Export

News für exportierende Unternehmen

Brexit: Jedes 7. Unternehmen bereitet seinen Weggang von der Insel vor

Zum Ärgern: 13 Prozent der Unternehmen wollen GB verlasen - viele davon in Richtung Deutschland. |© ruhaltinger
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Zum Ärgern: 13 Prozent der Unternehmen wollen GB verlassen – viele davon in Richtung Deutschland.

Der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU zeigt seine negativen ökonomischen Auswirkungen. Standorte in der EU gewinnen an Attraktivität – allen voran Deutschland. Laut einer Befragung des Beratungskonzerns EY plant bereits jetzt jedes siebente in Großbritannien aktive Unternehmen, seine Geschäftsbereiche zu verlagern.

Wifo: Unternehmen nützen Exportchancen in Übersee ungenügend

Laut Wifo nützen heimische Unternehmen ihre Exportchancen in Nordamerika nur ungenügend.  |© berwis/pixelio.de
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Laut Wifo nützen heimische Unternehmen ihre Exportchancen auch in der Schwarzmeerregion nur ungenügend.

Österreich lässt außerhalb der EU ein Exportvolumen von bis zu knapp drei Mrd. Dollar ungenutzt. Durch entsprechende Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E), tertiäre Bildung und erneuerbare Energien ließe sich dieses Potenzial heben, geht laut “profil” aus einer noch unveröffentlichten Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) hervor.

EU will neue Impulse für eine europäische Dienstleistungswirtschaft setzen

Die EU will grenzüberschreitende Dienstleistungen weiter forcieren. |© Schmuttel/pixelio.de
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Die EU will grenzüberschreitende Dienstleistungen weiter forcieren.

Die EU-Kommission will das Potential des europäischen Binnenmarktes für Anbieter von Dienstleistungen besser nutzen. Mit ihren diese Woche vorgelegten Vorschlägen sollen bürokratische Hürden für Unternehmer und Freiberufler abgebaut werden.

2016 war für heimischen Außenhandel bislang schwach

Die heimischen Exporte gaben vor allem in den Hauptmärkten USA und China nach. |© Thorben Wengert/pixelio.de
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Die heimischen Exporte gaben in den Hauptmärkten USA und China nach.

Der österreichische Außenhandel entwickelte sich in den ersten drei Quartalen des Jahres 2016 bei minimalem Wachstum verhalten. Die Exporte in die USA gingen um 5,1 Prozent zurück, wie Statistik Austria heute mitteilte. 

EU strebt Brexit-Vereinbarung bis Oktober 2018 an

Großbritannien: Noch weiß niemand, wie die künftigen Beziehungen zu EU letztlich aussehen werden. |© Facebook
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Großbritannien: Noch weiß niemand, wie die künftigen Beziehungen zu EU letztlich aussehen werden.

Der Brexit-Chefunterhändler der EU-Kommission, Michel Barnier, hat erstmals einen Zeitplan für die Austrittsverhandlungen mit dem Vereinigten Königreich skizziert. Wenn der Austrittsantrag wie von Premierministerin Theresa May angekündigt im März 2017 eingehe, müssten die Verhandlungen bis Oktober 2018 abgeschlossen werden, um die Ratifizierung rechtzeitig innerhalb der in Artikel 50 des EU-Vertrags gesetzten Frist von zwei Jahren abzuschließen.

Export: Außenhandel legt leicht zu

Der Außenhandel mit Drittstaaten weist einen Rückgang bei den Importen als auch bei den Exporten auf. |© Peter Kamp/pixelio.de
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Der Außenhandel mit Drittstaaten weist einen Rückgang bei den Importen als auch bei den Exporten auf.

Der Gesamtwert der Einfuhren von Waren lag im Zeitraum Jänner bis August 2016 laut vorläufiger Ergebnisse von Statistik Austria mit 88,45 Mrd. Euro um 1,4% über dem Vorjahreswert, die Ausfuhren von Waren verzeichneten ebenfalls einen Zuwachs von 0,6% auf 86,41 Mrd. Euro. Das Defizit der Handelsbilanz belief sich auf 2,04 Mrd. Euro, nach 1,31 Mrd. Euro in der Vorjahresperiode.

Milch- und Fleischbranche: Hier gibt es Förderungen für Exportprojekte

aws ünerstrützt kleine und große Milch- und fleischverarbeitende Betriebe bei Exportmaßnahmen. |@ Martina Siebenhandl
@ Martina Siebenhandl
aws unterstützt kleine und große milch- und fleischverarbeitende Betriebe bei Exportmaßnahmen.

Das aws lobt Zuschüsse für Investitionen zur Erschließung neuer Exportmärkte in der Milch- und Fleischbranche aus. Das Programm ist auch für Grußunternehmen offen und läuft bis Ende des Jahres.

Ende des Öl-Booms: Wie Saudi-Arabien ohne Petrodollars überleben will

Bis 2030 wollen die Saudis ihr Land mit 1.600 Mrd. Euro fit für ein Leben ohne Petrodollars machen. |© APA
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Bis 2030 wollen die Saudis ihr Land mit 1.600 Mrd. Euro fit für ein Leben ohne Petrodollars machen.

Der Ölbrunnen beginnt zu versiegen. Das Land der Wahhabiten bereitet sich auf eine Wirtschaft ohne Petrodollars vor. Bis 2030 sollen milliardenschwere Fonds den Umbau des Landes finanzieren. 

Handelsbilanz: Exporte legen leicht zu – USA-Geschäfte schwächeln

Derzeit weniger Exporte in die USA. |© Hans Dieter Volz/pixelio.de
© Hans Dieter Volz/pixelio.de
Derzeit weniger Exporte in die USA.

Der Gesamtwert der Einfuhren von Waren lag im Zeitraum Jänner bis Mai 2016 laut vorläufiger Ergebnisse von Statistik Austria mit 54,82 Mrd. Euro um 1,0% über dem Vorjahreswert, die Ausfuhren von Waren verzeichneten ebenfalls einen Zuwachs von 1,1% auf 53,71 Mrd. Euro.

Zahlungsmoral österreichischer Firmen weltweit unerreicht

er weltweite Durchschnitt liegt 2016 den Angaben zufolge unverändert bei 64 Tagen. |© Andrea Damm/pixelio.de
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er weltweite Durchschnitt liegt 2016 den Angaben zufolge unverändert bei 64 Tagen.

Österreichische Firmen begleichen ihre Rechnungen weltweit am schnellsten. Mit einer Zeitspanne von 44 Tagen zwischen Rechnungslegung und Zahlungseingang liegen die heimischen Unternehmen heuer erneut international an der Spitze – gefolgt von Neuseeland und den Niederlanden (beide 46) sowie der Schweiz und Dänemark (beide 48), wie aus einer Analyse des Kreditversicherers Euler Hermes hervorgeht.

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