Konjunktur

Alles aus dem Bereich der Wirtschaftsentwicklung

Dezember-Arbeitslosenquote sank auf 8,2 %

Nach Berechnung der EU-Statistik ist Österreich nach wie vor das Land mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit in der Union. (c) APA

Wien (APA) – Die Zahl der Arbeitslosen in Österreich (vorgemerkte Arbeitslose und Schulungsteilnehmer) ist nach mehreren Monaten des Anstiegs im Dezember 2011 leicht gesunken. Die Arbeitslosenrate lag im letzten Monat des Jahres bei 8,2 Prozent. Das war ein geringfügiger Rückgang um 0,1 Prozentpunkte zum Vorjahr.

WIFO-Prognose für 2012 und 2013: Staatsschuldenkrise erfasst die Realwirtschaft

Aufgrund der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum sehen sich viele EU-Länder veranlasst, ihre Sparbemühungen deutlich zu verstärken, um die Zinsbelastung ihrer öffentlichen Haushalte nicht noch weiter steigen zu lassen. Dies wird in den kommenden Jahren die Binnennachfrage im Währungsgebiet dämpfen, besonders wenn Maßnahmen zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte nicht wachstumsorientiert und mit Blick auf die Arbeitsmarktentwicklung gesetzt werden. Zusätzlich verliert die Konjunktur außerhalb des Euro-Raumes an Dynamik. In der Folge wird die heimische Wirtschaft 2012 um nur mehr 0,4% expandieren. Von der Erholung der Weltwirtschaft im Jahr 2013 wird auch Österreich profitieren, jedoch bleibt der Anstieg des BIP mit real 1,6% verhalten.

Geschäftsreisen: 2011 brachte Umsatzplus von 6 Prozent

Dienstreisen haben 2011 zugenommen. (c) ruh

Wien (APA) – Auch heuer haben die in Österreich ansässigen Unternehmen bei Dienstreisen gespart. Für Europaflüge wird weiterhin fast ausschließlich die Economy-Class gebucht, Meetings werden vielfach durch Videokonferenzen ersetzt und auch für Hotelaufenthalte wird nach wie vor weniger ausgegeben – anstelle des Vier-Sterne-Zimmers wird beispielsweise nur für drei Sterne bezahlt. Dennoch erholten sich bei den Top-15-Reisebüros die Flugumsätze bei Geschäftsreisen gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent.

Bis 2014 Gaspreisanstieg von 30 bis 40 Prozent erwartet

Das Jahr 2015 wird zu einem Wendejahr auf den globalen und europäischen Gasmärkten. Nach einem drastischen Anstieg der Preise um 30 bis 40 Prozent und einem sich weltweit verknappenden Gasangebot bis 2014 wird es ab 2015 weltweit zu Überkapazitäten und einem Einbruch der Gaspreise kommen. Damit einhergehend werden die Handelsmärkte für den Gasbezug deutlich an Bedeutung gewinnen. Dies geht aus einer Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney hervor, in der die langfristigen Entwicklungen auf dem internationalen und europäischen Gasmarkt und die weltweite Nachfrage nach Gas und Flüssiggas (LNG) untersucht wurden.

CESEE, China und Russland – Suche nach einer neuen Wachstumsstrategie

Die CESEE-Staaten sind derzeit stark auf Westeuropa  fokussiert. Knapp 57 Prozent der Exporte der CESEE-Staaten gehen derzeit in den  Westen, während nur 1,2 Prozent nach China bzw. 4 Prozent nach Russland gehen.  Insbesondere die stark wachsende Volkswirtschaft Chinas gewinnt daher als  Exportdestination für CESEE zunehmend an Attraktivität. Dies ist umso wichtiger, da der Euroraum durch die Schuldenkrise einzelner Mitgliedstaaten in nächster Zeit stark an Wachstumsdynamik verliert.

Österreich-Konjunktur: OECD erwartet 2012 stabilen Konsum

Nach einem dynamischen ersten Halbjahr 2011 verlangsamte sich das Wachstum im  zweiten Halbjahr 2011 deutlich, und es dürfte sich auch im ersten Halbjahr 2012  weiter abschwächen. Die Verschlechterung des außenwirtschaftlichen Umfelds und die erhöhte Unsicherheit haben die Exporte und die Investitionen belastet,  wohingegen der Konsum gestützt durch einen soliden Arbeitsmarkt und eine sinkende Inflation weiter mäßig steigen dürfte.

EU-Budget 2012 beschlossen: Die Vorzeichen stehen auf Sparen

Die Europäische Union muss im kommenden Jahr sparen. Der EU-Haushalt erlaubt 2012 Ausgaben in Höhe von 129,08 Milliarden Euro. Das sind 1,86 Prozent mehr als 2011r – bei einer Inflationsrate von zwei Prozent. Eine EU-Website listet das Budget nach Länderbeiträgen übersichtlich auf – von und nach Brüssel.

KSV-Umfrage: Optimismus der Unternehmer ungebrochen

Die im September veröffentlichte KSV1870-Trendumfrage  zeichnet keine Krisenstimmung: Die Umsätze sind weiter steigend – und die Öffentliche  Hand zahlt schneller. Österreich liegt mit nur 30 Tagen Zahlungsdauer weit unter dem europäischen  Durchschnitt von 53 Tagen.

1343536