Apotheker

Wirtschaftsnews- und -infos für Österreichs Pharmazeuten

Kosmetik-Branche: Fünf Kundentypen, die für Online-Wachstum sorgen

Die Online-Umsätze mit Schönheits- und Körperpflegeprodukten in Europa werden bis 2019 weiterhin jährlich um mehr als acht Prozent steigen. Damit wächst dieser Kanal etwa viermal so schnell wie der stationäre Handel. |Kosmetik-Branche © birgitH/pixelio.de
Kosmetik-Branche © birgitH/pixelio.de
Die Online-Umsätze mit Schönheits- und Körperpflegeprodukten wachsen viermal so schnell wie der stationäre Handel .

In der Kosmetik- und Schönheitspflegebranche wachsen Online-Kanäle vier Mal schneller als der stationäre Handel.  Eine Studie von A.T. Kearney hat fünf Kundentypen identifiziert, die für Online-Wachstum sorgen.

Freie Berufe: Ärzte, Apotheker und Anwälte wollen keine Marktliberalisierung durch Finanzinvestoren

Apotheker, Ärzte, Anwälte Architekten: Kammern wehren sich gegen eine Marktliberalisierung durch Investoren. |© apotheker.or.at
© apotheker.or.at
Apotheker, Ärzte, Anwälte Architekten: Kammern wehren sich gegen eine Marktliberalisierung durch Investoren.

Die Regierung hegt Pläne, die in Österreich bestehenden neun freien Berufe für Finanzinvestoren zu öffnen. Investoren sollen sich an Sozietäten und Gruppenpraxen beteiligen können. Die Berufsvertreter der Ärzte, Apotheker, Architekten und Rechtsanwälte wehren sich gegen eine derartige Marktliberalisierung.

NEWSROOM-Wissen: Was bei Betriebsprüfungen auf Freiberufler, EPU und KMU zukommt

Betriebsprüfungen haben für jeden Freiberufler, EPU und Gewerbetreibenden die emotionale Ausstrahlung eines Auftragsstornos. Um sich auf die fiskalischen Erfahrungen besser vorzubereiten, hat eine auf Ärzte spezialiserte Wiener Steuerberatung einen interessanten Weg beschritten: Die Freiberufler-Spezialisten von Medplan drehten ein Video, um ihren Klienten den Ablauf der Prüfungen und die entsprechenden Verhaltensregeln nahe zu bringen. Interessant für jeden Unternehmer.

Europäischer Berufsausweis: Mehr Mobilität beim Arbeiten in Europa

EU wünscht sich mehr Mobilität am Arbeitsmarkt. |© Markus Hein/pixelio.de
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EU wünscht sich mehr Mobilität am Arbeitsmarkt.

Seit Mitte Jänner macht der Europäische Berufsausweis (EBA) es Krankenpflegepersonal, Apothekern, Physiotherapeuten, Bergführern und Immobilienmaklern leichter, ihren Beruf in einem anderen EU-Land auszuüben.

Was Sie schon immer über Apotheken wissen wollten

Viele Zahlen und Daten der Kammer zur Apothekerbranche. |© apotheker.or.at
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Apotheken in Zahlen: Broschüre liefert Daten und Fakten zur Apothekerbranche.

In der PDF-Broschüre „Apotheke in Zahlen“ wurden von der Österreichischen Apotherkerkammer sämtliche Zahlen, Daten und Fakten rund um die österreichischen Apotheken und deren wirtschaftliche Entwicklung zusammengefasst. Die Info-Broschüte bietet einen Überblick über aktuelle Entwicklungen des Apothekenwesens und präsentiert die Neuerungen der Apothekerkammer. Finden Sie untenstehend den Link. 

