Immobilien

Trends in der heimischen Immobilienbranche – inklusive Beobachtung der Preisentwicklungen

Wohnungspreise steigen weiter

Typischerweise kostete 2016 eine Wohnung in Österreich 182.823 Euro. |© O. Fischer/pixelio.de
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Typischerweise kostete 2016 eine Wohnung in Österreich 182.823 Euro.

Der Wohnungsmarkt hat 2016 in Österreichs Grundbüchern Rekordspuren hinterlassen berichtet RE/MAX Austria: 47.846 Wohnungen wurden auf den Grundbuchsgerichten verbüchert, dies entspricht einem Plus von 4.102 Wohneinheiten oder 9,4% mehr als im bisherigen Rekordjahr 2015.

Rekordinvestitionen in Österreichs Hotelimmobilien

Die lange auf stabilem Niveau liegenden Renditen für Wiener Hotelimmobilien sind seit 2015/2016 leicht gefallen. |© ruhaltinger
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Die lange auf stabilem Niveau liegenden Renditen für Wiener Hotelimmobilien sind seit 2015/2016 leicht gefallen.

Hotelimmobilien in Österreich waren 2016 bei Investoren überaus begehrt. Die Renditen gehen leicht zurück, berichtet der Immobilienspezialist CBRE.

Höhenflug am heimischen Immobilienmarkt hält weiter an

Wien bleibt wichtigster Immobilienmarkt des Landes. |© Christian v. R./pixelio.de
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Wien bleibt wichtigster Immobilienmarkt des Landes.

121.436 Immobilienverkäufe im Wert von 26,87 Mrd. Euro wurden 2016 im Amtlichen Grundbuch in ganz Österreich registriert, meldet das Immobilien-Experten-Netzwerk RE/MAX.

Immobilienpreise zogen seit 2010 um bis zu 45 Prozent an

Die Mieten sind im Vergleich zu den Eigentumspreisen weniger stark gestiegen. |© APA
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Die Mieten sind in Österreich im Vergleich zu den Eigentumspreisen weniger stark gestiegen.

Wohnen wird immer teurer. Seit 2010 hat der Preis für eine neue Wohnung durchschnittlich um 39 Prozent angezogen – gebrauchte Wohnungen verteuerten sich fast ebenso stark um 38 Prozent, wie aus dem Immobilienpreisindex ImmoDEX 2016 hervorgeht, der die Angebotspreise auf Immobilien.net bzw. ImmobilienScout24 abbildet. Neue Häuser (123 m2) kosten im Österreich-Schnitt 359.000 Euro (plus 45 Prozent).

Digitalisierung: Wie Umschulungen die Menschen im Job halten

Ein neues Qualifizierungsprogramm soll digitale Kompetenzen durch Umschulungen fördern. |© ruhaltinger
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Ein neues Qualifizierungsprogramm soll digitale Kompetenzen durch Umschulungen fördern.

Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt bleiben Niedrigqualifizierte oder ältere Personen  auf der Strecke.  Das Infrastrukturministerium startet im Herbst ein neues Förderprogramm, das sich an Niedrigqualifizierte in Klein- und Mittelbetrieben (KMU) richtet.

Mietverträge: Wenn Konkurrenzschutzklauseln wirksam werden

Zwei Eisgeschäfte in einem Haus sind möglich. Sofern es keine Konkurenzschutzklausel gibt. |© Jasminka Becker_pixelio.de
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Zwei Eisgeschäfte in einem Haus sind möglich. Sofern es keine Konkurenzschutzklausel gibt.
  • Konkurrenzschutzklauseln in Miet- und Pachtverträgen müssen meist vertraglich vereinbart werden – aber nicht immer. Wann die Jurisprudenz wie mit diesen Klauseln umgeht, beschreibt die Sozietät  CMS Reich-Rohrwig Hainz.

Immobilien: Wieso kleinere Wohnungen immer gefragter werden

Drei Zimmer und 68m2 hat Österreichs durchschnittlich gesuchte Mietwohnung. |© Uli Carthäuser
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Drei Zimmer und 68m2 hat Österreichs durchschnittlich gesuchte Mietwohnung.

Ob es an der neuen Bescheidenheit oder am enger geschnürten Geldbörsel liegt, sei dahingestellt. Tatsache ist, dass die Österreicher 2016 kleinere Wohnungen als noch im Jahre 2010 suchten. Bei Eigentumswohnungen wurden im Schnitt 6 Quadratmeter, bei Mietwohnungen 5 Quadratmeter weniger gesucht. Das ergab eine Auswertung von ImmobilienScout24.

Teures Wohnen: Enorme Herausforderungen für heimischen Immobilienmarkt

Wohnen wird in Österreich im Vergleich zur Einkommenssituation sukzessive zu teuer. |© lichtkunst.73/pixelio.de
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Wohnen wird in Österreich im Vergleich zur Einkommenssituation sukzessive zu teuer.

Der Preisanstieg fürs Wohnen bleibt auch 2017 ein heißes, aber ungelöstes Thema, heißt es in einer Prognose des Immobilien-Dienstleisters  sReal für das neue Jahr. Der Zuzug in die Ballungsräume schaft weitere Verknappung. Günstiger Wohnraum wird dringend benötigt.

Salzburg: Raumordnungs-Novelle plant große Änderungen im Baurecht

(Zer)Siedlungsraum Salzachtal: Neue Raumordnung soll Wohnen für Einheimische wieder leistbar machen. |© ruhaltinger
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(Zer)Siedlungsraum Salzachtal: Neue Raumordnung soll Wohnen für Einheimische wieder leistbar machen.

Die Novelle des Salzburger Raumordnungsgesetzes ist am 21. Dezember für insgesamt acht Wochen in Begutachtung gegangen. Im Zentrum steht die Mobilisierung von Bauland und die Befristung von neuen Widmungen, um die Spekulation mit Grund und Boden einzudämmen.

VfGH: Verbot des Lagezuschlags in Wiener Gründerzeitvierteln bleibt

Gründerzeitviertel Brunnenmarkt: Kein Lagezuschlag von 2.50 euro/m2 erlaubt. |© Peter Gugerell/wikipedia
© Peter Gugerell/wikipedia
Gründerzeitviertel Brunnenmarkt: Kein Lagezuschlag von 2.50 Euro/m2 erlaubt.

Das Verbot eines Lagezuschlags in Wiener Gründerzeitvierteln ist rechtens – ebenso wie der 25prozentige Befristungsabschlag. Die Steuerberaterin Eva Pernt hat ein Urteil des Verfassungsgerichtshofes aus Oktober 2016 durchgelesen. 

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