Burgenland: Sonderbudget für Handwerkerbonbus mehr als verdoppelt

Der "Burgenländische Handwerkerbonus" fördert höher und verlangt weniger Bürokratie.  |© ROEBEN
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Der “Burgenländische Handwerkerbonus” fördert höher und verlangt weniger Bürokratie.

Wie im Vorjahr gibt es auch 2017 den „Burgenländischen Handwerkerbonus“. Der Fördertopf wurde mehr als verdoppelt. Es sind keine Kostenvoranschläge mehr bei Antragstellung beizubringen.

Von 400.000 auf eine Million Europ aufgestockt.

Die Arbeiten müssen im Zeitraum vom 1. Jänner bis 31. März erbracht werden und pro Endrechnung mindestens 400 Euro betragen. Die maximale Förderhöhe beträgt 5.000 Euro, der Fördertopf wurde auf eine Million Euro (2016: 400.000 Euro) aufgestockt. Anträge müssen bis spätestens 10. April 2017 eingebracht werden.

Sanierung und Barrierefreiheit

1 Million Euro stehen für Sanierungsmaßnahmen und für die Schaffung von Barrierefreiheit zur Verfügung. Im Vorjahr hat es fast 1.300 Förderanträge gegeben, die Investitionen von rund 10 Mio. Euro ausgelöst haben.

Objekt ist mindestens zehn Jahre alt bei Sanierung

Den Handwerkerbonus erhalten Privatpersonen für die Sanierung ihres Hauses oder ihrer Eigentumswohnung, wenn die Leistung eines Handwerkers in Anspruch genommen wird. Das förderbare Objekt muss Hauptwohnsitz und im Eigentum bzw. im Eigentum einer nahe stehenden Person und mindestens 10 Jahre alt sein; keiner Alterseinschränkung unterliegen Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit. Gefördert werden Arbeitsleistungen, die durch Unternehmen gemäß § 94 der Gewerbeordnung erbracht werden.

Ein Viertel der Kosten wird gefördert – max. 5000 Euro

Die Förderhöhe beträgt 25% der förderbaren Kosten, mindestens 100, maximal 5.000 Euro. Zum Vergleich: Beim Handwerkerbonus des Bundes werden 20% mit maximal 600 Euro gefördert. Es handelt sich um einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss. Die Kosten für die Arbeitsleistung müssen pro Endrechnung zumindest 400 Euro (ohne USt) betragen.

Keine Gartenarbeiten

Gefördert werden Dienstleistungen beispielsweise bei der Erneuerung von Dächern, bei Spenglerarbeiten und der Erneuerung von Fassaden, beim Austausch von Fenstern und Bodenbelägen, bei Malerarbeiten und Installationen sowie Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit. Nicht förderbare Maßnahmen sind Arbeiten an Garage, Zufahrt, Einfriedungen, Terrassen und Pergolen, Einbau und Sanierung an Möbeln.

Keine Kopstenvoranschläge mehr nötig

Neu ist 2017, dass keine Kostenvoranschläge erforderlich sind (die Antragstellung ist nur mit Rechnungen möglich), Anträge bis 10. April eingebracht werden können und nicht förderbare Maßnahmen aufgezählt werden. Gestrichen wurde der Nachweis der Zahlung der Rechnung auf das Konto des Leistungserbringers – es genügt die Vorlage der saldierten Rechnung.

Ansprechpartner

Informationen und Anträge sind erhältlich im zuständigen Gemeindeamt, auf www.burgenland.at/wbf oder beim Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 3 – Finanzen, Hauptreferat Wohnbauförderung, Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt, Tel.: 057 600 DW 2800.

 

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