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Lohn- und Sozialdumping: Wie gleicher Lohn für gleiche Arbeit Wirklichkeit werden soll

Auftraggeber haften für die rechtmäßige Entlohnung der  beauftragten Unternehmen.|Lohn - und Sozialdumping © Wolfgang Teuber/pixelio.de
Lohn – und Sozialdumping © Wolfgang Teuber/pixelio.de
Auftraggeber haften für die rechtmäßige Entlohnung der beauftragten Unternehmen.

Das neue Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz (LSD-BG) hat den Sozialausschuss des Nationalrats passiert. Für den Entwurf von Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) wurde Grünes Licht gegeben, damit er nächste Woche im Plenum des Nationalrats behandelt werden kann.

„Besondere Sorgfalt“: Welcher Gewerbeberuf im Kampf gegen Geldwäscherei besonders gefordert ist

Berufsgruppen wie Immobilienmakler und Unternehmensberater sind speziell aufgerufen, Anzeichen von Geldwäscherei zu melden. |Geldwäscherei © Thorben Wengert/pixelio.de
Geldwäscherei © Thorben Wengert/pixelio.de
Berufsgruppen wie Immobilienmakler und Unternehmensberater sind aufgerufen, Anzeichen von Geldwäscherei zu melden.

Spezielle Berufe sind im Kampf gegen Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung besonders exponiert. Die Unternehmer sind verpflichtet, bei Verdacht mehrere Maßnahmen einzuleiten. 

Steuer: Drei Kriterien, wie ein Vereinsfest ohne Registrierkassen auskommt

Kleine Vereinsfeste sind von der Registrierkassenpflicht ausgenommen. |Vereinsfest © FF Weitersfelden
Vereinsfest © FF Weitersfelden
Kleine Vereinsfeste sind von der Registrierkassenpflicht ausgenommen.

Mit 1. Mai tritt die Registrierkassenpflicht in Kraft. Kleine Vereinsfeste sind davon ausgenommen. Die Steuerberatungskanzlei Pernt hat in ihrem Newsletter drei Kriterien festgemacht, die ein Vereinsfest in Augen des Steuerrechts „registrierkassenfrei“ machen.

NEWSROOM-Wissen: Was bei Betriebsprüfungen auf Freiberufler, EPU und KMU zukommt

Betriebsprüfungen haben für jeden Freiberufler, EPU und Gewerbetreibenden die emotionale Ausstrahlung eines Auftragsstornos. Um sich auf die fiskalischen Erfahrungen besser vorzubereiten, hat eine auf Ärzte spezialiserte Wiener Steuerberatung einen interessanten Weg beschritten: Die Freiberufler-Spezialisten von Medplan drehten ein Video, um ihren Klienten den Ablauf der Prüfungen und die entsprechenden Verhaltensregeln nahe zu bringen. Interessant für jeden Unternehmer.

Sozialversicherungswerte für 2016

SV-Abgaben und Beitragsquoten verändern sich jährlich. Anbei die Werte für 2016. |© Jorma Bork/pixelio.de
© Jorma Bork/pixelio.de
SV-Abgaben und Beitragsquoten verändern sich jährlich. Anbei die Werte für 2016.

Finden Sie hier die sozialversicherungsrechtlichen Beitragsgrenzen und Abgabenquoten für 2016. Zusammengetragen wurden die Werte von der Wiener Steuerberatungskanzlei Pernt. 

Das Bestbieter-Prinzip wird ab 1. März bei öffentlichen Aufträgen zur Pflicht

Anbieter müssen bei öffentlichen Aufträgen ihre Subunternehmer namhaft machen. |© H.D.Volz/pixelio.de
© H.D.Volz/pixelio.de
Anbieter müssen bei öffentlichen Aufträgen ihre Subunternehmer namhaft machen.

Mit 1. März tritt das neue Bundesvergabegesetz (BVergG) in Kraft. Es schreibt für öffentliche Aufträge statt des Billigst- das Bestbieter-Prinzip vor, macht Subvergaben transparenter und verschärft den Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping. Damit soll Scheinfirmen ein Riegel vorgeschoben und eine höhere Bauqualität erreicht werden. Nur Aufträge unter 1 Mio. Euro können frei vergeben werden.

Das außerordentliche Erbrecht der Lebensgefährten

Lebensgefährten erben ohne Testament nur dann, wenn es sonst keine gesetzlichen Erben gibt. |© Rainer Sturm/pixelio.de
© Rainer Sturm/pixelio.de
Ab 2017 erben Lebensgefährten, wenn keine Testament vorliegt und es sonst keine gesetzlichen Erben gibt.

Am 7. 7.2015 ist das Erbrechts-Änderungsgesetz 2015 im Parlament beschlossen worden. Unter anderem definiert es die Erbfolge für Lebensgefährten. Diese erben ohne testamentarische Regelung nur dann, wenn es sonst keine anderen gesetzlichen Erbfolger gibt, wie die Linzer Rechtsanwaltskanzlei Hasch und Partner informiert. Bislang war dies nicht einmal dann der Fall. Das Erbrechts-Änderungsgesetz 2015 wird mit 1.1.2017 in Kraft treten.

NEWSROOM-Wissen: Wann erlaubt das Kontenregister die Konteneinsicht?

Zur Kontoeinsicht braucht es nach wie vor einen richterlichen Beschluss. |© Andreas Morlok/pixelio.de
© Andreas Morlok/pixelio.de
Zur Konteneinsicht braucht es nach wie vor einen richterlichen Beschluss.

Unter der Bezeichnung „Bankenpaket“ wurde – unter anderem – begleitend zur Steuerreform das Kontenregister- und Konteneinschaugesetz beschlossen. Das Register wird nur die externen Daten, aber keine Kontostände oder Umsätze ausweisen. Dazu braucht es einen richterlichen Beschluss auf Konteneinsicht. Die Wiener Steuerberatungskanzlei Hübner und Hübner informiert im aktuellen Newsletter.

NEWSROOM-Wissen: So schützen Sie Ihre Geschäftsideen und Erfindungen

Geistesblitze und Geschäftsideen müssen vor Nachahmern geschützt werden. |© JMG/pixelio.de
© JMG/pixelio.de
Geistesblitze und Geschäftsideen müssen vor Nachahmern geschützt werden.

Der Schutz von Geschäftsideen bedarf konkreter rechtlicher Vorausetzungen. Die Linzer Kanzlei Hasch & Partner hat die Möglichkeiten aufgelistet, die besondere Geschäftsidee vor Nachahmern zu bewahren.  

“Verbraucherzahlungskontogesetz”: Bankkunden werden künftig bei Überziehung gewarnt

Ab Herbst 2016 infromeiren Banken über Kontoüberziehungen und Gebühren. |©  www.einstellungstest-polizei-zoll.de_pixelio.de
© www.einstellungstest-polizei-zoll.de_pixelio.de
Ab Herbst 2016 informieren Banken über Kontoüberziehungen und Gebühren.

Wer mit seinem Konto zu lange im Minus ist, soll künftig eine Warnung seiner Bank bekommen. Darauf haben sich Banken und Konsumentenschützer geeinigt, die gerade gemeinsam mit dem Sozialministerium an einem Gesetzesentwurf zur Umsetzung einer EU-Richtlinie arbeiten. In Kraft sein muss das Ganze bis Mitte September 2016. Die Bestimmungen werden über das sogenannte “Verbraucherzahlungskontogesetz” geregelt.