Versicherungen

Tipps aus dem Versicherungsgeschäft

NEWSROOM-Wissen: So genießen Unternehmer erhöhten Unfallschutz

Der Abschluss einer freiwilligen Höherversicherung ist in zwei Stufen möglich. © Loewye/pixelio.de
Der Abschluss einer freiwilligen Höherversicherung ist in zwei Stufen möglich. © Loewye/pixelio.de

Unternehmer zahlen für ihre gesetzliche Unfallversicherung einen Monatsbeitrag an die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Der Abschluss einer freiwilligen Höherversicherung ist in zwei Stufen möglich.

Wirtschaftskriminalität: So verlieren deutsche Unternehmen Milliarden

Im Bereich der IT-Sicherheit fühlen sich die Unternehmen zunehmend gerüstet. Betrug und Diebstahl stellen immer noch das größte Bedrohungspotential dar. |IT-Viren © Aka/pixelio.de
IT-Viren © Aka/pixelio.de
Im Bereich der IT-Sicherheit fühlen sich die Unternehmen zunehmend gerüstet. Betrug und Diebstahl stellen immer noch das größte Bedrohungspotential dar.

Wirtschaftskriminalität ist stets ein Problem der anderen. In einer deutschen Studie sahen nur ein Drittel der befragten Manager das eigene Unternehmen bedroht, während sich 80 Prozent um das steigende Sicherheitsrisiko im allgemeinen sorgten. Geldwäsche legt in der Bedrohungsskala zu, die Fallzahlen bleiben aber gleich. KPMG Deutschland wandelte auf den Spuren der Widersprüche.

Zukunft der Versicherungen: Der Automatisierungsdruck wächst

KFZ-Versicherungen zählen zu den ersten Versicherungsprodukten, die automatisiert vertrieben werden. |© GTÜ/pixelio.de
© GTÜ/pixelio.de
KFZ-Versicherungen zählen zu den ersten Versicherungsprodukten, die automatisiert vertrieben werden.

Die digitale Revolution macht vor der Finanzbranche nicht Halt. Sogenannte FinTechs, junge Technologiefirmen, lehren etablierten Bank- und Versicherungshäusern das Fürchten. Sie nehmen den Konzernen nicht nur das Geschäft weg, sondern ersetzen auch Mitarbeiter durch Roboter. Die heimischen Versicherer setzen auch selbst auf Automation.

Sozialversicherungswerte für 2016

SV-Abgaben und Beitragsquoten verändern sich jährlich. Anbei die Werte für 2016. |© Jorma Bork/pixelio.de
© Jorma Bork/pixelio.de
SV-Abgaben und Beitragsquoten verändern sich jährlich. Anbei die Werte für 2016.

Finden Sie hier die sozialversicherungsrechtlichen Beitragsgrenzen und Abgabenquoten für 2016. Zusammengetragen wurden die Werte von der Wiener Steuerberatungskanzlei Pernt. 

GSVG-Befreiung für Kleinstunternehmer

Der Kreis derjenigen, die sich von der SV befreien könne, ist minimal. |© Wilhelmine Wulff/pixelio.de
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Der Kreis derjenigen, die sich von der SV befreien könne, ist minimal.

Wird der Antrag fristgerecht bei der SVA gestellt (für 2015 bis spätestens 31.12.2015), gilt die Befreiung unbefristet. Die Befreiungsvoraussetzungen sind allerdings stark auf ältere Unternehmerinnen ab 57 zugeschnitten.  Seit 1.7.2013 kann die Befreiung auch während des Bezugs von Kinderbetreuungsgeld oder bei Bestehen einer Teilversicherung während der Kindererziehung beantragt werden, wenn die jährlichen Einkünfte maximal € 4.871,76 und der jährliche Umsatz maximal € 30.000 betragen.

Neukunden zahlen künftig mehr für private Krankenversicherungen

Mehr als ein Drittel der Österreicher verügen über private Krankenversicherungen. |© Gerd Altmann/pixelio.de
© Gerd Altmann/pixelio.de
Mehr als ein Drittel der Österreicher verügen über private Krankenversicherungen.

