MitarbeiterInnen

Informationen zu Mitarbeiterfuehrung, Ppersonalmanagement und einschlaegigen Steuerfragen

Angabe des Mindestentgelts im Stelleninserat

Seit 1. März 2011 müssen in Stelleninseraten verpflichtend Angaben zum Mindestentgelt gemacht werden. Über die Begriffsinhalte besteht nicht immer Einigkeit. Die Wirtschaftskammer Oberösterreich veröffentlicht, wie Mindestentgelt zu definieren sind, liefert Formulierungsvorschläge sowie Informationen über Sanktionen. Wichjtig dabei: Nicht jedes Stelleninserat ist im Sinne des Gesetzgebers auch ein solches – und daher von einigen Formvorschriften ausgenommen.

KV-Abschluss Metallindustrie und Bergbau 2011: Ist-Löhne steigen um 4,0 bis 5,3 Prozent.

In den Morgenstunden des 18. Oktober wurde ein neuer Kollektivvertrag für die etwa 165.000 Beschäftigten der Metallindustrie und des Bergbaus abgeschlossen. Die Löhne steigen durchschnittlich um 4,0 Prozent bis 4,4 Prozent. Durch einen Mindestbetrag von 80 Euro steigen die IST-Löhne in den unteren Beschäftigtengruppen um bis zu 5,3 Prozent. Es wurde auch eine Änderung  für die Anrechnung von Karenzzeiten ausgehandelt. Wurden bislang 10 Monate für ein Kind für Vorrückungen angerechnet, so sind es künftig 16 Monate für jedes Kind.

500.000 pendeln zur Arbeit in anderes Bundesland

Wien (APA) – Um zur Arbeitsstätte zu kommen müssen viele Österreicher pendeln. Jeder achte Erwerbstätige (500.866 Personen) arbeitet außerhalb seines Wohnbundeslands, geht aus veröffentlichten Daten der Abgestimmten Erwerbsstatistik 2009 der Statistik Austria hervor. Das Burgenland bleibt das stärkste Auspendlerbundesland, Wien das stärkste Einpendlerbundesland.Fast vier von zehn burgenländischen Erwerbstätigen arbeiten in einem anderen Bundesland, in Niederösterreich sind dies 27 Prozent der Erwerbstätigen und in Wien elf Prozent.

Rot-Weiß-Rot-Karte für Mitarbeiter aus Drittstaaten

Die Rot-Weiß-Rot- Karte hat eine Befristung von 12 Monaten. (c) Bildservice WKO

Mit 1. Mai 2011 steht der österreichische Arbeitsmarkt Staatsangehörigen aller neuen EU-Staaten mit Ausnahme von Rumänien und Bulgarien offen. Die Öffnung des Arbeitsmarktes brachte neue Regeln für die Arbeitserlaubnis für Bürgerinnen und Bürgern aus Nicht-EU-Ländern. Die sogenannte „Rot-Weiß-Rot-Karte“ erlaubt Bürgerinnen und Bürgern aus Drittstaaten (Nicht-EU), in Österreich zu arbeiten.

Handels- KV wird 2012 um 3,6 Prozent ansteigen

Gewerkschaft und Arbeitgeber der Handelsbranche haben sich am 29. Dezember frühmorgens auf ein Lohnplus von 3,6 Prozent geeinigt. Bei der Karenz für das erste Kind wie für die Hospiz werden künftig zehn Monate als Berufszeit angerechnet. Wer weniger als 1500 Euro brutto verdient, erhält einen Fixbetrag von 50 Euro, für einzelne Gehälter bedeutet das ein Plus von bis zu 3,8 Prozent. Wer darüber liegt, für den steigt der Mindestlohn um 3,5 Prozent. Den Handel kostet die Anpassung alles in allem 650 Millionen Euro.

Salzburg stellt 1,2 Mio. Euro für neue Beschäftigungsprogramme bereit

Das Territoriale Beschäftigungspaket soll in den kommenden zwei Jahren Beschäftigungsinitiativen in Höhe von 1,2 Mio. Euro finanzieren. Neben dem Tenngauer Projekt „Checkpoint Zukunft“ befassen sich die Maßnahmen mit der Erhebung des Qualifizierungswandels, mit der Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen sowie von Bezieher/innen der bedarfsorientierten Mindestsicherung in den ersten Arbeitsmarkt.

Textil-KV 2011/12 bei 2,75 %

Der Kollektivvertragsabschluss in der Textilindustrie liegt 2011/12 bei 2,75 % KV sowie 2,1 % – 2,55 % Ist-Erhöhung. Der Abschluss betrifft rund 12.530 Beschäftigte der  Textilindustrie, wird mit 1.4.2011 wirksam und hat eine Laufzeit bis 31.3.2011.
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