Holz und Papier

EU-Kommission will Regeln für CO2-Handel ab 2020 verschärfen

EU plant weniger Ausnahmen für CO2-Handel. |© AlbrechtTrunk/pixelio.de
© AlbrechtTrunk/pixelio.de
EU plant weniger Ausnahmen für CO2-Handel.

Um das Klima besser zu schützen, will die EU-Kommission den CO2-Handel überarbeiten. Beim Emissionshandel können Unternehmen in Europa nach Bedarf mit Rechten zum Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) untereinander handeln. Der Preis ist jedoch so niedrig, dass Anreize zum CO2-Sparen fehlen.

Österreichische Papierindustrie liegt über EU-Durchschnitt

Papierindustrie verzeichnet 2014 eine geringe Produktionssteigerung. |© Andreas Hermsdorf/pixelio.de
© Andreas Hermsdorf/pixelio.de
Papierindustrie verzeichnet 2014 eine geringe Produktionssteigerung.

“2014 war für viele Unternehmen gut, häufig bedingt durch kurzfristige Preissenkungen bei Holz und Energie. Die langfristige Wettbewerbsfähigkeit ist aber weiterhin stark von der Entwicklung der klima- und energiepolitischen Ziele abhängig, die sich stark auf Energie- und Rohstoffkosten auswirken”, fasst Alfred Heinzel, Präsident der Austropapier, Vereinigung der österreichischen Papierindustrie, die aktuelle Situation im Rahmen der Jahrespressekonferenz zusammen.

Ski-Industrie verkaufte im Winter 2013/2014 wieder mehr “Bretteln”

Der Trend Richtung Verleih-Ski hält laut VSSÖ ungebremst an – etwa die Hälfte des Absatzes entfällt auf diesen Markt. |©  APA
© APA
Der Trend Richtung Verleih-Ski hält ungebremst an – etwa die Hälfte des Absatzes entfällt auf diesen Markt.

In der vergangenen Skisaison 2013/2014 hat die heimische Ski-Industrie ihren Absatz gesteigert. Wurden 2012/2013 346.000 Paar Ski an den Sportfachhandel und den Ski-Verleih verkauft, so waren es vergangene Saison 366.000 Paar, wie es vom Verband der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster Österreich (VSSÖ) auf APA-Anfrage heißt. Österreich ist beim Markvolumen in Europa der wichtigste Absatzmarkt. Bereits die Hälfte des heimischen  Absatzvolumens wanderte bereits in Ski-Verleihe. 

Handelsbilanz Italien: Wirtschaftsflaute am Apennin trifft österreichische Exporteure

Lebensmittel zählen nach wie vor zu den Exportschlagern der italienischen Wirtschaft. Die italienische Wirtschaftskrise dämpft allerdings die heimischen Exporte. |© Lupo/pixelio.de
© Lupo/pixelio.de
Lebensmittel zählen zu den Exportschlagern der italienischen Wirtschaft. Die italienische Wirtschaftskrise dämpft allerdings die heimischen Exporte.

Österreichs Exporte nach Italien sinken weiter. Bereits das zweite Jahr in Folge fielen sowohl die Ausfuhren nach Italien als auch die Einfuhren aus dem Nachbarland. 2013 exportierte Österreich Waren im Wert von 8,2 Mrd. Euro nach Italien, das waren um 2,6 Prozent weniger als im Jahr davor, geht aus einem Bericht der Außenwirtschaftsorganisation (AWO) der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hervor. Die Handelsbilanz mit dem südlichen Nachbarn schrumpft. 

Rückgang bei der Zellstoff- und Papierproduktion im ersten Halbjahr

Papierindustrie, Zellindustrie
© Lupo / pixelio.de
Rohstoff- und Energiekosten bescheren der Papier- und Zellindustrie veritable Umsatzeinbußen.

Die Herstellung von Zellstoff und Papier war in Österreich im ersten Halbjahr 2013 deutlich rückläufig. Nach dem erfreulichen Wachstum 2012 bekam die exportstarke Papierindustrie zuletzt das internationale Konjunkturtief voll zu spüren. Bei Zellstoff zeigen die Halbjahreszahlen einen Produktionsrückgang von 4,9 Prozent, bei Papier, Karton und Pappe von 3,4 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2012. Beide Werte liegen deutlich hinter dem EU-Durchschnitt von minus 0,8 Prozent bei Zellstoff sowie minus 1,3 Prozent bei Papier.

