Blog Archive

Briten verlieren Triple A von Moody’s

Moody's glaubt, dass die anhaltende Schwäche bei den mittelfristigen Wachstumsperspektiven Großbritanniens anhält. © APA

London/Washington (APA/dpa/ag.) Die Ratingagentur Moody’s hat Großbritannien das Spitzenrating bei der Kreditwürdigkeit entzogen. Die Agentur senkte am Freitagabend angesichts der rasant steigenden Verschuldung die Bewertung um eine Stufe auf “Aa1″ von zuvor “AAA”. Damit können neue Kredite für das Land potenziell teurer werden, weil Geldgeber einen höheren Risikoaufschlag verlangen könnten.

Auch die anderen beiden großen Ratingagenturen, Standard & Poors und Fitch, haben Großbritannien seit geraumer Zeit auf einem negativen Ausblick.

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“Troika” beginnt neue Prüfung in Griechenland – Moody’s senkt Ausblick für Deutschland

Sparen allein bedeutet für Griechenland keinen Ausweg mehr. (c) APA

Athen/Berlin (APA – Die Troika aus Europäischer Union (EU), Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) beginnt am Dienstag in Athen eine neue Prüfung der Sparanstrengungen Griechenlands. Athen hat derzeit massive Schwierigkeiten, seine Sparauflagen im Gegenzug für internationale Finanzhilfen umzusetzen. Ein Austritt aus dem Euro ist laut Finanzministerin Fekter aber kein Thema. Inzwischen hat die Ratingagentur Moody’s den Ausblick für die Kreditwürdigkeit der Bundesrepublik herabgestuft. Wegen der wachsenden Unsicherheit durch die Euro-Schuldenkrise werde der Ausblick nun mit “negativ” und nicht mehr mit “stabil” bewertet, so Moody’s.

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Moody’s stufte drei österreichische Banken herab

Moody'y, Rating österreichischer Banken, Newsroom

US-Ratingagentur straft Österreichs Banken für Ostgeschäfte.

Frankfurt (APA) – Die US-Ratingagentur Moody’s hat eine Neubewertung österreichischer Banken vorgenommen und die Ratings der drei größten Banken herabgesetzt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten und Einlagen der Raiffeisen Bank International (RBI) und der UniCredit Bank Austria wurden um eine Stufe gesenkt, die der Erste Group Bank AG um zwei Stufen, wie das Unternehmen in der Nacht auf Mittwoch mitteilte. Das Downgrade reflektiere die Anfälligkeit der Banken durch ein ungünstiges Umfeld in einiger ihrer Kernmärkte in Zentral- und Osteuropa (CEE/CIS) sowie ein erhöhtes Risiko weiterer Erschütterungen in der derzeitigen Euro-Schuldenkrise, hieß es in der Begründung.

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Ratingagenturen: Zwischen Bonität und Krise

Ratingagenturen machen Schlagzeilen. Das einst trockene Gewerbe der Bonitätsprüfer wurde spätestens mit dem Downgrade der USA im vergangenen Sommer zum Tummelplatz von Politik und Systemkritik. Das Unternehmensinformationsportal NEWSROOM von Erste Bank und Sparkassen startet mit dem Video den thematischen Schwerpunkt über Abläufe und Kriterien der Bonitätswächter.  Der Leiter von Erste Group Research, Friedrich Mostböck, erklärt dabei, warum bislang tolerierte Finanzdaten im Lichte der Schuldenkrise anders gesehen werden und wieso es schwer ist, bei einer begrenzten Anzahl von Agenturen ein ausgewogenes Urteil zu erhalten. Die Fragen stellt NEWSROOM-Chefredakteur Josef Ruhaltinger.

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Moody’s senkt Ausblick für Österreich

Triple-A hält noch

Moody`s Triple-A-Einschätzung für Österreich steht auf der Kippe. (c) APA

Die Ratingagentur Moody’s hat in einer Neubewertung der Bonität Österreichs das Triple-A-Rating bestätigt, gleichzeitig aber den Ausblick auf “negativ” gesenkt. Auch den Triple-A-Staaten Frankreich und – erstmals – Großbritannien stellte Moody’s mit einer Senkung ihres Ausblicks den Verlust ihrer Spitzenbonitäten in Aussicht. Das Finanzministerium begrüßte die Aufrechterhaltung der Spitzenbonität Österreichs. Das Ministerium bedauerte aber, dass der Ausblick von “stabil” auf “negativ” gesetzt wurde.

