Nachhaltigkeit

Unternehmensführung für die Zukunft

Ranking: Österreich verliert an Innovationskraft

Innovationen: Wieder ein Ranking, in dem Österreich zurückfällt. |© FEEI/ Bernhard Wolf
© FEEI/ Bernhard Wolf
Innovationen: Wieder ein Ranking, in dem Österreich nicht überzeugt.

Investoren sind am Standort Österreich im Vergleich mit Deutschland oder gar der Schweiz relativ gut abgesichert. Aber sie werden für ihre Investitionen verhältnismäßig schlecht belohnt, schreibt das Consulting-Unternehmen  A.T. Kearney Österreich im Kommentar zum Global Innovation Index 2015. Österreich erreicht im globalen Vergleich einen Platz in den Top 20. Innovationsspitzenreiter ist die Schweiz. Deutschland belegt Platz 12. 

OECD-Ausblick: Preise für Landwirtschaftsprodukte fallen

ie OECD erwartet in den Entwicklungsländern ein Ansteigen der Nachfrage nach Fleisch und anderen Proteinen. |© Harald Schottner/pixelio.de
© Harald Schottner/pixelio.de
Die OECD erwartet in den Entwicklungsländern eine wachsende Nachfrage nach Proteinen.

Landwirtschaftsprodukte werden in den kommenden zehn Jahren allmählich günstiger. Die inflationsbereinigten Preise würden aber über jenen vom Anfang der 2000er-Jahre bleiben, gab die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Mittwoch im aktuellen “Landwirtschaftsausblick 2015-2024” bekannt.

Auch für Betriebe: Die Photovoltaik-Förderung des Klima- und Energiefonds

Auch für Unternehmer: Anlage muss binnen 12 Wochen nach Registrierung fertiggestellt werden. |©  Klimafonds/Hans Ringhofer
© Klimafonds/Hans Ringhofer
Auch für Unternehmer: Die Anlage muss binnen 12 Wochen nach Registrierung fertiggestellt werden.

Die Photovoltaik-Förderung des Klima- und Energiefonds wird heuer bereits zum achten Mal vergeben. Auch Unternehmen können seit dem letzten Jahr die Förderung beantragen. 13.000 Anlagen können mit dem Förderbudget von 17 Millionen Euro errichtet werden. Nach Registrierung bleiben 12 Wochen Zeit, das Projekt abzuschließen. Die Möglichkeit zur Antragstellung endet am 14.12. des Jahres. 

Der steirische Baurestmassen-Leitfaden

Die Aufbereitung von Baumaterial ist für Bauunternehmen von zunehmender Wichtigkeit. Es spart Ressourcen und beruhigt Behörden. |© Rockster R900
© Rockster R900
Die Aufbereitung von Baumaterial ist für Bauunternehmen von zunehmender Wichtigkeit.  

Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der steirischen Landesregierung, dem Zollamt, der Bauwirtschaft, der Entsorgungswirtschaft und der Ziviltechnikerkammer hat einen praxistauglichen Leitfaden über den Umgang mit Baurestmassen ausgearbeitet. Er soll die Arbeit aller Beteiligten wie Bauherren/Gemeinden, Planer, Auftragnehmer und Entsorger hinsichtlich Abbruchbescheid, Abbruchplanung, Abbruchdurchführung, Verwertung und Verwertungsnachweis sowie Entsorgung und Entsorgungsnachweis unterstützen. Recycling tritt dabei immer mehr in den Vordergrund. 

Ranking: Wo die Milliardäre leben

Laut Studie leben in Österreich derzeit 20 Milliardäre, was unserem land im Ranking der Milliardäre-Biotope den Rang 25 einbringt. |© statista.de

2,325 Milliardäre gibt es auf der Welt, wenn man dem Wealth-X and UBS Billionaire Census glauben will. Immerhin 20 davon leben in Österreich, was dem kleinen Land weltweit im Ranking der Milliardärs-Heimaten den Platz 25 einträgt. Sie müssen sich laut Analyse 63 Milliarden Euro teilen. Orientiert man sich am trend-Ranking, dann sind es sogar 33 Personen und Familien. Laut Wealth X ist die Zahl der superreichen Österreicher zu 2013 stabil geblieben. In Deutschland  hat sie mit 123 Milliardäre abgenommen. Das Vereinigte Königreich, in dem ebenfalls die Zahl der Milliardäre sank, ist nun anstelle von Deutschland das Land mit den drittmeisten von ihnen. (statista.de)

Zwölf Prozent aller promovierten Absolventen verlassen Österreich

Ein hoher Anteil der frisch promovierten Uni-Absolventen kehrt Österreich rasch den Rücken. |©  Uni Wien
© Uni Wien
Ein hoher Anteil der promovierten Uni-Absolventen kehrt Österreich den Rücken.

