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1.320 Euro Mindestlohn im Hotel- und Gastgewerbe

Wie hoch ist der Mindestlohn für Kellner Ober Gastrowirtschaft Hotellerie

Der Mindestlohn in der Tourismusbranche wird ab 1. Mai um 112 Euro auf 1.320 Euro angehoben. © Paul-Georg Meister/pixelio.de

Ab 1. Mai 2013 gilt für die rund 200.000 Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe ein Mindestlohn von 1.320 Euro brutto pro Monat. Die schrittweise Anhebung des Mindestlohns – bis Juli 2012 waren es 1.208 Euro brutto – war bei den Kollektivvertrags-verhandlungen im Vorjahr vereinbart worden, nun wird der Zielwert in allen Bundesländern erreicht, wie die Gewerkschaft vida mitteilt.

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Deutlicher Rückgang bei Arbeitsunfällen

Arbeitssicherheit, Personal, Krankenstand, Arbeitsunfälle
Die Unfallraten im produzierenden Gewerbe gingen deutlich zurück. © M.G. / pixelio.de

Insgesamt 1.700 Arbeitsunfälle weniger als im Jahr 2011 gab es im abgelaufenen Jahr 2012 – das zeigt die aktuelle Statistik der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Die AUVA hat im Jahr 2012 163.336 Schadensfälle anerkannt – 107.710 Arbeitsunfälle Erwerbstätiger, 54.393 Unfälle von Schülern, Studenten und Kindergartenkindern und 1.233 Berufskrankheiten. Signifikanter ist das Verhältnis von Arbeitsunfällen (ohne Wegunfälle) zu den Beschäftigten: Die Unfallrate auf tausend unselbstständig Erwerbstätige beträgt 2012 27,25 – 2011 lag sie noch bei 28,23.

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Teilzeitarbeit in Europa: Beschäftigte möchten länger arbeiten

Personal, Teilzeit, Europa
Europas Teilzeitbeschäftigte möchten mehr arbeiten. © Peter Smola / pixelio.de

Von den 43 Millionen Teilzeitbeschäftigten in Europa würden 9,2 Millionen gerne mehr Stunden arbeiten.  Seit dem Beginn der Wirtschaftskrise hat sich der Anteil der Teilzeitbeschäftigten, die den Wunsch haben, mehr Stunden zu arbeiten und dafür auch verfügbar sind, stetig erhöht und stieg von 18,5 Prozent im Jahr 2008 auf 20,5 Prozent in 2011 und 21,4 Prozent in 2012. In Deutschland lag der Anteil der Personen in Teilzeitarbeit 2012, die mehr Stunden arbeiten möchten, bei  17,1 Prozent.  In Österreich waren es 13,7 Prozent. Das zeigen Zahlen, die das Statistische Amt der Europäischen Union, Eurostat, vorgestellt hat. Mit einem Teilzeitbeschäftigtenanteil von 26,5 Prozent liegt Deutschland zusammen mit Schweden auf Platz drei der Mitgliedstaaten, hinter den Niederlanden (49,8 Prozent) und dem Vereinigten Königreich (27 Prozent). Österreich weißt einen Teilzeitbeschäftigungsanteil von 25,5 Prozent auf.

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NEWSROOM-Wissen: Werkvertrag oder Dienstvertrag – eine Frage von Zeit und Ziel


Der Werkvertrag ist auf ein bestimmtes „Werk“ gerichtet (Zielschuldverhältnis), der freie Dienstvertrag auf eine bestimmte Zeit (Dauerschuldverhältnis). © Gerd Altmann/pixelio.de

Der Grat zwischen Werkvertrag und Dienstvertrag ist schmal. Anlässlich einer GPLA-Prüfung ( Sozialver-sicherungsdeutsch für “gemeinsame Prüfung lohnabhängiger Abgaben”) wird der Charakter einer Zusammenarbeit mit Dritten beurteilt: Davon hängt ab, ob und wieviel Sozialversicherungs-abgaben bzw. Urlaubs-renumerationen an SVA und Mitarbeiter geleistet werden müssen. Die Wiener Steuerbe-ratungskanzlei MEDplan erklärt, worauf es ankommt. 

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Chemieindustrie sucht nach Managementtools der Flexibilisierung

Krisenmanagement, Managementtechnoilogie,

Die Häufigkeit und Intensität von Auf- und Abschwüngen hat zugenommen. Monitoring-Prozesse müssen die Veränderungen frühzeitig erkennen. © Mario Simeunovic/pixelio.de

Die volatilen Konjunkturkurven machen der europäischen Chemieindustrie zu schaffen.  ”Fliegen auf Sicht” bleibe bei den Branchenunternehmen an der Tagesordnung, heißt es in einer Befragung des Beratungsunternehmens A.T Kearney. Die Krisenabfolge der letzten Jahre habe die zykluserprobte Branche vor neue Aufgaben gestellt. Flexibilisierung soll die Anpassungsfähigkeit der Betriebe erhöhen. Am besten aufgestellt sind Unternehmen, die die Frühwarnindikatoren mit ihren betrieblichen Abläufen auf allen Ebenen verknüpfen.

