Gewerbe

15.000 qualifizierte Fachkräfte gesucht

28 % der Betriebe sind auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften. Laut aktueller Erhebung der KMU Forschung Austria leidet das Gewerbe- und Handwerk unter akutem Fachkräftemangel. Insgesamt dürfte der Bedarf an qualifizierten Fachkräften bei mindestens 15.000 liegen, schätzt  die KMU Forschung Austria.  Und das, obwohl der mit über 600.000 Beschäftigten größte Arbeitgeber Österreichs auch der mit Abstand wichtigste Ausbildungssektor ist. Mehr als 56.000 der insgesamt 128.000 Lehrlinge werden im Gewerbe und Handwerk ausgebildet. An zweiter Stelle liegt der Handel mit knapp 19.000 Lehrlingen. Danach folgen die Industrie (16.300) und der Tourismus (11.800).

Tirol stimmt Novellierung des Wohnbauförderungsgesetzes zu

Der Tiroler Landtag hat sich heute für die Wohnbauförderungsnovelle des Landes ausgesprochen. Zentraler Punkt der Wohnbauförderungsnovelle ist die Festschreibung des Klimaschutzes als Gesetzesgrundsatz. Biomasseheizungen, Wärmepumpen und ökologisch vorteilhafte Bauprodukte erfahren eine Aufwertung bei der Förderung. Die Erhöhung der Förderungen bei der verdichteten Bauweise und bei Eigenheimen soll laut Land einen wichtigen Beitrag zu finanzierbarem Wohnen leisten.

Österreichs Werbewirtschaft verfügt über volle Auftragsbücher

Österreichs Werbewirtschaft hat 2011 ein gutes Jahr hinter sich. Der Ausblick auf 2012 entwickelt sich  laut  Fachverband  Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) außerordentlich positiv. Für 2012 ist im Euro-Raum mit keinem weiteren Anstieg der Wirtschaftsleistung zu rechnen. Während in der Folge auch die heimische Konjunktur merklich an Dynamik verlieren wird, überwiegen unter den Werbeunternehmern die Optimisten.

Zeitarbeit 2011 mit neuem Rekordwert

Wien (APA) – Die Zeitarbeit hat in Österreich weiter zugenommen: Mit 74.783 Zeitarbeitern bei der Stichtagserhebung (31. Juli 2011) waren um 13,2 Prozent mehr Arbeitnehmer als Zeitarbeiter beschäftigt als im Jahr davor. Damit wurde ein neuer Rekord an sogenannten “überlassenen Beschäftigten” erzielt. Rund 2,3 Prozent der Beschäftigten in Österreich sind Zeitarbeiter, also bei einem Unternehmen beschäftigt, das sie einem anderen Unternehmen zur Arbeit überlässt. In Oberösterreich sind die meisten Zeitarbeite beschäftigt.

Möbelexporte nach Deutschland legen zu

Die heimische Möbelindustrie blickt auf ein durchwachsenes Jahr 2011.  In den ersten beiden Quartalen wurden Möbel im Wert von knapp EUR 1,14 Mrd. (+3,3 %) produziert. Im dritten Quartal 2011 sanken die Produktionszahlen um nahezu 10 % auf einen Wert von EUR 531 Mio. Insgesamt wurden vom 1.-3. Quartal 2011 Möbel im Wert von EUR 1,7 Mrd. produziert, das ist ein leichter Rückgang von -1,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, heißt es in einer Presseaussendung der Österreichischen Möbelindustrie. Die steigenden Branchenexporte nach Deutschland wurden von einem Importplus von fast zehn Prozent in allen Teilbereichen begleitet.

Salzburger Wachstumsprogramm für Kleinstbetriebe wird weitergeführt

Die Salzburger Landesregierung unterstützt in einem Spezialprogramm gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice GesmbH (aws) Kleinstunternehmem mit maximal neun Mitarbeitern bei ihren Wachstumsbemühungen. Gefördert werden in erster Linie Investitionen, die den Unternehmen einen Ausbau ihrer wirtschaftlichen Kapazitäten ermöglichen oder – bei Tourismusbetrieben – eine Qualitätsverbesserung oder eine Saisonverlängerung herbeiführen.

WIFO-Prognose: Immer weniger neuer Wohnraum

Einen Rückgang bei den Baubewilligungen im Wohnbau erwartet das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO). Ein West-Ost-Gefälle innerhalb Österreichs soll dafür sorgen, dass gerade dort weniger gebaut wird, wo großer Bedarf herrscht. In Niederösterreich und Wien liege sie dagegen unter dem Durchschnitt, in Wien sei das bereits seit 1990 der Fall. 2010 sei die Rate in Niederösterreich bei 4,3 Baubewilligungen auf je 1.000 Einwohner gelegen. Wien war mit 3,1 Einheiten Schlusslicht unter den Bundesländern.
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