Burgenland

News aus dem Land der Burgen

Regionales BIP und verfügbares Einkommen 2009: Kärnten verliert durch Krise am stärksten

Das von der Wirtschaftskrise geprägte Jahr 2009 führte zu negativen Entwicklungen in allen Bundesländern, die jedoch regional unterschiedlich stark ausgeprägt waren. Gegenüber dem Vorjahr verzeichneten die Bundesländer nominelle Rückgänge des Bruttoregionalprodukts (BRP) zwischen -0,2% (Burgenland) und -4,7% (Kärnten) – bei einem nominellen BIP-Rückgang Österreichs von -2,8%. Das zeigen die soeben veröffentlichten Daten von Statistik Austria zu den Regionalen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen für das Jahr 2009.

Immobilienpreisspiegel 2011 zeigt in allen Bundesländern steigende Preise

Der Höhenflug am österreichischen Immobilienmarkt, der sich auch in den Hoch-Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise als stabil erwiesen hat, hält weiter an. Das Motto „Grundbuch statt Sparbuch“ hat nach wie vor Gültigkeit. In allen Bundesländern – mit Ausnahme des Burgenlandes – sind die Preise für Baugrundstücke auch 2010 weiter gestiegen: den größten Anstieg verzeichneten mit plus 7,09 Prozent Baugrundstücke in Salzburg – hier kostete der Quadratmeter nun durchschnittlich 317,98 €. Der Immobilienpreisspiegel 2011 der Immobilien- und Vermögenstreuhänder verfolgt  die Preisentwicklung in allen Bundesländern.Investitionen in Immobilien werden nach wie vor als Geldanlage und Schutz vor Inflation gesehen. Die aktuell niedrigen Finanzierungszinsen begünstigen die Schaffung von Immobilieneigentum.

500.000 pendeln zur Arbeit in anderes Bundesland

Wien (APA) – Um zur Arbeitsstätte zu kommen müssen viele Österreicher pendeln. Jeder achte Erwerbstätige (500.866 Personen) arbeitet außerhalb seines Wohnbundeslands, geht aus veröffentlichten Daten der Abgestimmten Erwerbsstatistik 2009 der Statistik Austria hervor. Das Burgenland bleibt das stärkste Auspendlerbundesland, Wien das stärkste Einpendlerbundesland.Fast vier von zehn burgenländischen Erwerbstätigen arbeiten in einem anderen Bundesland, in Niederösterreich sind dies 27 Prozent der Erwerbstätigen und in Wien elf Prozent.

Burgenländische “Investitionsbeihilfen – Gewerbe/Industrie” für die Errichtung, Erweiterung und Modernisierung von Betrieben

Die Wirtschaftsservice Burgenland Aktiengesellschaft – WiBAG unterstützt gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice AWS Investitionen, die eine wesentliche Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bestehender oder neuzugründender Unternehmen zum Ziel haben. Bei Erfüllung der Richtlinien können 8 – 20 % der förderbaren Investitionskosten subventioniert werden. Gefördert werden können materielle und immaterielle Investitionen im Rahmen der Errichtung, Erweiterung, Rationalisierung, Modernisierung und Diversifizierung der Wirtschaftstätigkeit eines Unternehmens.
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