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Klimafonds fördert Qualifizierungsnetze aus KMU und Unis

KMU sollen sich mit Unis zusammentun, um Qualifizierungs-netze im Bereich der Energie- und Mobilitätsforschung aufzubauen. © Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de

Mit der „Ausbildungs-initiative Technologie-kompetenz“ verfolgt der Klima- und Energiefonds das Ziel, die Qualität der Aus- und Weiterbildung praxisorientiert auf den Gebieten der Energie- und Mobilitätsforschung zu heben. Unternehmen und Forschungsinstitutionen sollen in die Lage versetzt werden, Ergebnisse aus der Energie- und Mobilitätsforschung rasch in den Markt zu bringen. Für die Förderung müssen sich mehrere mittelständische Unternehmen mit einer Bildungseinrichtung zu einem temporären Qualifizierungsnetz zusammenschließen.

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Meisterbonus für junge Fachkräfte verlängert

Junge Meister erhalten bis zu 500 Euro an Meisterbonus-Förderung. © Harald Reiss_pixelio.de

Das Wirtschaftsministerium verlängert die finanzielle Unterstützung für positiv abgelegte Meister- und Befähigungsprüfungen. Im Rahmen des Meisterbonus übernimmt das Wirtschaftsministerium ein Drittel der je nach Gewerbe unterschiedlich hohen Prüfungsgebühren der Meisterprüfungsstellen der Landes-Wirtschaftskammern, wenn die Meister- oder Befähigungsprüfung bestanden wird. Pro Person und je nach Gewerbe, in dem die Prüfung abgelegt wurde, können bis zu 500 Euro an Meisterbonus-Förderung ausgezahlt werden. Insgesamt wurden seit dem Start vor einem Jahr 1.570 Anträge bewilligt, bei denen der ausgezahlte Bonus im Durchschnitt bei 143 Euro gelegen ist.

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Österreichs Arbeitnehmer mit Unternehmen sehr zufrieden

Personal, Arbeitnehmer, Newsroom der Erste Bank und Sparkasse
Österreicher schätzen besonders die Abwechslung am Arbeitsplatz. © Julien Christ / pixelio.de

Österreichs Unternehmen belegen beim Thema „Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen“ laut einer unter 44.000 Beschäftigten durchgeführten Umfrage von Gallup-Europe den hervorragenden 4. Platz. Überdurchschnittlich zufrieden zeigen sich Österreichs Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in folgenden Bereichen.

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Krankengeld NEU für EPU und Mini-KMU kommt – freiwillige Zusatzversicherung kostet 2,5 %

Krankengeld für Unternehmer

Klein- und Kleinstunternehmer dürfen mit Jahreswechsel ab dem 43. Tag (!) der Arbeitsunfähigkeit Krankengeld beziehen. © Gerd Altmann/pixelio.de

Mit dem Nationalrats-Beschluss des Sozialversicherungs-Änderungsgesetz 2012 in der letzten Dezembersitzung vor der Winterpause wird das Krankengeld für Unternehmer Wirklichkeit. Es ist eine Unterstützungsleistung bei lang andauernder Krankheit im Bereich der selbständig Erwerbstätigen vorgesehen. Anspruch darauf besteht ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit bis zu einer Höchstdauer von 20 Wochen für ein und dieselbe Krankheit. Die Unterstützungsleistung beträgt 26,97 Euro pro Tag im Jahr 2012. Nach der 6. Woche ist nach Angaben der SVA und  in Kombination mit der freiwilligen Zusatzversicherung -mit einem Krankengeld zwischen 1.680 Euro und 3.960 Euro im Monat rechnen.

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Wirtschaftskriminalität: Schäden pro betroffenem Unternehmen bei 300.000 Euro

Der ,typische' Wirtschaftskriminelle ist lange im Unternehmen und in der Hierarchie relativ weit oben. © Thorben Wengert / pixelio.de

Sobald ein Arbeitsprozess nicht mehr in einer Hand liegt, ergeben sich vielfältige Möglichkeiten für Wirtschaftskriminalität. Wie die KPMG-Studie  “Wirtschaftskriminalität in Deutschland 2012″ ergeben hat, werden in Deutschland jährlich knapp 675.000 Fälle von Wirtschaftskriminalität aufgedeckt. Die Schäden für ein Unternehmen belaufen sich im Schnitt auf mehr als 300.000 Euro pro Jahr. Zahlen für Österreich liegen nicht vor.

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