Die niedrigen Zinsen wirken sich auch auf die private Krankenversicherung aus: 2016 werden die Prämien für neue Verträge steigen. Grund dafür ist eine Senkung des Rechnungszinssatzes durch die Finanzmarktaufsicht (FMA). Große österreichische Versicherer rechnen mit durchschnittlichen Verteuerungen im mittleren einstelligen Prozentbereich und betonen, dass bestehende Verträge nicht betroffen sind.

Versicherungen: Einmalerläge lassen Prämienvolumen deutlich wachsen

Die Verkürzung der Mindestlaufzeit für Einmalerläge bescherte den  Lebensversicherungen wieder enormen Zulauf. |© Lupo/pixelio.de
© Lupo/pixelio.de
Die Verkürzung der Mindestlaufzeit für Einmalerläge bescherte den Lebensversicherungen enormen Zulauf.

Eine starke Zunahme der Einmalerläge von fast 50 Prozent beendete die drei Jahre dauernde Schrumpfungsphase der Lebensversicherung. Das gesamte Prämienvolumen der privaten Versicherungswirtschaft nahm 2014 trotz Rückgängen bei Sachversicherungen deutlich zu (+4,5%), wie das WIFO in einer Aussendungen berichtet.

Neuerungen bei Meldeverpflichtungen an die Sozialversicherung

Eine vereinfachte Anmeldung vor Arbeitsantritt  ersetzt die Mindestangaben-Meldung und spätere Vollanmeldung. ©  Rainer Sturm/pixelio.de
Eine vereinfachte Anmeldung vor Arbeitsantritt ersetzt die Mindestangaben-Meldung und spätere Vollanmeldung. © Rainer Sturm/pixelio.de

Am 16. Juni 2015 wurde im Nationalrat das Meldepflicht-Änderungsgesetz beschlossen.  Damit sollen die Meldeverpflichtungen an die Sozialversicherung reduziert und die Anmeldung vor Arbeitsantritt vereinfacht werden. Die Änderungen werden aber erst mit 1.1.2017 in Kraft treten, informiert die Wiener Steuerberatungskanzlei MEDplan in ihrem Newsletter.

Krankenkassen erwarten heuer Verlust von fast 130 Millionen

Die Kassen machen neben den hohen Arbeitslosenzhalen die "aggressiv" wachsenden Medikamentenkosten für das Minus verantwortlich. |© Sara Hegewald/pixelio.de
© Sara Hegewald/pixelio.de
Die Kassen machen die “aggressiv” wachsenden Medikamentenkosten  verantwortlich.

Nach Jahren leichter Überschüsse erwarten die Krankenkassen heuer einen Verlust von 129,3 Millionen Euro. 2014 hatten die Kassen noch mit einem Plus von 88 Mio. Euro abgeschlossen. 2015 erwarten nur zwei Länder-Kassen ein positives Ergebnis. Hauptverbands-Chef Peter McDonald führt das Defizit auf sinkende Beitragseinnahmen durch die wachsende Arbeitslosigkeit und auf steigende Ausgaben vor allem bei Medikamenten zurück.

Zinsen bei langfristiger Vorsorge sekundär

Nur 12 Prozent der Österreicher würden einen Vorsorgevertrag online abschließen. |© Peter-Smola/pixelio.de
© Peter-Smola/pixelio.de
Nur 12 Prozent der Österreicher würden einen Vorsorgevertrag online abschließen.

29 Prozent aller Steiererinnen und Steierer sind nach Einsicht ihres Pensionskontos von der Höhe der Erstgutschrift enttäuscht. Eine verstärkte Vorsorge ist für 45 Prozent allerdings aus finanziellen Gründen nicht möglich. Laut der GfK-Vorsorgeuntersuchung wollen österreichweit nur 12 Prozent einen Vorsorgevertrag online abschließen.