Finanz

Alles aus der Finanz- und Bankenbranche

Frauenpower: Jede zweite Frau entscheidet bei Finanzen selbst

Obwohl nur 18% der Frauen Finanzen für Frauensache halten, entscheidet immerhin jede zweite Frau bei Geld- und Finanzangelegenheiten selbst. Durchschnittlich sorgen die Österreicherinnen mit 253 Euro für sich vor. Das sind nur 5% weniger als bei den Männern, und das obwohl Frauen durchschnittlich 40% weniger des Einkommens zur Verfügung haben. 7 von 10 Frauen haben außerdem Extraausgaben für private Gesundheitsleistungen. Zum Weltfrauentag 2012 hat die Erste Bank eine repräsentative Umfrage zum Finanzverhalten von Frauen in Auftrag gegeben.

Hellas-Pleite würde eine Billion kosten

NEWSROOm von Erste Bank und Sparkassen - Eurokrise Schuldenkrise
Ungeregelte Griechen-Pleite würde auch CDS-Versicherer mitreißen. (c) APA

Athen (APA) – Eine unkontrollierte Pleite Griechenlands würde nach Schätzungen des Welt-Bankenverbandes IIF mehr als eine Billion Euro kosten. In einem vertraulichen Dokument vom 18. Februar warnt der von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann geführte Verband, ein Scheitern der vom IIF begleiteten Umschuldung der griechischen Staatsanleihen hätte drastische Folgen. Es sei schwer, die daraus resultierenden Kosten für alle Beteiligten genauer zu beziffern, “aber es ist kaum absehbar, dass sie unter einer Billion Euro lägen”.

Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehr (SEPA) vereinfacht Überweisungen

Nach Einführung des Euro als Bargeld wird nun auch ein einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) für bargeldlose Zahlungen Realität. Nationale Überweisungen und Lastschriften werden bis 1. Februar 2014 vollständig durch die neuen Verfahren – SEPA-Überweisung und SEPA-Lastschrift – abgelöst.  Am 28. Februar beschloss das EU-Parlament die weitere Harmonisierung von Zahlungsdiensten im EU-Binnenmarkt. Ab 2014 reicht der IBAN-Code für die Adresserierung nationaler Überweisungen. In Österreich können Inlandsüberweisungen bereits heute mit IBAN durchgeführt werden. Spätestens ab 2016 genügt dies für den gesamten EU-Raum.

Banken leihen sich 530 Milliarden Euro bei EZB

NEWSROOM von Erste Bnak und Sparkassen
Es soll die letzte Geldspritze sein, warnt die EZB. (c) APA

Die EZB hat den Banken die nächste Riesen-Geldspritze verpasst: Fast 530 Mrd. Euro liehen sich Europas Geldinstitute. Damit pumpten sich die von der Schuldenkrise gebeutelten Banken bereits zum zweiten Mal binnen gut zwei Monaten billiges Geld von der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Erste Group hat sich nach Angaben von Unternehmenschef Treichl 1,1 Mrd. Euro geholt.  Insgesamt liehen sich Europas Kreditinstitute die Rekordsumme von exakt 529,5 Mrd. Euro für außergewöhnlich lange drei Jahre, wie die EZB am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Erste Group kehrt in Q4 11 in die Gewinnzone zurück und reduziert Jahresverlust 2011 auf EUR 718,9 Mio

NEWSROOM von Erste Bank und Sparkassen
Andreas Treichl: Erste Group wird 2012 EBA-Kernkapitalquote von 9 % übertreffen. (c) Erste Bank

Die Erste Group hat laut  Andreas Treichl, Vorstandsvorsitzender der Erste Group Bank AG, im Geschäftsjahr 2011 den Nettogewinn in allen Ländern gesteigert. Dabei performen die Märkte in Österreich, Tschechien, der Slowakei und Kroatien „ausgezeichnet bis zufriedenstellend“. In Ungarn und Rumänien bleiben die Ergebnisse bescheiden, wobei Rumänien eine positive Entwicklung aufweist. Für Ungarn bleibt Treichl anlässlich der Präsentation der vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2011 pessimistisch, und zwar „für 2012 und 2013“. Die von der EBA geforderte Eigenkapitalquote von 9% werde per Ende Juni 2012 und darüber hinaus erfüllt werden, hieß es auf der Bilanzpressekonferenz.

EZB will Märkte mit erneuter Liquditätsspritze beruhigen

Frankfurt (APA/dpa) – Mit einer neuen Geldflut für Banken will die Europäische Zentralbank die Märkte beruhigen. Heute Mittwoch wird bekanntgegeben, wie stark Europas Geschäftsbanken von der Möglichkeit Gebrauch machen, sich für außergewöhnliche lange drei Jahre günstiges Geld bei der Zentralbank zu leihen. Es ist das zweite Geschäft mit dieser Laufzeit innerhalb von gut zwei Monaten.

Österreich wird Entwicklungen 2012 besser verdauen als die Eurozone

Das bestimmende Thema des Jahres 2012 wird weiterhin die Staatsschuldenkrise bleiben. Auch wenn Österreich bei der Verschuldung bereits deutlich unter dem Euro-Schnitt liegt, werden Konsolidierungsmaßnahmen im öffentlichen Haushalt – wie in allen Eurozone Staaten – unvermeidlich sein. Der Weg dürfte heuer holprig bleiben: Aus Sicht der Erste Group Research wird die Eurozone weiter bestehen bleiben. 2012 gäbe es allerdings keine finale Lösung in der Staatsschuldenkrise, so die Prognose der Analysten. Die Unsicherheit sollte die Stimmung bei Konsumenten und Unternehmen eher moderat halten.

Medienschau: „Für viele deutsche Bankkunden gibt es bald Bankomat-PIN nach Wahl“ (fr-online.de)

Aufschreiben darf der Kunde die Zahl nicht, aber merken ist auch schwer: Jetzt sollen die Kunden einiger deutscher Bankengruppen ihre Geheimzahl für die Bankomat-Karte selbst wählen dürfen, berichtet die Frankfurter Rundschau

 

 

Finanzierungsbedingungen der Banken und Unternehmen leicht verschlechtert

Eine leichte Beeinträchtigung ihrer Refinanzierungs-bedingungen auf den Geld- und Kapitalmärkten und die Eintrübung der Konjunkturlage haben die österreichischen Banken im vierten Quartal 2011 zu einer geringfügigen Verschärfung ihrer Richtlinien für Unternehmenskredite veranlasst. Die OeNB veröffentlichte heute die Österreich-Ergebnisse der euroraumweiten Umfrage.
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