärzte Milliardenverluste

Ärzteeinkommen, was verdienen Ärzte, was verdienen österreichische Ärzte, was verdienen deutsche Ärzte

Im ersten Jahr einer Umstellung sei ein Verlust an Privathonoraren von 1,6 Milliarden Euro realistisch, heißt es in einer deutschen Studie. © Sigrid Rossmann/pixelio.de

Die Auflösung der privaten Krankenversicherung hätte für deutsche Ärzte nach einer Studie Einkommensverluste in Milliardenhöhe zur Folge. Würde in einem einheitlichen Vergütungssystem die Honorierung für alle Patienten auf das GKV-Niveau abgesenkt, entstünden den Ärzten Umsatz- und Einkommensausfälle. Im ersten Jahr einer Umstellung sei ein Verlust an Privathonoraren von 1,6 Milliarden Euro realistisch.

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Die Dokumentationspflicht des Arztes: Nicht aufgeschrieben gilt als nicht gemacht

Wie steht es um die Dokumentationspflicht des Arztes in Österreich

Die Dokumentationspflicht ist für Mediziner aufwändig: Aber die Schreibarbeit ist in Haftungsfragen unverzichtbar. © Claudia Hautumm/pixelio.de

Sowohl aus dem ÄrzteG als auch aus dem Kranken- und KuranstaltenG ergibt sich die Verpflichtung einer ärztlichen (und pflegerischen) Dokumentation. Nachbehandelnde Ärzte sollen ausreichend über den bishe­rigen Krankheitsverlauf informiert werden. Außerdem hat die Dokumentation eine Beweissicherungsfunktion für etwaige Gerichtsverfahren. Je detaillierter die Dokumentation ist, umso besser wird sie der Beweissicherungsfunktion gerecht, empfiehlt Rechtsanwältin Monika Ploier (Kanzlei CMS Reich-Rohrwig Hainz) . 

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VIDEO. Praxisfälle zur Arzthaftung

Seit 1. August 2012 muss jeder niedergelassene Arzt über den Nachweis einer gesetzeskonformen Berufshaftpflichtversicherung verfügen. In Fachrichtungen wie Gynäkologie haben die Haftungsfälle in den letzten Jahren stark zugenommen. Das Wiener Wirtschaftsberatungsunternehmen MEDplan hat zu dem Thema ein Info-Video auf  Youtube gestellt.

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Die schmale Grenze zwischen Werkvertrag und Dienstverhältnis

Sozialversicherung, SV-Nachzahlung

In Sanatorien beschäftigte Ärzte mit Werkvertrag: Bei Anwesenheitspflicht und zur Verfügungstellung der Infrastruktur wird daraus ein Dienstverhältnis - egal was auf Vertrag steht. © Gemen64/pixelio.de

Werkverträge beinhalten nicht immer, was sie versprechen. Das Steuerberatungs-unternehmen LBG macht in seinem Newsletter am Beispiel von Ärzten aufmerksam, dass die rechtlichen Grenzen zwischen Werkvertrag und Dienstverhältnis rasch überschritten sind. Sobald in den Werkverträgen von in Sanatorien beschäftigten Ärzten eine Anwesenheitspflicht gefordert ist und die bereitgestellte Infrastruktur genutzt wird, ist von einem Dienstverhältnis auszugehen – mit allen sozialversicherungsrechtlichen Folgen. 

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Ärztekammer fordert Änderungen bei ELGA

ELGA 2012, Ärztekammer, Newsroom von Erste Bank und SParkassen

ELGA benötigt noch Nachbesserungen, fordert die Ärztekammer. © Gerd Altmann/pixelio.de

Wien (APA/red) Die Ärztekammer fordert weitere Veränderungen am Regierungsentwurf für die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) und verlangt ein Expertenhearing im Parlament. Für Präsident Artur Wechselberger ist der Entwurf zwar “deutlich besser” als die ursprünglichen Pläne, “aber bei weitem nicht gut genug”. Kritisiert werden vor allem mangelnde Usability der Software, die Frage des “Opting Out” für Patienten und der Datenschutz. Derzeit ist keine Suchfunktion nach relevanten Gesundheits-informationen vorgesehen. Zweifel hegt die Ärztekammer auch an den kolportierten Einsparungen. Die vom Gesundheitsministerium errechneten Einsparungen von 129 Millionen Euro im Jahr könnten höchstens mit 22 Millionen angesetzt werden.

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SPÖ und ÖVP einig über ELGA

ELGA 2012

Minister Alois Stöger verspricht Ärzten eine Finanzierungsunterstützung für ELGA- Investitionen. © APA

Wien (APA) Mit der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) wird es nun doch ernst. SPÖ und ÖVP haben sich auf einen Gesetzesentwurf geeinigt, der am Dienstag vom Ministerrat beschlossen werden soll. Details wollen Gesundheitsminister Stöger und ÖVP-Gesundheits-sprecher Rasinger Montagvormittag im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz bekanntgeben. Der Aufbau des ELGA-Systems, mit dem alle Befunde und gesundheits-relevanten Dokumente der Patienten elektronisch gespeichert werden sollen, wird sich nun allerdings ein wenig nach hinten verschieben.

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ELGA-Verhandlungen in der Zielgeraden

Gesundheitsakte 2012, ELGA 2012, Newsroom für Erste Bank und Sparkasse, Josef Ruhaltinger

Ärzte werden an ELGA teilnehmen müssen. GIN wird dafür das elektronische Rückgrat liefern. © APA

Wien (APA) Die Verhandlungen über die geplante Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) sind “in der Zielgeraden”. Das bestätigten das Büro von Gesundheitsminister Alois Stöger (S) und ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger am Donnerstagnachmittag nach einer Verhandlungsrunde gegenüber der APA. Ziel ist es ein Beschluss im Ministerrat am kommenden Dienstag. Bis dahin soll noch an letzten Details gefeilt werden. Am 23. Oktober soll das Gesetz im Gesundheitsausschuss des Nationalrates und anschließend im Plenum behandelt werden, damit es nächstes Jahr in Kraft treten kann. Ärzte müssen verpflichtend teilnehmen, Patienten nicht.

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Hausapothekenregelung teilweise vom VfGH gekippt

Wien (APA) – Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat einen Teil der Hausapothekenregelung gekippt. Die Sonderregelung für Gemeinden mit zwei Kassenvertragsärzten verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz. Die zehnjährige Übergangsfrist für den Weiterbetrieb der Hausapotheken nach Eröffnung einer Apotheke ist sachlich nicht gerechtfertigt, befanden die Höchstrichter. Die Regelung wird mit 31. Dezember 2013 aufgehoben. Dann gilt auch in diesen Gemeinden die dreijährige Übergangsfrist, die für Gemeinden mit drei Kassenärzten vorgesehen ist.

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Ärzte: Aushändigen von Merkblättern ersetzt nicht die Aufklärungspflicht

Die Aufklärung von Patienten über Diagnose und Therapie bedarf eines dokumentierten Gespräches. (c) Helene Souza/pixelio.de

Die Pflicht, Patienten vor einem Eingriff über damit einhergehende, mögliche Komplikationen und Risiken ordnungsgemäß aufzuklären, ist bekannt. Üblicherweise erfolgt die ärztliche Aufklärung anhand der gängigen Vor drucke („Aufklärungsbögen“). Die bloße Aushändigung und Unterzeichnung von Merkblättern oder Aufklärungsbögen ersetzt das persönliche Gespräch zwischen Arzt und Patient aber nicht, berichtet die Klientenzeitschrift der Ecclesia GrECo Hospital Versicherungsmakler GmbH.

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