Europa

Servicenachrichten aus der EU

WIFO: Weltwirtschaft durch EU-Austritt Großbritanniens kaum beeinträchtigt

Die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens werden die Unsicherheit erhöhen und vor allem die Binnennachfrage dämpfen. |© Twitter/Economist
© Twitter/Economist
Die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens werden die Unsicherheit erhöhen und vor allem die Binnennachfrage dämpfen.

Das Weltwirtschaftswachstum beschleunigt sich mittelfristig nur leicht. Zügig expandieren wird die Wirtschaft auf Basis einer robusten Binnennachfrage und einer zunehmenden Erwerbsbevölkerung in den USA. Im Euro-Raum verläuft die Expansion langsamer, da die institutionellen Mängel der Währungsunion die Erwartungen dämpfen und die Erwerbsbevölkerung stagniert. Der EU-Austritt Großbritanniens wird vor allem die britische Wirtschaft selbst treffen, weniger deren Handelspartner.

Studie: Europäische Immobilieninvestitionen sinken deutlich

Günstige Finanzierungsbedingungen führen in Österreich zu einem gesteigerten Transaktionsvolumen. |© Christian v. R./pixelio.de
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Günstige Finanzierungsbedingungen führen in Österreich zu einem gesteigerten Transaktionsvolumen.

75 Prozent der Banken haben das Interesse an Immobilienfinanzierung im letzten Jahr beibehalten oder gesteigert. Immobilieninvestitionen in Österreich waren 2015 höher als im Vorjahr. In Europa gehen sie zurück.

Europa: Arbeitslosigkeit auf dem niedrigsten Stand seit 2009

Die Arbeitslosigkeit ging in 24 Mitgliedstaaten zurück, es bestehen jedoch starke Unterschiede zwischen den EU-Ländern. |© Thorben Wengert/pixelio.de
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Die Arbeitslosigkeit ging in 24 Mitgliedstaaten zurück, es bestehen jedoch starke Unterschiede zwischen den EU-Ländern.

In fast allen EU-Staaten ist die Beschäftigungsrate gestiegen, zwischen August 2015 und August 2016 fanden weitere 3,2 Millionen Menschen eine Arbeit, davon 2,2 Millionen in Ländern des Euroraums. Auch die Zahl der unbefristeten Stellen und Vollzeitjobs ist gestiegen. Die Arbeitslosigkeit ist mit 8,6 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit März 2009.

Europa: KMU erholen sich, zögern aber bei Investitionen

Nur 30 % der KMU in Österreich geben Neuinvestitionen als Hauptmotiv für ihre geplanten Investitionen an. |© Andreas Hermsdorf/pixelio.de
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Nur 30 % der KMU in Österreich geben Neuinvestitionen als Hauptmotiv für ihre geplanten Investitionen an.

Die europäischen KMU werden sich in den kommenden 6 Monaten weiter erholen, aber sie sind weiterhin zögerlich bei Investitionen. Dank der positiven Entwicklung der Binnenwirtschaft hat in den letzten Umfragen vor allem der Dienstleistungssektor profitiert. Aktuell zeichnen sich auch Signale einer Erholung in der Bauwirtschaft, verlautet die UEAPME (Europäischer Dachverband der kleinen und mittleren Unternehmen) bei der Präsentation der aktuellen Ergebnisse des europäischen KMU-Barometers.

Internationalisierung: Heimische Unternehmen gründen mehr Auslandstöchter

In den Auslandstöchtern österreichischer Unternehmen waren 2014 rund 1,1 Millionen Personen beschäftigt. |© Rainer Sturm/pixelio.de
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In den Auslandstöchtern österreichischer Unternehmen waren 2014 rund 1,1 Millionen Personen beschäftigt.

Die Anzahl der von österreichischen Unternehmen kontrollierten Auslandstöchter stieg im Jahr 2014 um 5,5% oder knapp 350 Einheiten. Die aktuelle Zahl liegt damit bei über 6.400 österreichischen Auslandstöchtern. 

Roaming und EU: Jetzt aber wirklich

Roaming soll keine Befristiungen erhalten. Provider sollen abger gegen kommerziellen Missbrauch einschreiten dürfen. |© APA
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Roaming ohne Befristiungen: Provider sollen aber gegen kommerziellen Missbrauch einschreiten dürfen.

Die EU-Kommission will doch eine vollständige Abschaffung der Roaming-Gebühren ab Mitte 2017 –  ohne zeitliche Begrenzungen. 

EU-weite Online-Rechte: So will die EU das Urheberrecht modernisieren

EU-Vizepräsident Andrus Ansip: Rundfunkveranstalter sollen Sendungen auch in anderen Mitgliedstaaten zeigen können. |© APA
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EU-Vizepräsident Andrus Ansip: Rundfunkveranstalter sollen Sendungen auch in anderen Mitgliedstaaten zeigen können.

Die EU-Kommission will das Urheberrecht den digitalen Entwicklungen anpassen. Konkret geht es um mehr Auswahl und leichteren Zugang zu Inhalten im Internet und über Grenzen hinweg. 

Dann eben nicht: EU zieht Vorschlag für Roaming-Ende zurück

Mosern statt jubeln: J.-C. Juncker sah in der Öffentlichkeit nicht das richtige Feedback für den Roaming-Entwurf. |© APA
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Mosern statt jubeln: J.-C. Juncker sah in der Öffentlichkeit nicht das richtige Feedback für den Roaming-Entwurf.

Die EU-Kommission hat ihren Vorschlag, wonach Handynutzer im EU-Ausland ab Juni 2017 nur mindestens 90 Tage im Jahr ohne Zusatzgebühren telefonieren und im Internet surfen können, nach Kritik zurückgezogen. 

Mobilfunk: Warum die Kommission das Gratis-Roaming zeitlich beschränkt

Nutzer sollen keine billigen Auslandsverträge auf Dauer abschließen. |© Robert Müller/pixelio.de
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Nutzer sollen keine billigen Auslandsverträge auf Dauer abschließen.

Handynutzer im EU-Ausland sollen nach dem Willen der EU-Kommission künftig mindestens 90 Tage pro Jahr/30 Tage am Stück ohne Zusatzkosten telefonieren und im Internet surfen können. Die zeitliche Einschränkung  soll verhindern, dass Handy-Verträge bei billigeren ausländischen Anbietern abgeschlossen werden.

Einkommen: So viel verdienen Manager in Slowenien und Kroatien

Sloweniens Haupthafen Koper: In SLO und CRO sind die Gehälter für Fachkräfte nahezu gleich. |© Horst Schröder/pixelio.de
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Sloweniens Haupthafen Koper: In SLO und CRO sind die Gehälter für Fachkräfte nahezu gleich.

Firmenchefs verdienen in Slowenien ein Drittel mehr als in Kroatien. Bei den Fachkräfte besteht in der Einkommenshöhe aber praktisch Gleichstand, heißt es in einer Vergütungsstudie des Personalberaters Kienbaum.