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Mails als Beweismittel für US-Klage gegen S&P

Rating, Bonität, Rating Agenturen, Newsroom von Erste Bank und Sparkassen

US-Regierung wirft Standard & Poor's vor, aus Profitsucht viel zu lange viel zu gute Bonitätsnoten für Hypothekenpapiere vergeben zu haben. © APA

New York (APA/dpa) Interne E-Mails gehören zu den wichtigsten Beweismitteln in der 5 Mrd. Dollar (3,7 Mrd. Euro) schweren US-Betrugsklage gegen S&P. Die Notizen geben einen Einblick in die Gedankenwelt der Rating-Experten. Was der Leser hier erfährt, ist nicht immer schmeichelhaft.

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Ratingagenturen: Zwischen Bonität und Krise

Ratingagenturen machen Schlagzeilen. Das einst trockene Gewerbe der Bonitätsprüfer wurde spätestens mit dem Downgrade der USA im vergangenen Sommer zum Tummelplatz von Politik und Systemkritik. Das Unternehmensinformationsportal NEWSROOM von Erste Bank und Sparkassen startet mit dem Video den thematischen Schwerpunkt über Abläufe und Kriterien der Bonitätswächter.  Der Leiter von Erste Group Research, Friedrich Mostböck, erklärt dabei, warum bislang tolerierte Finanzdaten im Lichte der Schuldenkrise anders gesehen werden und wieso es schwer ist, bei einer begrenzten Anzahl von Agenturen ein ausgewogenes Urteil zu erhalten. Die Fragen stellt NEWSROOM-Chefredakteur Josef Ruhaltinger.

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S&P bestätigt Bonitätsnoten für Österreichs Banken

Sechs BundeslŠänder haben nun ein "AA+"-Rating

Österreichische Bankenratings bleiben stabil. Tirol, Oberösterreich und Wien verlieren TripleA.

Wien (APA/ag.) – Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat trotz der schlechteren Bonitätsnote für Österreich die Kreditwürdigkeit der österreichischen Banken bestätigt. Die Bonität der Erste Group Bank und ihrer tschechischen Tochter Ceska Sporitelna, der RZB, ihrer Tochter Raiffeisen Bank International und der Kommunalkredit-Bad-Bank KA Finanz wird mit “A” eingestuft.

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Erste Group Research zu Triple-A Ratings: Es steht immer noch 2:1 für Österreich

Statt "römischer Eins" ein "Sehr gut" , meint F. Mostböck, Leiter der Erste Group Research. (c) Erste Bank

Die Ratingagentur S&P hat die Rating-Bestnote für Österreich von Triple-A auf AA+ gesenkt. Damit ist sie aber nur eine von insgesamt drei weltweit wichtigen Ratingagenturen, die zu diesem Schluss kommt. Die beiden anderen Ratingagenturen Moody’s und Fitch haben jeweils das Best-Rating für Österreich erst vor wenigen Tagen bestätigt, heißt es in einer Stellungsnahme der Group Research der Erste Bank. Inzwischen hat ein Sprecher von Standard & Poor’s das Downgrading Österreichs öffentlich verteidigt.

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Medienschau: „Götter im Anzug“ (sueddeutsche.de)

Die „Tour de force“ der amerikanischen Ratingagentur Standard & Poor’s von vergangenem Freitag hat Stoff für energischen Widerspruch in den europäischen Medien geliefert. Die EU-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Brüssel, Cerstin Gammlin, nennt die Herabstufung von gleich neun der 17 Euro-Länder in einem Kommentar auf Süddeutsche.de einen „ebenso frechen wie in sich widersprüchlichen Rundumschlag“. In ihren Augen droht ein Monopolist, „den Stab über der Politik demokratisch gewählter Regierungen zu brechen“. Das sei „an Chuzpe kaum zu überbieten.“

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Standard & Poor’s senkt Bonität Österreichs

Standard & Poor's erwartet kurzfristig keine Verbesserung der österreichischen Bonität. Bis 2015 benötigt Österreich 100 Mrd. Euro, um abreifende Anleihen zu refinanzieren. (c) APA

London/Wien (APA/dpa/red) – Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat am Freitagabend die Bonität von neun EU-Staaten auf einmal gesenkt. Österreich und Frankreich verloren ihre Bestnote AAA und fielen um eine Stufe auf AA+. Auch Italien, Spanien, Portugal, Zypern, Malta, die Slowakei und Slowenien erhielten schlechtere Noten. Dabei rutschten Italien, Spanien und Portugal bei S&P sogar um zwei Stufen ab. Bis 2015 benötigt Österreich 100 Mrd. Euro von den Kapitalmärkten. Lesen Sie den S&P-Originalwortlaut sowie die aktuelle Rating-Liste.

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Fitch sieht Österreichs Rating nicht gefährdet

Fitch hält Österreich für kreditwürdig. (c) APA

London (APA/ag.) – Der für die Länderratings in Europa zuständige Fitch-Manager Ed Parker sieht Österreichs AAA-Rating aktuell nicht gefährdet, wenngleich von der unsicheren Situation in Ungarn Risiken ausgingen. Auch die Top-Bonität Deutschlands sei sicher. Eine Herabstufung der AAA-Bonität Frankreichs im laufenden Jahr hält Parker für unwahrscheinlich. Die Republik Österreich hat sich unterdessen am Dienstag ohne größere Probleme auf dem Kapitalmarkt 1,2 Mrd. Euro besorgt. Sowohl die Aufstockung einer zehnjährigen als auch einer vierjährigen Anleihe waren um das Doppelte überzeichnet.

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Standard & Poor’s stuft Ungarns Rating herab

Ungarns Bonität wird weiter in Frage gestellt: Das Rating des Nachbarlandes geht bei S&P vonn BBB- auf BB+. (c) APA

New York (APA/ag.) – Die Ratingagentur Standard and Poor’s bewertet die Kreditwürdigkeit Ungarns schlechter. Die langfristige Bewertung wurde von “BBB-” auf “BB+” herabgestuft, die kurzfristige von “A-3″ auf “B”. Der Ausblick des Landes wurde auf negativ gesetzt. Als Grund nannte S&P eine unsichere politische Entwicklung in dem finanziell angeschlagenem Land.

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