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Saatgutverordnung: Ausnahmen für Kleinunternehmen
Saatgutverordnung. Kritiker monieren eine Festigung der industriellen Vormachtstellung. © A. Bonarius/pixelio.de
Brüssel (APA) Die EU-Kommission hat in ihrem bereits im Vorfeld umstrittenen Entwurf für eine Saatgut-Verordnung Ausnahmen für die Nutzung traditioneller Sorten sowie für Kleinunternehmen vorgeschlagen. Für althergebrachte Sorten sollen abgeschwächte Registrierungsvorschriften gelten, die Erfordernis nach Tests entfallen.
Weiterlesen 0 KommentareNeue Regeln für Saatgutproduktion: EU will Ausnahmeregelung für Kleinstunternehmen

- Ab Anfang Mai soll das Gesetzespaket zur Tier- und Pflanzengesundheit angenommen werden. © Rudolf Ortner / pixelio.de
Die EU-Kommission weist Medienberichte über Regulierungspläne für den Obst- und Gemüseanbau in Hobbygärten zurück. Privatgärtner können auch in Zukunft ihr Saatgut wie bisher verwenden. Sie sind von den neuen Regelungen zur Tier- und Pflanzengesundheit, die die Kommission Anfang Mai vorstellen wird, -entgegen anderslautenden Meldungen – nicht betroffen. Die neuen Regeln gelten für ausschließlich professionelle Akteure, wie beispielsweise Landwirte oder Gartenbaubetriebe, die pflanzliches Saatgut erzeugen. Für Kleinstunternehmen jedoch wird es Ausnahmen geben, um für sie die administrativen Hürden und Kosten zu minimieren. Die Anforderungen an sie bezüglich Kennzeichnung und Verpackung werden gering sein.
Land-Grabbing wird zu sozialem und kulturellem Desaster in Osteuropa

Land-Grabber: Große Fonds kaufen Agrarland in Osteuropa und Afrika und stellen auf industrielle Landwirtschaft um. Die ländliche Entwicklung stirbt. © APA
Wien/Budapest/Bukarest (APA) Immer mehr Agrarland in Mittel-Osteuropa befindet sich konzertiert in den Händen weniger Großgrundbesitzer und Investoren, stellt eine Studie der Bauernorganisation und Via Campesina und des Netzwerks Hands-off The Land fest. In Ungarn und Rumänien mischen dabei auch Akteure aus Österreich mit, sagten Bauernvertreter aus den beiden Ländern im Gespräch mit der APA in Wien.
Weiterlesen 0 KommentareLandwirtschaft: Übergangsregeln für 2014 vorgeschlagen
Bestehende Regeln, neuer Haushalt: um für Landwirte und Behörden die Kontinuität beim Übergang in die neue Finanzperiode ab 2014 zu wahren, hat die Europäische Kommission für das kommende Jahr Übergangsregeln für die Gemeinsame Landwirtschaftspolitik vorgeschlagen. Bestehende Vorschriften insbesondere zu den Betriebsprämien sollen demnach 2014 weiterhin gelten, und neue Regeln wie für die Ökologisierung würden ab 2015 greifen.
EU-Saatgutverordnung gefährdet alte Obst- und Gemüsesorten

- Die geplante EU-Saatgutverordnung wird von vielen als Kniefall vor der Industrie interpretiert. © Rosel Eckstein / pixelio.de
“Die geplante neue EU-Saatgutverordnung gefährdet genetische Ressourcen, die Anforderungen an moderne Hochzuchtsorten durchaus erfüllen können. Unsere alten Sorten müssen wir schützen, um die Biodiversität zu erhalten. Die geplante Verordnung wird keine bessere Qualität von Saatgut mit sich bringen”, warnt Umweltminister Niki Berlakovich vor dem Entwurf einer neuen EU-Saatgutverordnung, wonach alte Sorten von Obst, Gemüse und Getreide gefährdet wären.
Langer Winter ist kein Probleme für Landwirtschaft