Druckereien konnten Umsatz 2012 halten – Anzahl der Betriebe und Beschäftigten schrumpft weiter

Rudolf A. Cuturi ist Eigentümer von Wimmer Medien und Herausgeber der OÖ. Nachrichten. © APA

Wien (APA) Die heimische Druckbranche kann für 2012 nach Jahren des Umsatzrückgangs wieder positiv bilanzieren: 1,74 Mrd. Euro wurden im Vorjahr für Druckwerke ausgegeben, was einem Plus von 0,2 Prozent entspricht. Die Zahl der Betriebe (- 1,2 Prozent) sowie der Beschäftigten (- 2,8 Prozent) ist aber weiter gesunken ist.

Heimische Papier- und Zellindustrie verzeichnete Umsatzeinbußen bei gesteigerter Produktion

Die Papierbranche musste trotz Produktionssteigerungen einen Umsatzrückgang von 0,5 % hinnehmen. © Frantschach

Die heimische Zellstoff- und Papierindustrie verzeichnete laut Branchenverband Austropapier ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2012. Die Produktion von Papier, Karton und Pappe konnte 2012 um 2,1 Prozent auf fünf Millionen Tonnen gesteigert werden. Damit konnte sich Österreichs Papierindustrie gegen den Trend behaupten:  In ganz Europa musste die Branche einen Produktionsrückgang von 1,8 % hinnehmen. Treiber dieser positiven Entwicklung war die auf fast 87 Prozent gestiegene Exportquote. Der Branchengesamtumsatz fiel um 0,5 Prozent.

Umsatzsteuersätze für Rohholz wurden mit Jahreswechsel verändert

Ust auf Rundholzpreise beträgt seit Jahreswechsel 20 statt 10 %. Bei pauschalierten Betrieben bleibt Ust bei 12 %. © BMLFUW

Aufgrund einer Anpassung an die EU-Mehrwertsteuer- Richtlinie kommt es mit 01. Jänner 2013 zu einer Änderung der Umsatzsteuerbehandlung von Rohholz. Dies trifft  in erster Linie buchhaltungspflichtige Forstbetriebe. Für pauschalierte Waldbesitzer ändert sich nichts: Sie erhalten unverändert 12 % Umsatzsteuer auf ihr verkauftes Holz. Der Fachverband der Holzindustrie Österreichs in der WKÖ hat die Informationen auf seiner Homepage zusammengestellt.

Österreichische Möbelindustrie: Gedämpfte Stimmung im zweiten Halbjahr

Möbelindustrie, Prognose, Konjunktur
Heimische Möbelindustrie exportiert weniger als vor einem Jahr. © Rainer Sturm / pixelio.de

Die Österreichische Möbelindustrie bekommt zum Jahresende die Europa- und Währungskrise doch noch zu spüren. Bis Jahresmitte lief das Geschäft zufrieden stellend: Die Gesamtproduktion ohne Zulieferindustrie stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 % auf gut 895 Mio. Euro. Allerdings zeigten die Exporte mit -1,1 % auf 442 Mio. Euro bereits eine Tendenz nach unten, während die Importe bis Juli um 5,2 % auf 858 Mio. Euro ordentlich zulegten. Mit Ablauf des 3. Quartals ist die Stimmung in der Branche nun gedämpft: Laut einer internen Umfrage der Österreichischen Möbelindustrie rutschten die Auftragsbestände aus dem In- und Ausland unter das Vorjahresniveau. Entsprechend fahren die Unternehmen die Produktion leicht zurück, wobei aber nach wie vor eine zufrieden stellende Auslastung der Kapazität gegeben ist.

Skiindustrie hat Talsohle überwunden

Weltmarkt reduzierte sich binnen 10 Jahren von 6 auf 3,2 Millionen Paar Ski. © APA

Wien (APA) Traditionell rechtzeitig vor dem Ski-Weltcupauftakt am kommenden Wochenende in Sölden haben die heimischen Skihersteller den Handel mit ihren immer breiter gestreuten Produkten versorgt; die Vororder wurde ausgeliefert. Die Talsohle am weltweiten und österreichischen Skimarkt sei überschritten, sagte Branchensprecher und Atomic-Chef Wolfgang Mayrhofer im APA-Gespräch.