Mit der Höhe des Bildungsabschlusses steigt die Wahrscheinlichkeit, ins Ausland abzuwandern. Statistik Austria hat den beruflichen Verbleib der Absolventinnen und Absolventen 2008/09 bis 2010/11 analysiert. . Während nach einem Schulabschluss nur rund 1% der Personen das Land verließen, lag der Anteil der Wegziehenden bei Hochschulabsolventinnen und -absolventen bei etwa 4,5% (Master- oder Diplomabschluss). Als Beobachtungszeitraum wurden drei Jahren nach Studienabschluss angesetzt.. Nach Abschluss eines Doktoratsstudiums waren es sogar 11,8%.

Tirol: Elektronischer Kartendienst, Adressen und Gebäudedaten frei nutzbar

 im Rahmen der Open Government Data (OGD) Bewegung Datensätze aus verschiedenen Verwaltungsbereichen öffentlich zugänglich und nutzbar. Ab sofoert idt der elektronische Kartendienst tiris öffentlich nutzbar. |© Neurolle Rolf/pixelio.de
© Neurolle Rolf/pixelio.de
im Rahmen der Open Government Data (OGD) Bewegung Datensätze aus verschiedenen Verwaltungsbereichen öffentlich zugänglich und nutzbar. Ab sofoert idt der elektronische Kartendienst tiris öffentlich nutzbar.

Open Data wird zunehmend Wirklichkeit. Die Tiroler Landesregierung macht Datensätze aus verschiedenen Verwaltungsbereichen öffentlich zugänglich und nutzbar.  Seit September 2014 wird ein elektronischer Kartendienst, der topografische Ansichten oder Luftbilder mit allen Verkehrsstrukturen und dem Namensgut aus den Datenbeständen des tiris darstellt, zur allgemeinen Verwendung frei gegeben. Nach der Anmeldung wird der Zugangscode samt Beschreibung zugesandt. Damit kann der Dienst auf der Website der AnwenderInnen eingebunden und aktiviert werden.

Broschüre informiert über umweltbezogene Produktinformationen

Umweltfreundlichkeit und dementsprechende Produktinformationen gewinnen zunehmend an Bedeutung. |© Rosel Eckstein / pixelio.de
© Rosel Eckstein / pixelio.de
Produktinformationen über den “ökologischen Fußabdruck” gewinnen am Markt und unter Kunden zunehmend an Bedeutung.

Die Umweltauswirkungen von Produkten rücken immer mehr in das Blickfeld der Konsumenten und Geschäftspartner. Dabei geht es um die Dokumentation des gesamten Lebenszyklus des Produkts von der Gewinnung der Rohstoffe bis hin zur Entsorgung- bzw. Wiederverwertung. Konfrontiert mit dem augenscheinlichen Wildwuchs an Umweltzeichen und umweltbezogenen Produktinformationen ist es für Unternehmen ein mühsames Unterfangen, die geeigneten Kommunikationsinstrumente zu finden. Eine kostenlose Publikation des WIFI Unternehmerservice erläutert die weltweit gültigen Spielregeln für freiwillige Instrumente und Kennzeichnungssysteme.

Klimawandel verursacht jährlich bis zu 8,8 Mrd. Euro Schaden bis 2050

Die Folgeschäden des Klimawandels übertreffen die Kosten der Energiewende.  |© Maret Hosemann/pixelio.de
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Die Folgeschäden des Klimawandels übertreffen die Kosten der Energiewende beträchtlich. Schlimme Katastrophen sind da noch nicht eingerechnet.

Österreichs Volkswirtschaft wird bis 2050 Schäden, die durch den Klimawandel verursacht werden, in Höhe von bis zu 8,8 Mrd. Euro jährlich zu verkraften haben. Das besagt die im Auftrag des Umweltministeriums und des Klima- und Energiefonds erstellte weltweit erste Studie in dieser Breite zu den wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels „COIN – Cost of Inaction: Assessing the Costs of Climate Change for Austria“. Kommen extreme Wetterereignisse hinzu – wie z.B. ein Jahrhunderthochwasser – können diese bis Ende des Jahrhunderts sogar um weitere 41 Mrd. Euro allein im Gebäudesektor ansteigen.

2014 war ein gutes Jahr für Pensionskassen

Die 14 Pensionskassen haben 2014 eine Rendite von 5,85 Prozent erwirtschaftet.  Bei vielen Kassen stünden heuer Pensionserhöhungen an.  |© Gerd Altmann_AllSilhouettes.com/pixelio.de
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Die 14 Pensionskassen haben 2014 eine Rendite von 7,85 Prozent erwirtschaftet. Bei vielen Kassen stehen heuer Pensionserhöhungen an.

Die österreichischen Pensionskassen haben im Vorjahr 7,85 Prozent Rendite erzielt. Aufgrund dieses “ausgezeichneten” Ergebnisses sei jedenfalls nicht mit Kürzungen von Firmenpensionen zu rechnen, sagte Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen am Donnerstag in Wien vor Journalisten. Zumindest teilweise können die Berechtigten auf ordentliche Steigerungen hoffen.