Autoindustrie

Die österreichische Autoindustrie ist einer der wichtigsten und international erfolgreichsten Industriezweige Österreichs. Die Branche erwirtschaftet laut WKO (ARGE Automotive Zulieferindustrie) einen Umsatz von rund 20 Mrd. Euro ...mehr

Eigene Geschichte
Österreich besaß mit Steyr Daimler Puch eine einzige Marke, die Autos in nennenswerter Menge unter eigenem Logo auf den Markt brachte. Nur mit dem Geländewagen Steyr G konnte Ende der 70er-Jahre ein Revival erzielt werden. Die Geschichte der Steyr Daimler Puch ist dafür lang. 1928 fusionieren Austro Daimler und Puch zur Austro Daimler Puchwerke Aktiengesellschaft . Die Steyr Daimler Puch AG ist geboren. Steyr konzentrierte sich auf die Fertigung von Wagen des gehobenen Segmentes: Mit dem Steyr Typ Austria brachte Ferdinand Porsche in den wenigen Monaten seiner Generaldirektorenzeit 1929 in Steyr das Konzept für einen luxuriösen 5,3 Liter Wagen mit 100 PS mit. Nach 1938 wurde SDP in die Hermann Göring Werke eingegliedert.
In der Nachkriegszeit konzentrierte sich SDP wieder auf Fahrräder,. 1952 wurde aber erstmals die Idee eines österreichischen Kleinwagens angedacht, der nach Vorbild des Volkswagens für jeden Durchnittsösterreicher leistbar sein sollte. 1957 liefen die ersten Puch 500 vom Fließband, die durch eine zugelieferte Karosserie des Fiat 500 aus Turin aufgeputzt wurden. Die Wertschöpfung des Österreichers lag zu 80 Prozent bei Steyr Daimler Puch. Mit einem Preis von 23.800 Schilling entwickelte sich der Puch 500 zum Renner: Ein Marktanteil von 12 Prozent wurde bereits im ersten vollen Produktionsjahr erreicht. 1960 wurde mit einer Jahresproduktion von 8334 Stück das All time-High erreicht. Der Niedergang startete mit den siebziger Jahren. Die Autofahrer verlangten nach größerem. Im Herbst 1975 wurde die Produktion des kleinen Puchs endgültig eingestellt. Seither reüssiert Österreichs Automobilwirtschaft in erster Linie unter fremden Namen, das dafür heftig.

Elektromobilität: Auf der Jagd nach der Massenproduktion

Preis und Ladefähigkeit der Akkus sind die zentralen Erfolgsfaktoren eines E-Cars. |© APA
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Preis und Ladefähigkeit der Akkus sind die zentralen Erfolgsfaktoren eines E-Cars.

Im Bereich der E-Mobilität haben traditionelle Anbieter klare Startvorteile, heißt es in einer McKinsey-Studie.  Die Akkus bescheren den Herstellern trotz Preisverfalls immer noch Mehrkosten von 14.000 Dollar. 

Umweltministerium fördert Elektro-PKW für Betriebe

Die Förderungen für betriebliche E-PKW werden als E-Mobilitätsbonus in der Höhe von 3.000 Euro gemeinsam von Bund und Importeuren gewährt. |© Georg Sander/pixelio.de
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Die Förderungen für betriebliche E-PKW werden als E-Mobilitätsbonus in der Höhe von 3.000 Euro gemeinsam von Bund und Importeuren gewährt.

In der gestrigen Kommissionssitzung der Umweltförderung im Inland wurden Details zu den Förderungsaktionen für Elektromobilität beschlossen. „Wir werden mit diesem Paket bis zu sechzehntausend neue Elektrofahrzeuge auf Österreichs Straßen bringen. Es wird deutlich mehr E-Ladestationen geben und eine eigene Nummerntafel für E-Autos. Damit setzen wir einen wichtigen Schritt in der Umsetzung des Pariser Weltklimaabkommens“, verlautete das Umweltministerium.

Zukunft des Autos: Das Ende des Diesels, neue Ära der Akkus

Die Zahl der Autobesitzer wird drastisch sinken, vernetzte Gefährte werden nach neuen Kriterien verkauft: Mobilität wird sich stark verändern. |© ruhaltinger
© ruhaltinger
Die Zahl der Autobesitzer wird drastisch sinken, vernetzte Gefährte werden nach neuen Kriterien verkauft: Mobilität wird sich stark verändern.

Dieselmotoren werden verschwinden. Autobesitzer werden weniger. Elektromobilität und autonomes Fahren bestimmen die nahe Zukunft der automotiven Industrie. Nicht alle Konzerne agieren danach, heißt es in einer Studie von KPMG.

Autoverkäufe legen zu – 10 Prozent mehr Neuzulassungen im Jänner

Vor allem Benziner verkauften sich deutlich besser. |© APAhr aus SŸden Richtung Deutschland sorgte am Samstag, 20. August 2016, fŸr umfangreiche Staus. Im Bild ein Blick auf die Tauernautobahn kurz vor dem GrenzŸbergang Salzburg Walserberg. - FOTO: APA/FRANZ NEUMAYR
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Vor allem Benziner verkauften sich deutlich besser.