- Der verspätete Frühling macht sich bei den Landwirten noch nicht negativ bemerkbar. © Gabriele Planthaber / pixello.de
Wien (APA). Der lange Winter hat für die heimische Landwirtschaft bisher praktisch keine negativen Folgen. Die Vegetation verzögert sich zwar etwas, was aber laut Experten kein Problem darstellt. Im Obstbau wirkt sich der bisherige lange Winter nicht negativ aus. Die Obstbäume seien voll in der Winterruhe geblieben, weil es noch keine warmen Perioden gegeben habe, sagte Wolfgang Mazelle, Obstbaudirektor in der Landwirtschaftskammer Steiermark, am Dienstag zur APA. Die Wasserversorgung sei positiv zu beurteilen. Problematisch wären extreme Kälte oder ein Kälteeinbruch nach einer wärmeren Periode, denn dann könnte es zu Frostrissen kommen bzw. zu einem späteren Zeitpunkt zu Frostschäden bei den Blüten.
Heimische Winzer steigern Umsätze im Exportgeschäft

Heute wird fünfmal mehr Flaschenwein (40 Mio. Liter) als Fasswein (7,2 Mio. Liter) exportiert. © APA
Wien (APA) Die heimischen Winzer haben 2012 laut Österreichischem Wein Marketing (ÖWM) einen historischen Rekorderlös von 132,2 Mio. Euro erzielt. Die Gesamtexportmenge betrug 47,7 Mio. Liter. Die Steigerungen liegen damit jeweils bei rund 5 Prozent gegenüber 2011. Das weisen die Exportzahlen der Statistik Austria aus. Der Durchschnittspreis je Liter Exportwein kletterte auf das Allzeit-Hoch von 2,79 Euro.
Weiterlesen 0 KommentareEnergieberatung in landwirtschaftlichen Betrieben wird weiter gefördert
Klimafonds hilft, Energiekosten in landwirtschaftlichen Betrieben zu senken. © Andreas Hermsdorf/pixelio.de
Der Klima- und Energiefonds verlängert die Förderaktion „Energieeffizienzscheck für Land- und Forstwirtschaft“. Mit dem Programm können 700 Energieeffizienz-Beratungen für landwirtschaftliche Betriebe durchgeführt werden. Die Förderung für die Erstberatung und für die Umsetzungsberatung beträgt 90% der Beratungskosten. Pro Beratung werden maximal 750 Euro anerkannt. Das Förderansuchen muss online über die Website www.lw-scheck.at gestellt werden.
Weiterlesen 0 KommentareEinheitswerte: Regierung fixiert Erleichterungen für Bauern in Trockengebieten
Österreichs Landwirte können künftig in Trockenphasen einen Steuerabschlag von ihren Einheitswerten geltend machen. © Peter Becker / Pixelio.de
Wien (APA) Kommt es künftig zu Trockenheit in der Landwirtschaft, so wird die steuerliche Last der Bauern in manchen Fällen gelindert. Bei wenig Regen kommt es zu Abschläge von den Einheitswerten. Unter 500 Millimeter gibt es demnach ein Minus von 10 Prozent, unter 550 Millimeter 6 Prozent, unter 600 Millimeter 2 Prozent, wie eine Sprecherin von Bauernbund-Chef Jakob Auer bestätigte.SPÖ und ÖVP hatten im Herbst zwar die Einkommensteuer-Vollpauschalierung von 100.000 auf 75.000 Euro gesenkt und die Neuberechnung der Einheitswerte beschlossen, laut einem Bericht der Tageszeitung “Der Standard” wurde aber noch ein Entschließungsantrag nachgeschoben.
Ernteeinbruch nicht ganz so schlimm wie befürchtet
Inklusive 2,35 Mio. Tonnen Körnermais sind in Österreich bei konstanter Anbaufläche heuer lediglich 4,84 Mio. Tonnen Getreide geerntet worden. Das sind um 15 Prozent weniger als im starken Erntejahr 2011, teilte die Statistik Austria mit. Die Agrarmarkt Austria (AMA) hatte 2,3 Mio. Tonnen Getreide und 2,3 Mio. Tonnen Körnermais prognostiziert.
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Erste und Sparkassen
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- Sparkasse Ried-Haag steigert Eigenmittelquote auf fast 25 %10.05.13
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