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Oberösterreich: Neue KMU-Förderung für digitale Projekte

Oberösterreich fördert KMUs beim Einsatz digitaler Technologien. |©Paulwip/pixelio.de
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Oberösterreich fördert KMUs beim Einsatz digitaler Technologien.

Land und WKO Oberösterreich wollen durch das Förderprogramm „Digital Starter“ KMUs bei der Einführung digitaler Technologien unterstützen. Die maximale Fördersumme beträgt 6.000 Euro pro Unternehmen. Einreichungen sind ab 1. April möglich. 

Betriebsanlagengenehmigung: Worauf Unternehmer achten sollten

Wenn von Betrieben keinerlei Gefährdungen oder Belästigungen ausgehen können, sind diese per Verordnung genehmigungsfrei gestellt. |© Hubert Van Roy/pixelio.de
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Wenn von Betrieben keinerlei Gefährdungen oder Belästigungen ausgehen können, sind diese per Verordnung genehmigungsfrei gestellt.

Für viele Unternehmer scheint die Erlangung der Betriebsanlagengenehmigung eine schwer zu überwindende Hürde auf dem Weg in die Selbstständigkeit darzustellen. Durch eine gute Vorbereitung können Kosten minimiert und unnötige Wartezeiten vermieden werden. Die Wirtschaftskammer Tirol hat die wichtigsten Fragen zusammengestellt.

Was sich in der heimischen Förderlandschaft ändert

KMUs können durch zahlreiche Förderprogramme profitieren. |© Benjamin Klack/pixelio.de
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KMUs können durch zahlreiche Förderprogramme profitieren.

Durch verbesserte Förderungen entstehen neue Chancen auf Unterstützung. Seit 1.1.2017 wurden neue  Förderprogramme umgesetzt. Die WK Tirol hat die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.

Am aktuellen Stand: So nutzen Sie das Online-“Beitragskonto” der SVA

Der tagesaktuelle Kontostand kann neuerdings rund um die Uhr abgerufen werden. |© SVA
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Der Kontostand kann rund um die Uhr abgerufen werden.

Die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) erlaubt jedem Versicherten direkten Einblick in das Beitragskonto. Das Konto zeigt den tagesaktuellen Stand von Vorschreibungen und Einzahlungen.

Industrie 4.0: Infrastrukturministerium startet Qualifizierungsoffensive für Klein- und Mittelbetriebe

Schon bisher stellt das Infrastrukturministerium jährlich 16 Millionen Euro für Ausbildung rund um „Industrie 4.0“ zur Verfügung. | ©  Dieter Poschmann/pixelio.de
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Schon bisher stellt das Infrastrukturministerium jährlich 16 Millionen Euro für Ausbildung rund um „Industrie 4.0“ zur Verfügung.

Das Infrastrukturministerium startet ein fünf Millionen Euro schweres Projekt, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die Industrie 4.0 zu qualifizieren. Das Programm „Fit 4 4“ richtet sich dabei an Niedrigqualifizierte in Klein- und Mittelbetrieben.

Mittelstandsbarometer: Facharbeitermangel bedroht gute Geschäfte

Trotz hoher Arbeitslosigkeit: Der facharbeitermangel macht den Unternehmen zunehmend zu schaffen. Ansonsten sind KMU mit ihren Geschäften zufriedener als in den Jahren zuvor. | © FMMI
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Trotz hoher Arbeitslosigkeit: Der Facharbeitermangel bremst die Dynamik der heimischen Unternehmen 

Der Mittelstandsbarometer der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY zeigt nach oben: Mehr als die Hälfte der anlaysierten Unternehmen in Österreich sei mit der Geschäftslage uneingeschränkt zufrieden. Dies stelle den höchsten Wert seit fünf Jahren dar. Alarmierend ist aber der Facharbeitermangel, der die Dynamik brachen lässt.

Neue Investitionszuwachsprämie: Einreichungen sind möglich

Gefördert werden Neuinvestitionen in einer Betriebsstätte in Österreich von Kleinst- und Kleinunternehmen und mittleren Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern. |© Benjamin Klack/pixelio.de
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Gefördert werden Neuinvestitionen in einer Betriebsstätte in Österreich von Kleinst- und Kleinunternehmen und mittleren Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern.

Für die von der Bundesregierung angekündigte Investitionszuwachsprämie für Betriebe mit bis zu 250 Mitarbeitern gibt es zwar noch keine verbindliche Richtlinie. Die mit der Förderabwicklung beauftragten Förderstellen Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) und Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H. (ÖHT) haben aber nun Kurzinformationen veröffentlicht.

Frische Impulse: So funktioniert die Investitionszuwachsprämie

2017 und 2018 sollen insgesamt 175 Millionen Euro als Investitionszuwachsprämie an heimische Unternehmen vergeben werden. |© Rainer Sturm/pixelio.de
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2017 und 2018 sollen insgesamt 175 Millionen Euro als Investitionszuwachsprämie vergeben werden.

Anträge für die Investitionszuwachsprämie können bei der aws bereits eingebracht werden, auch wenn das Programm noch nicht formal beschlossen ist. Einreichen können Unternehmen bis 250 Mitarbeiter, die in ihre österreichische Betriebsstätte investieren.

Kleinunternehmerregelung: Neue Regeln bei der Umsatzsteuer

Nicht von der Neuregelung betroffen ist beispielsweise die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken.|© Uschi Dreiucker/pixelio.de
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Nicht von der Neuregelung betroffen ist beispielsweise die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken.

Ab 2017 wird es leichter unter die Kleinunternehmerregelung bei der Umsatzsteuer zu fallen. Die Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer kann in Anspruch nehmen, wer weniger als € 30.000,– Umsatz im Jahr hat. Bei der Berechnung dieser Grenze mussten bisher alle Umsätze zusammengezählt werden. Sowohl steuerpflichtige als auch steuerfreie Umsätze. Es waren nur Umsätze aus Hilfsgeschäften einschließlich der Geschäftsveräußerung nicht zu berücksichtigen.

Lohnnebenkosten sinken heuer um mehr als 500 Mio. Euro

Heimische Unternehmen zahlen ab heuer weniger Lohnnebenkosten. |© Uwe Schlick/pixelio.de
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Heimische Unternehmen zahlen ab heuer weniger Lohnnebenkosten.

Für Österreichs Unternehmen bringt das Jahr 2017 einige Verbesserungen. Einen großen „Brocken“ macht die Entlastung bei den Lohnnebenkosten ab Jahresbeginn 2017 aus: Durch die Senkung des Dienstgeber-Beitrags zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) um 0,4 Prozentpunkte ersparen sich heimische Unternehmen ab Jahresbeginn 2017 in Summe 520 Mio. Euro.

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