Nach einigen schwächeren Jahren beginnt das heurige Jahr für die Autohändler, wie es geendet hat: Es geht kräftig aufwärts. Im Jänner legten die Pkw-Neuzulassungen um 9,7 Prozent auf 26.352 Fahrzeuge zu. Und auch die Transportbranche ist wieder in Kauflaune. Bei Sattelzugfahrzeugen gab es im Jahresvergleich einen Zuwachs von 9,9 Prozent auf 378 Lkw.

E-Mobilität: Wie komme ich ab März zu den versprochenen Förderungen?

E-Mobilität mit neuem Taferl: Lesen Sie, wie Sie zu den Förderungen des E-Mobilitätspaketes wirklich kommen. |© bmvit
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E-Mobilität mit neuem Taferl: Lesen Sie, wie Sie zu den Förderungen des E-Mobilitätspaketes kommen.

Das E-Mobilitätspaket liegt auf dem Tisch. Schon ab März 2017 stehen die Ankaufprämien für Elektrofahrzeuge österreichweit zur Verfügung. Das Infrastrukturministerium beantwortet die Frage, welche Möglichkeiten das Maßnahmenpaket bietet – und wie Interessenten die Unterstützung lukrieren können. 

Start ups im Automobilsektor: Es regnet Geld

Von der Vermittlung über autonomes Fahren bis zur E-Mobilität: Die Konzerne kaufen Start ups in rauen Mengen. |© APA
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Von der Taxi-Vermittlung über autonomes Fahren bis zur E-Mobilität: Die Konzerne kaufen Start ups in rauen Mengen.

Im deutschen Automobilsektor locken Startups verstärkt Investoren an. Seit 2011 konnten Gründer in Deutschland über 300 Millionen US-Dollar an Kapital generieren. Bei den Investoren ganz vorne dabei: Die großen Autokonzerne. Die Managementberatung Oliver Wyman liefert einen  Einblick in die deutsche Gründerszene am Mobilitätssektor. 

Auto und Steuer: Warum der Fiskus bei Einzelunternehmern so heikel ist

Bei Firmenautos können Treibstoff, Versicherung, Reparaturen, Reinigung, etc. sowie die AfA nur aliquot zum Betriebsanteil abgesetzt werden. |© birgitH/pixelio.de
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Bei Firmenautos können Treibstoff, Versicherung, Reparaturen, Reinigung, etc. sowie die AfA nur aliquot zum Betriebsanteil abgesetzt werden.

Wenn es um Firmenautos von Einzelunternehmer geht,  verweisen die  Abgabenbehörden auf ein dichtes Regelwerk. Hübner & Hübner erklären, woraus es ankommt.

KFZ-Neuzulassungen: Worauf Österreich 2016 abgefahren ist

Dieseltautos bleiben in AUT voll im Trend. E-Mobile wachsen in relativen Zahlen stark. bleiben aber Randerscheinung. | ©
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Dieselautos bleiben in AUT voll im Trend. E-Mobile wachsen in relativen Zahlen stark. bleiben aber Randerscheinung.

Im Jahr 2016 nahm die Zahl der Pkw-Neuzulassungen laut aktuellen Daten von Statistik Austria gegenüber dem Jahr 2015 um 6,8% auf 329.604 Stück zu. Zuwächse gab es in auch in allen anderen Fahrzeugkategorien, erstmals seit 2008 auch bei den Zweirädern. E-Mobile wachsen um 128 Prozent, bleiben aber in absoluten Zahlen schwach. 

Digitalisierung: Diese Branchen profitieren vom Internet der Dinge

In Deutschland wird die Digitalisierung die Umsätze der IT- und Telekombranche in den kommenden drei Jahren mehr als verdoppeln. |© Gerd Altmann/pixelio.de
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In Deutschland wird die Digitalisierung die Umsätze der IT- und Telekombranche in den kommenden drei Jahren mehr als verdoppeln.

Weitgehend automatisierte Produktionsanlagen und vernetzte Autos sind in Deutschland erste Ergebnisse des digitalen Wandels. In der deutschen Informations- und Telekombranche werden sich die Umsätze in den kommenden drei Jahren verdoppeln, prognostiziert eine Studie von McKinsey.

Firmenauto: Das sind die Sachbezugs-Werte 2017

Firmenautos: Der Fiskus sieht die private Nutzung des Dienstfahrzeugs als Sachbezug, der zu versteuern ist. |© Audi
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Firmenautos: Die Finanzverwaltung sieht die private Nutzung des Dienstfahrzeugs als Sachbezug, der zu versteuern ist.

Seit dem Jahr 2016 hängt der Sachbezug – also der zu versteuernde Zuschlag – von den CO2-Emissionen des Firmenautos ab. Die Höhe hängt vom Anschaffungswert des Autos ab. Die Kanzlei Pernt hat die Werte für 2017 in der Klienten-Info zusammengetragen.

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