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Medienschau: „Götter im Anzug“ (sueddeutsche.de)

Die „Tour de force“ der amerikanischen Ratingagentur Standard & Poor’s von vergangenem Freitag hat Stoff für energischen Widerspruch in den europäischen Medien geliefert. Die EU-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Brüssel, Cerstin Gammlin, nennt die Herabstufung von gleich neun der 17 Euro-Länder in einem Kommentar auf Süddeutsche.de einen „ebenso frechen wie in sich widersprüchlichen Rundumschlag“. In ihren Augen droht ein Monopolist, „den Stab über der Politik demokratisch gewählter Regierungen zu brechen“. Das sei „an Chuzpe kaum zu überbieten.“

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Standard & Poor’s senkt Bonität Österreichs

Standard & Poor's erwartet kurzfristig keine Verbesserung der österreichischen Bonität. Bis 2015 benötigt Österreich 100 Mrd. Euro, um abreifende Anleihen zu refinanzieren. (c) APA

London/Wien (APA/dpa/red) – Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat am Freitagabend die Bonität von neun EU-Staaten auf einmal gesenkt. Österreich und Frankreich verloren ihre Bestnote AAA und fielen um eine Stufe auf AA+. Auch Italien, Spanien, Portugal, Zypern, Malta, die Slowakei und Slowenien erhielten schlechtere Noten. Dabei rutschten Italien, Spanien und Portugal bei S&P sogar um zwei Stufen ab. Bis 2015 benötigt Österreich 100 Mrd. Euro von den Kapitalmärkten. Lesen Sie den S&P-Originalwortlaut sowie die aktuelle Rating-Liste.

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Fitch sieht Österreichs Rating nicht gefährdet

Fitch hält Österreich für kreditwürdig. (c) APA

London (APA/ag.) – Der für die Länderratings in Europa zuständige Fitch-Manager Ed Parker sieht Österreichs AAA-Rating aktuell nicht gefährdet, wenngleich von der unsicheren Situation in Ungarn Risiken ausgingen. Auch die Top-Bonität Deutschlands sei sicher. Eine Herabstufung der AAA-Bonität Frankreichs im laufenden Jahr hält Parker für unwahrscheinlich. Die Republik Österreich hat sich unterdessen am Dienstag ohne größere Probleme auf dem Kapitalmarkt 1,2 Mrd. Euro besorgt. Sowohl die Aufstockung einer zehnjährigen als auch einer vierjährigen Anleihe waren um das Doppelte überzeichnet.

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Ratingagenturen heizen Krise an, aber verursachen sie nicht

Die Marktstimmung beeinflusst internationale Kapitalströme rasch und nachhaltig. Die Veränderung der Risikobereitschaft internationaler Anleger erklärt mehr als die Hälfte der Schwankungen des Zinsdifferentials zwischen inländischen Staatsanleihen und den Anleihen aus einem sicheren Vergleichsland. Herabstufungen des Länderratings können in diesem Umfeld destabilisierend wirken. Die Auswertung der Ratingänderungen für vier europäische Peripherieländer zwischen 1994 und 2011 liefert jedoch keinen Nachweis für einen Teufelskreis aus Zinsanstieg. Eine Analyse des WIFO ist der Ansicht, dass Ratingagenturen Trends verstärken, aber nicht machen.

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Moody’s: Österreichs Rating bleibt bei “AAA”

Den Ausblick für das Rating Österreichs bewertete Moody's mit derzeit "stabil". Eine Verschlechterung der Schuldensituation hätte aber Konsequenzen.

Wien (APA) – Die Ratingagentur Moody’s hat das Rating Österreichs mit “AAA” beibehalten. Die Agentur verwies am Freitag auf den wettbewerbsfähigen Exportsektor, die stark diversifizierte Wirtschaft und die niedrige strukturelle Arbeitslosigkeit der Alpenrepublik. In diesem Kontext sieht Moody’s es als positiv an, dass die Regierung eine Schuldenbremse in der Verfassung verankern wolle.Den Ausblick für das Rating Österreichs bewertete Moody’s mit derzeit “stabil”. Allerdings hänge dieser zunehmend von einer Lösung der Krise in der Eurozone ab, die begonnen habe, einen Einfluss auf Länder der Kernzone wie Österreich zu haben.

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