Strittiger Apotheker-“Gebietsschutz” vor EU-Gericht

Ein Anlassfall in Leonding lässt den Gebietsschutz wackeln. |© APA
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Ein Anlassfall in Leonding lässt den Gebietsschutz wackeln.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) muss sich erneut mit dem “Gebietsschutz” für österreichische Apotheker befassen. Diesmal sollen die Luxemburger Richter konkretisieren, inwiefern die Bedarfsregelung im Apothekengesetz (ApG) unionsrechtswidrig ist. Das oberösterreichische Landesverwaltungsgericht ist mit dem Verwaltungsgerichtshof (VwGH) nicht einig und rief das EU-Gericht an.

Gesundheitsakte ELGA startet am 9. Dezember in Steiermark und Wien

Den Anfang machen SpitaŠler in Wien und der Steiermark. Niedergelassene Ärzrte sind ab 2017 verpflichtend dabei. |© APA
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Den Anfang machen SpitaŠler in Wien und der Steiermark. Niedergelassene Ärzrte sind ab 2017 verpflichtend dabei.

Nach jahrelangen Vorbereitungen, mehreren Verschiebungen und beinahe endlosen Diskussionen startet die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) nun am 9. Dezember. Den Anfang machen Spitäler in Wien und der Steiermark, gleichzeitig geht das ELGA-Portal in Vollbetrieb. Niedergelassene müssen 2017 verpflichtend mitmachen. Die Verantwortlichen schließen Kinderkrankheiten nicht aus, erwarten bei der Einführung des Systems aber keine größeren Probleme.

Krankenkassen erwarten heuer Verlust von fast 130 Millionen

Die Kassen machen neben den hohen Arbeitslosenzhalen die "aggressiv" wachsenden Medikamentenkosten für das Minus verantwortlich. |© Sara Hegewald/pixelio.de
© Sara Hegewald/pixelio.de
Die Kassen machen die “aggressiv” wachsenden Medikamentenkosten  verantwortlich.

Nach Jahren leichter Überschüsse erwarten die Krankenkassen heuer einen Verlust von 129,3 Millionen Euro. 2014 hatten die Kassen noch mit einem Plus von 88 Mio. Euro abgeschlossen. 2015 erwarten nur zwei Länder-Kassen ein positives Ergebnis. Hauptverbands-Chef Peter McDonald führt das Defizit auf sinkende Beitragseinnahmen durch die wachsende Arbeitslosigkeit und auf steigende Ausgaben vor allem bei Medikamenten zurück.

Krankenkassen 2014 mit 88 Mio. im Plus

Teure Medikamente und hohe Arbeitslosenrate stürzen Kassen 2015 ins Minus. |© Sara Hegewald/pixelio.de
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Teure Medikamente und hohe Arbeitslosenrate stürzen Kassen 2015 ins Minus.

Die Krankenkassen haben das vergangene Jahr mit einem Plus von 88 Millionen Euro abgeschlossen, was noch ein wenig höher ist als ursprünglich erwartet. Für 2015 indes wurde die Prognose nach unten revidiert: Man rechnet nun mit einem “Gebarungsabgang”, sprich Minus, von 137 Millionen Euro. Dies geht aus den am Freitag veröffentlichten Zahlen des Hauptverbands der Sozialversicherungen hervor.

Arzneimittel-Kassenumsatz in Apotheken stieg 2014 um 4,7 Prozent

Aptoheker klagen über schwindende Margen. Rund ein Drittel alles österreischien Apotheken sei bereits in den roten Zahlen, klagen sie.  |© APA
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Österreichs Apotheker klagen über schwindende Margen. Rund ein Drittel aller  Apotheken sei bereits in den roten Zahlen, heißt es.

Der Umsatz der österreichischen Apotheken mit Arzneimitteln auf Krankenkassenkosten ist im Jahr 2014 um 4,7 Prozent gestiegen. Das ist ein deutlich größerer Zuwachs als in den vorangegangenen Jahren. Dies geht aus den neuesten Zahlen des Österreichischen Apothekerverbandes hervor. Der Rohertrag der Apotheken stieg insgesamt um 0,5 Prozent.  Laut Verband schreibt rund ein Drittel aller Apotheken rote Zahlen.