Handel

Beschreibung

Digitaler Verkauf: Was der “Online-Händler-Lehrling” können soll

CHIP-Kundenkarten, intelligente Einkaufswagen, NFC-Bezahlvorgänge, Transponder sowie RFID-gesteuerte Lager- und Mehrwegsysteme im digtialen Handel. |© APA
© APA
CHIP-Kundenkarten, Transponder oder RFID-gesteuerte Lager- und Mehrwegsysteme: Der digitale Handel verlangt neue Kompetenzen.

Die Wirtschaftskammer will die Lehre im Handel an den digitalen Wandel anpassen. Ab Sommer gibt es den Schwerpunkt “Digitaler Verkauf”, und ab 2018 sollen Betriebe den neuen Lehrberuf Online-Händler anbieten können. 

“Alternative Streitbeilegung”: Es braucht keinen Richter

Das neue Gesetz bietet in Streitigkeiten Möglichkeiten zur außergerichtlichen Beilegung. |© ruhaltinger
© ruhaltinger
Das neue Gesetz bietet Möglichkeiten zur außergerichtlichen Beilegung.

Seit Inkrafttreten des Alternative-Streitbeilegung-Gesetzes (AStG) können sich Unternehmer und Verbraucher anstelle eines Gerichtsverfahrens freiwillig auch einem alternativen Streitbeilegungs-Verfahren unterziehen, wie die Wirtschaftskammer informiert.

Digitalisierung: Wachsender Online-Handel verschiebt Umsätze ins Ausland

Wenn heimische Plattformen gegen Amazon und Co nicht erfolgreicher auftreten, wandert künftiges Handelswachstum ins Ausland ab. |© Tim Reckmann/pixelio.de
© Tim Reckmann/pixelio.de
Wenn heimische Plattformen gegen Amazon und Co nicht erfolgreicher auftreten, wandert künftiges Handelswachstum ins Ausland ab.

Laut den neuesten Prognosen von RegioPlan werden die Ausgaben der österreichischen Haus­halte im Handel fast nur noch online steigen. Dadurch sind sogar die Top-Einkaufsdestinationen vom Frequenzrückgang betroffen. Im Worst Case wandern zehn Prozent des Online-Handelsvolumens über Plattformen ins Ausland ab. 

Handel: So kaufen Österreicher ihre Möbel

IMAS: XXXLutz führt das Consideration-Set eindeutig an, danach folgen IKEA, Möbelix und Kika auf einer späteren Bewusstseinsebene. |© APA
© APA
IMAS: Die meisten Kunden denken bei Möbelkauf zuerst an XXXLutz, danach folgen IKEA, Möbelix und Kika.

Die Österreicher benötigen durchschnittlich rund fünf Wochen Entscheidungszeit, wenn sie Möbel kaufen. Als Informationsquelle dominiert – im Gegensatz zu anderen Branchen – weiterhin der stationäre und nicht der Online-Handel.

Mobile Endgeräte: Das Ende des Tablet-Booms

Alles am Tabletmarkt wie immer: Apple vor Samsung. Aber der Gesamtmarkt schrumpft. |© Julien Christ/pixelio.de
© Julien Christ/pixelio.de
Alles am Tabletmarkt wie immer: Apple vor Samsung. Aber der Gesamtmarkt schrumpft.

Das weltweite Interesse an Tablet-Computern geht weiter zurück, heißt es in einer Analyse der Marktentwicklung für “mobile devices”.

Handel: Wie die Regionalität der Produkte den Absatz steigern kann

Für 95 Prozent der Österreicher ist es sehr oder eher wichtig, dass die Produkte, die sie kaufen oder nutzen, aus heimischer Produktion stammen. Dies ergibt eine Umfrage des Market Instituts, die im Dezember 2016 durchgeführt wurde.

Finanz plant allgemeine USt bei transatlantischem Online-Shopping

Fiskus plant, ab 2021 jeden außereuropäischen Online-Kauf ab den 1. Euro zu besteuern. |© APA
© APA
Fiskus plant, ab 2021 jeden außereuropäischen Online-Kauf ab den 1. Euro zu besteuern.

Finanzminister Hansjörg Schelling will jede noch so kleine Online-Bestellung im außereuropäischen Ausland besteuern. Derzeit ist dies erst ab einem Warenwert von  22 Euro vorgegeben. 

Modebranche: Warum “Kaufen am Catwalk” das Marketing revolutioniert

Top-Kunden und Meinungsmacher kaufen unmittelbar nach der Modenschau. Die Vermarktung der Kollektion beginnt ohne Pause. |© Maclatz /pixelio.de
© Maclatz /pixelio.de
Top-Kunden und Meinungsmacher kaufen unmittelbar nach der Modenschau. Die Vermarktung der Kollektion beginnt ohne Pause.

„See now, buy now“ wird in der Modebranche zum neuen Trend im Spitzensegement: Top-Kunden kaufen Mode unmittelbar nach der Modenschau, beobachtet das Beratungsunternehmen A.T. Kearney.  

Sporthandel: Der Umsatz, der aus der Kälte kam

Der kalte Jänner spielte den Sportartikelhändlern in die Karten. Online-Geschäft lässt aber immer noch Anteile ins Ausland abwandern. |© Henning Hraban-Ramm/pixelio.de
© Henning Hraban-Ramm/pixelio.de
Der kalte Jänner spielte den Sportartikelhändlern in die Karten. Das Online-Geschäft lässt aber immer noch Marktanteile ins Ausland abwandern.

Die klirrende Kälte im Jänner sorgt bei den Sporthändlern für reißenden Absatz. “Schlitten, Langlaufski und Eislaufschuhe fliegen förmlich aus den Geschäften raus. Wir könnten noch mehr verkaufen als wir haben”, sagte Sport-2000-Chef Holger Schwarting in Wien.

E-Commerce: Was online gar nicht funktioniert

Lebensmittel werden im Online-Handel zu begrenzt akzeptiert. Auch Medikamente gelten im Internet weitgehend als No-goes. |© APA
© APA
Lebensmittel werden im Online-Handel nur begrenzt akzeptiert. Auch Medikamente gelten im Internet weitgehend als No-goes.

Viele Österreicher wollen bestimmte Produkte nicht bei Online-Händlern kaufen. Laut einer aktuellen Umfrage wollen derzeit 38 Prozent der Befragten Lebensmittel nicht online bestellen und ein Fünftel nicht Medikamente im Internet ordern, geht aus einer repräsentativen Befragung von meinungsraum.at unter 1.000 Österreichern hervor.

12330