Immobilien

Trends in der heimischen Immobilienbranche – inklusive Beobachtung der Preisentwicklungen

s Bausparkasse verzeichnete 2011 steigende Einlagen bei sinkender Zahl an Neuverträgen

Die s Bausparkasse konnte den Einlagenstand im Vorjahr um 3,8 Prozent steigern. Ausleihungsbestand und Finanzierungsleistung wuchsen im Jahresvergleich um 5,1 Prozent auf über 7 Mrd. Euro. Dabei gelang es die Marktführerschaft mit einem Martkanteil von rund 37 % auszubauen. Rückläufig war auf Grund der wirtschaftlichen Krisenstimmung die Abschlussrate bei Neuverträgen. Der Bedarf an günstigen Finanzierungsmittel für Wohnbau bleibt dabei ungebrochen: Eine Studie geht von einer erforderlichen Neubauproduktion von rund 45.000 Wohneinheiten pro Jahr aus.

Sparpaket: Änderung bei Vermietung von Geschäftsräumen

Der Gesetzesentwurf enthält einschneidende Änderungen bei der Vermietung von Geschäftsräumen und der Vorsteuerkorrektur. Die Vermietung von Grundstücken (ausgenommen für Wohnzwecke) ist unecht umsatzsteuerbefreit. Der Vermieter hat aber jederzeit das Recht auf die Umsatzsteuerbefreiung zu verzichten (Option zur Regelbesteuerung). In der Praxis wird häufig in zwei Fällen zur Regelbesteuerung optiert.

Hotelinvestements in Österreich 2011 nahezu verdoppelt

Der österreichische Hotelimmobilienmarkt hat sich im vergangenen Jahr auffallend gut entwickelt. Lag das Investmentvolumen im Jahr 2010 noch bei € 240 Millionen, so stieg dieses im vergangenen Jahr auf rund € 420 Millionen. Das Hauptvolumen von € 330 Millionen (80% aller Deals) bezieht sich dabei auf Wien – hier wurden 2011 einige Luxushotels in bester Innenstadtlage verkauft. Imperial, Bristol, Intercontinental, Ritz Carlton, oder die NH Hotels am Flugjhafen sind Beispiele dafür.

Wien: Fußgängerzone an der Mariahilferstraße beeinflusst Einzelhandel und Immobilienpreise

Gerngross auf der Mariahilferstraße
Mariahilferstraße soll Fußgängerzone werden - und keiner weiß, was rauskommt. (c) ruh

In den österreichischen Medien kursieren derzeit verschiedene Varianten zur Reduktion des Autoverkehrs auf der beliebten Einkaufsmeile Wiens, der Mariahilferstraße. Der  Standortberater RegioPlan untersuchte drei Varianten, wie eine Fußgängerzone an und rund um Österreichs wichtigste Einkaufsstraße ausssehen könnten – und wie sich diese auf das Käuferverhalten auswirken. Die Studie spielt drei Szenarien durch. 

Immobilienpreisspiegel 2011 zeigt in allen Bundesländern steigende Preise

Der Höhenflug am österreichischen Immobilienmarkt, der sich auch in den Hoch-Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise als stabil erwiesen hat, hält weiter an. Das Motto „Grundbuch statt Sparbuch“ hat nach wie vor Gültigkeit. In allen Bundesländern – mit Ausnahme des Burgenlandes – sind die Preise für Baugrundstücke auch 2010 weiter gestiegen: den größten Anstieg verzeichneten mit plus 7,09 Prozent Baugrundstücke in Salzburg – hier kostete der Quadratmeter nun durchschnittlich 317,98 €. Der Immobilienpreisspiegel 2011 der Immobilien- und Vermögenstreuhänder verfolgt  die Preisentwicklung in allen Bundesländern.Investitionen in Immobilien werden nach wie vor als Geldanlage und Schutz vor Inflation gesehen. Die aktuell niedrigen Finanzierungszinsen begünstigen die Schaffung von Immobilieneigentum.

Vermögenszuwachssteuer soll auf Immobilienverkäufe ausgedehnt werden

Werner Faymann will Besteuerung von Immobilienverkäufen. (c) BKA

Bundeskanzler Werner Faymann plant, Immobilienverkäufe auch nach zehn Jahren zu besteuern. Bislang waren derartige Transaktionen bei Einhaltung der Behaltefrist steuerfrei. Der Kanzler rechnet mit Mehreinnahmen von 700 Mio Euro. Dies soll eine der Maßhmen im Rahmen eines 1,5 Milliarden Euro umfassenden Konsolidierungspaketes sein, das im Jänner vorgestellt wird. Damit wird das neue Budgetdefizit unter die 3-Prozent-Marke gedrückt. Insgesamt geht der Bundeskanzler von einem Sparbedarf von 2 Milliarden Euro aus, Finanzministerin Maria Fekter von 3 Milliarden Euro.

VIDEO. Erste Bank Research gibt Kaufempfehlung für CA Immo

Erste Bank Research empfiehlt den an der Wiener Börse notierte Gewerbeimmobilienentwickler CA Immo zum Kauf. Nach 45% Kursverlust scheinen Investorenbedenken hinsichtlich Verschuldungsgrad, Entwicklungen und Osteuropa-Anteil eingepreist. Trotz der guten operativen Entwicklung verzeichnet der Titel 60 Prozent Abschlag zum Buchwert. Die Dividendenrendite liegt bei 4,7 Prozent. Sehen Sie das Video.

Vorarlberger Immobilien-Preispiegel 2011

Im Jahr 2010 war es nicht nur in Vorarlberg schwierig, die Immobilienpreisentwicklung vorauszusagen. Sowohl Käufer als auch Verkäufer waren sehr zurückhaltend. Im Immobilien Preispiegel 2011 für Vorarlberg wurde davon ausgegangen, dass Häuser und Baugründe selten verkauft werden, aber die Nachfrage ansteigen werde. Aus diesem Grund war zumindest bis Mitte dieses Jahres zu erwarten, dass sehr deutliche Preissteigerungen am Markt zu verzeichnen sein werden. Dies galt und gilt vor allem für Immobilien in sehr guten Lagen.

Inflation und Wohnen: September brachte Mietzinserhöhung

Für viele MieterInnen bedeute Mieterhöhungen durch Inflation einen empfindlichen Anstieg ihrer Lebenshaltungskosten. Mietverträge, die vor dem 1.3.1994 abgeschlossen wurden, unterliegen dem Mietrechtsgesetz und stiegen ab September um 5,5%. Die letzte Inflationsbedingte Erhöhung fand 2008 statt.

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