Export

Wifo: Unternehmen nützen Exportchancen in Übersee ungenügend

Laut Wifo nützen heimische Unternehmen ihre Exportchancen in Nordamerika nur ungenügend.  |© berwis/pixelio.de
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Laut Wifo nützen heimische Unternehmen ihre Exportchancen auch in der Schwarzmeerregion nur ungenügend.

Österreich lässt außerhalb der EU ein Exportvolumen von bis zu knapp drei Mrd. Dollar ungenutzt. Durch entsprechende Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E), tertiäre Bildung und erneuerbare Energien ließe sich dieses Potenzial heben, geht laut “profil” aus einer noch unveröffentlichten Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) hervor.

Europa: Kaufkraft entwickelt sich leicht positiv

Insgesamt stehen den europäischen Verbrauchern für das Jahr 2016 etwa 9,18 Billionen Euro zur Verfügung. |© Andreas Hermsdorf_pixelio.de
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Insgesamt stehen den europäischen Verbrauchern für das Jahr 2016 etwa 9,18 Billionen Euro zur Verfügung.

Die Europäer haben im Jahr 2016 nominal rund 0,3 Prozent mehr Kaufkraft pro Kopf als im Vorjahr. Allerdings variiert das verfügbare Nettoeinkommen der untersuchten 42 Länder erheblich.

Export: Außenhandel legt leicht zu

Der Außenhandel mit Drittstaaten weist einen Rückgang bei den Importen als auch bei den Exporten auf. |© Peter Kamp/pixelio.de
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Der Außenhandel mit Drittstaaten weist einen Rückgang bei den Importen als auch bei den Exporten auf.

Der Gesamtwert der Einfuhren von Waren lag im Zeitraum Jänner bis August 2016 laut vorläufiger Ergebnisse von Statistik Austria mit 88,45 Mrd. Euro um 1,4% über dem Vorjahreswert, die Ausfuhren von Waren verzeichneten ebenfalls einen Zuwachs von 0,6% auf 86,41 Mrd. Euro. Das Defizit der Handelsbilanz belief sich auf 2,04 Mrd. Euro, nach 1,31 Mrd. Euro in der Vorjahresperiode.

Zahlungsmoral österreichischer Firmen weltweit unerreicht

er weltweite Durchschnitt liegt 2016 den Angaben zufolge unverändert bei 64 Tagen. |© Andrea Damm/pixelio.de
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er weltweite Durchschnitt liegt 2016 den Angaben zufolge unverändert bei 64 Tagen.

Österreichische Firmen begleichen ihre Rechnungen weltweit am schnellsten. Mit einer Zeitspanne von 44 Tagen zwischen Rechnungslegung und Zahlungseingang liegen die heimischen Unternehmen heuer erneut international an der Spitze – gefolgt von Neuseeland und den Niederlanden (beide 46) sowie der Schweiz und Dänemark (beide 48), wie aus einer Analyse des Kreditversicherers Euler Hermes hervorgeht.

Neue Zollregelungen ab Mai

Der aktuelle Zollkodex hat demnächst ausgedient. |© lichtkunst.73/pixelio.de
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Der aktuelle Zollkodex hat demnächst ausgedient.

Der Unionszollkodex wird ab 1. Mai angewandt und damit den derzeit gültigen Zollkodex samt Zollkodex-Durchführungsverordnung ablösen.

Exporte: Heimische Außenhandelsbilanz zeigt 2015 ein „all-time-high“

Österreichs Exportwirtschaft hat noch nie so viel verkauft wie 2015. |© lichtkunst.73/pixelio.de
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Österreichs Exportwirtschaft hat noch nie so viel verkauft wie 2015.

Österreichs Wachstumsmärkte liegen mittlerweile in Asien und Amerika. Derzeit exportieren 55.000 österreichische Unternehmen in über 220 Länder weltweit. 2015 wurde erstmals die 130-Milliarden-Euro-Grenze bei den österreichischen Warenexporten überschritten.

Kreditversicherer: Risiken für deutsche Exporte deutlich gestiegen

Die Schwäche der Schwellenländer wird zum Problem der deutschen Exportwirtschaft. |© Hans Dieter Volz/pixelio.de
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Die Schwäche der Schwellenländer wird zum Problem der deutschen Exportwirtschaft.

Die deutschen Exporte nach China, Russland und Brasilien sind 2015 gesunken. Der Kreditversicherer Coface sieht darin ein wachsendes Risiko für Deutschlands Exportwirtschaft.

Deutsche Exporte kletterten 2015 auf Rekordhoch

Made in Germany: Die deutsche Exportwirtschaft läuft auf Hochtouren. |© Hans Dieter Volz/pixelio.de
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Made in Germany: Die deutsche Exportwirtschaft läuft auf Hochtouren.

Deutschlands Exportunternehmen schafften im Gesamtjahr 2015 einen Rekord: Warenausfuhren im Rekordwert von 1,196 Billionen Euro bedeuten ein Wachstum um 6,4 im Vergleich zu 2014. Einen Dämpfer gab es im Dezember. Da sanken die Exporte überraschend – und zwar um 1,6 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. 

Kärnten ist 2014 österreichischer Wachstumssieger im Export

Forst und Holzwirtschaft zählen zu den Top-3-Branchen in Kärnten. |© BMLFUW
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Forst und Holzwirtschaft zählen zu den Top-3-Branchen in Kärnten.

Die Außenhandelsergebnisse Kärntens lagen 2014 deutlich über dem Bundes-Durchschnitt. Österreichs südlichstes Bundeland baute seinen Außenhandelsbilanz-Überschuss im Jahr 2014 um 13,2 % auf € 1,121 Mrd. aus. Damit weist Kärnten mit einem Plus von 5,7 % den größten Export-Zuwachs aller Bundesländer auf. Der österreichweite Export-Zuwachs lag im Vorjahr bei 1,7 %. Gleichzeitig sind die Importe der Kärntner Betriebe um 2,6 % gestiegen (Österreichweit minus 0,8 %).

NEWSROOM-Wissen: Förderungen und Hilfestellungen für exportierende Unternehmen

WKO, Kontrollbank und aws bieten ein System aus Markterschließungsinstrumentarien, Haftungsübernahmen und Liquiditätshilfen. |© Rainer-Sturm/pixelio.de_
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WKO, Kontrollbank und aws bieten eine Fülle an Unterstützungen. Man muss sie nur finden.  

Exportierende KMU sind das Rückgrat der österreichischen Konjunktur. Das österreichische Fördersystem bietet dabei mehrere Instrumente für exportierende Unternehmen. WKO, Kontrollbank und aws bieten ein System aus Markterschließungsinstrumentarien, Haftungsübernahmen und Liquiditätshilfen, die den Schritt in neue Märkte einfacher machen. 

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