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VIDEO. Wirtschaftsstabilität des CEE-Raums ist 2012 höher als vor Lehman-Crash

Die CEE-Staaten sind 2012 besser auf die Wirtschaftsturbulenzen vorbereitet als 2008: Die Staatsverschuldung in CEE bleibt im Vergleich zu westlichen Volkswirtschaften auf niedrigem Niveau. Auch haben sich die strukturellen Haushaltsdefizite deutlich verbessert. Wichtig dabei: Die Leistungsbilanzdefizite sind seit 2008 gesunken.

Österreicher und CEE-Bürger glauben an stabiles Sparverhalten

In CEE, zählen Tschechen und Slowaken n(EUR 90) zu den emsigsten Sparern; Ungarn und Ukrainer legen nur 40 bis 50 Euro
zur Seite. Im Europavergleich sind die Deutschen die absolute Sparmeister mit 180 Euro pro Monat, Österreicher liegen an zweiter Stelle (EUR 168) gefolgt von Briten (EUR 160). In Österreich und Deutschland sind Sparbücher, Bausparverträge und Versicherungsprodukte die beliebteste Sparform; Tschechen, Slowaken und Ungarn setzen zusätzlich auf Pensionsversicherungen, während Ukrainer raschen Zugang zu Geld schätzen. Die Erwartungen für die Zukunft sind unterschiedlich: Drei Viertel der Österreicher, Slowaken, Tschechen und Ukrainer erwarten mindestens gleiche Sparleistung; Ungarn eher pessimistisch.

IWF: Stabilität der osteuropäischen Kreditmarktes nimmt zu

Der Internationale Währungsfonds erwartet keine weitere Verschlechterung der Kreditqualität in Osteuropa. Das Kreditwachstum ist in der Folge der Krise 2008 bereits spürbar zurückgegangen – und damit auch das damit verbundene Ausfallrisiko. Emerging Markets werden aber externen Schocks gegenüber anfällig bleiben. Der im September veröffentliche  “Global Financial Stability Report 2011” warnt aber vor den “wachsenden Stabilitätsrisiken, die während der letzten Monate aufgetauchts sind.”

Österreich-Konjunktur: OECD erwartet 2012 stabilen Konsum

Nach einem dynamischen ersten Halbjahr 2011 verlangsamte sich das Wachstum im  zweiten Halbjahr 2011 deutlich, und es dürfte sich auch im ersten Halbjahr 2012  weiter abschwächen. Die Verschlechterung des außenwirtschaftlichen Umfelds und die erhöhte Unsicherheit haben die Exporte und die Investitionen belastet,  wohingegen der Konsum gestützt durch einen soliden Arbeitsmarkt und eine sinkende Inflation weiter mäßig steigen dürfte.

EU-Budget 2012 beschlossen: Die Vorzeichen stehen auf Sparen

Die Europäische Union muss im kommenden Jahr sparen. Der EU-Haushalt erlaubt 2012 Ausgaben in Höhe von 129,08 Milliarden Euro. Das sind 1,86 Prozent mehr als 2011r – bei einer Inflationsrate von zwei Prozent. Eine EU-Website listet das Budget nach Länderbeiträgen übersichtlich auf – von und nach Brüssel.

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