CEE & SEE

Nachrichten aus dem erweiterten Heimnmarkt

CEE-Konjunktur: Warum das kräftige Wachstum gesund ist

Budapest: Die ungarische Wirtschaft ist dabei, wieder Tritt zu fassen. |© Jochen Fenn/pixelio.de
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Budapest: Die ungarische Wirtschaft ist dabei, wieder Tritt zu fassen.

Das Wirtschaftswachstum bleibt in CEE kräftig: Für 2017 wird ein Plus von 3,3% erwartet. Die deutlich verbesserten Leistungsbilanzen – die vielfach sogar Überschüsse aufweisen –  lassen ein ausgewogenes Wachstum denn eine Überhitzung der Wirtschaft erwarten, schreiben die Analysten der Erste Group Research. 

Chef-Gehalt: So viel verdienen heute Geschäftsführer in Österreich und CEE

Die Gehaltsunterschiede in Österreich und den nachbarländern verändern sich nur langsam. |© M. Großmann/pixelio.de
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Die Gehaltsunterschiede zwischen Österreich und seinen Nachbarländern verändern sich nur langsam.

Geschäftsführer in Österreich verdienen unverändert deutlich mehr als in Tschechien, Ungarn und der Slowakei.  Allerdings steigen die Gehälter in den Nachbarländern stärker als in Österreich, heißt es in einer Vergleichsstudie von Kienbaum Österreich.

Wifo: Unternehmen nützen Exportchancen in Übersee ungenügend

Laut Wifo nützen heimische Unternehmen ihre Exportchancen in Nordamerika nur ungenügend.  |© berwis/pixelio.de
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Laut Wifo nützen heimische Unternehmen ihre Exportchancen auch in der Schwarzmeerregion nur ungenügend.

Österreich lässt außerhalb der EU ein Exportvolumen von bis zu knapp drei Mrd. Dollar ungenutzt. Durch entsprechende Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E), tertiäre Bildung und erneuerbare Energien ließe sich dieses Potenzial heben, geht laut “profil” aus einer noch unveröffentlichten Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) hervor.

Was bringt das Neue Jahr für den CEE-Raum?

Öl bringt auch in CEE die Inflation in Wallung. Im Laufe des zweiten Quartals soll sich die Situation aber stabilisieren. |© Düdorf/pixelio.de
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Öl bringt auch in CEE die Inflation in Wallung. Im Laufe des zweiten Quartals soll sich die Situation aber stabilisieren.

Die politische und ökonomische Lage der CEE-Länder wird 2017 vor allem von externen Faktoren wie Wahlen in Deutschland und Frankreich bestimmt. Ansonsten wird die bislang sehr niedrige Inflationsrate vor allem im ersten Quartal auf Grund der Ölpreissteigerungen nach oben gehen.  Die Analysten von Erste Bank Research erwarten für 2017 eine Gratwanderungen in der Fiskalpolitik von Ungarn und Rumänien. 

Europa: Kaufkraft entwickelt sich leicht positiv

Insgesamt stehen den europäischen Verbrauchern für das Jahr 2016 etwa 9,18 Billionen Euro zur Verfügung. |© Andreas Hermsdorf_pixelio.de
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Insgesamt stehen den europäischen Verbrauchern für das Jahr 2016 etwa 9,18 Billionen Euro zur Verfügung.

Die Europäer haben im Jahr 2016 nominal rund 0,3 Prozent mehr Kaufkraft pro Kopf als im Vorjahr. Allerdings variiert das verfügbare Nettoeinkommen der untersuchten 42 Länder erheblich.

Sparen in CEE: Warum BürgerInnen in Geldsachen das Risiko scheuen

der Trend zum Sparen im Moment besonders stark zu spüren:  in den ersten drei Quartalen stiegen die Kundeneinlagen der Erste Group um  mehr als sechs Milliarden Euro. |© Thorsten Freyer/pixelio.de
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Starker Trend zum Sparen: In den ersten drei Quartalen stiegen die Kundeneinlagen um mehr als sechs Milliarden Euro.

In Zentral- und Osteuropa (CEE) wird trotz des anhaltend niedrigen Zinsniveaus auch weiterhin eifrig gespart. Ungarn und Österreicher legen monatlich mehr zur Seite, während Kroaten und Serben weniger auf die hohe Kante bringen.

Export: Außenhandel legt leicht zu

Der Außenhandel mit Drittstaaten weist einen Rückgang bei den Importen als auch bei den Exporten auf. |© Peter Kamp/pixelio.de
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Der Außenhandel mit Drittstaaten weist einen Rückgang bei den Importen als auch bei den Exporten auf.

Der Gesamtwert der Einfuhren von Waren lag im Zeitraum Jänner bis August 2016 laut vorläufiger Ergebnisse von Statistik Austria mit 88,45 Mrd. Euro um 1,4% über dem Vorjahreswert, die Ausfuhren von Waren verzeichneten ebenfalls einen Zuwachs von 0,6% auf 86,41 Mrd. Euro. Das Defizit der Handelsbilanz belief sich auf 2,04 Mrd. Euro, nach 1,31 Mrd. Euro in der Vorjahresperiode.

Digital am Berg: Alpenvereinshütten in Österreich online buchbar

Derzeit muss auf den AV-Hütten noch bar bezhalt werden. Digitale Zahlmöglichkeiten werden aber kommen. | © Freudenthaler
© Freudenthaler
Derzeit muss auf den AV-Hütten noch bar bezahlt werden.

Wer auf einer Alpenvereinshütte übernachten möchte, kann seinen Schlafplatz nun auch online reservieren.. In Österreich können 16 Hütten gebucht werden. Bis Jahresende sollen es mehr werden, hieß es in einer Aussendung des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV).

Einkommen: So viel verdienen Manager in Slowenien und Kroatien

Sloweniens Haupthafen Koper: In SLO und CRO sind die Gehälter für Fachkräfte nahezu gleich. |© Horst Schröder/pixelio.de
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Sloweniens Haupthafen Koper: In SLO und CRO sind die Gehälter für Fachkräfte nahezu gleich.

Firmenchefs verdienen in Slowenien ein Drittel mehr als in Kroatien. Bei den Fachkräfte besteht in der Einkommenshöhe aber praktisch Gleichstand, heißt es in einer Vergütungsstudie des Personalberaters Kienbaum.

Zahlungsmoral österreichischer Firmen weltweit unerreicht

er weltweite Durchschnitt liegt 2016 den Angaben zufolge unverändert bei 64 Tagen. |© Andrea Damm/pixelio.de
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er weltweite Durchschnitt liegt 2016 den Angaben zufolge unverändert bei 64 Tagen.

Österreichische Firmen begleichen ihre Rechnungen weltweit am schnellsten. Mit einer Zeitspanne von 44 Tagen zwischen Rechnungslegung und Zahlungseingang liegen die heimischen Unternehmen heuer erneut international an der Spitze – gefolgt von Neuseeland und den Niederlanden (beide 46) sowie der Schweiz und Dänemark (beide 48), wie aus einer Analyse des Kreditversicherers Euler Hermes hervorgeht.

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