Export

Österreichs Direktinvestitionen im In- und Ausland blieben im ersten Halbjahr unterdurchschnittlich

 Heimische Investoren lukrierten im ersten Halbjahr 2013 mit 5,3 Mrd EUR Dividendenzahlungen nahe den historischen Höchstständen.| © Mario Simeunovic/pixelio.de
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Heimische Investoren lukrierten im ersten Halbjahr 2013  5,3 Mrd EUR Dividendenzahlunge – fast ein “All time high”.

Die Investitionsbereitschaft der heimischen Unternehmen im In- und Ausland bleibt verhalten. Die günstigen Konjunktur-prognosen seit Sommer ändern daran noch nichts. Österreichs Banken setzen in ihrer Auslandsstrategie unverändert auf Konsolidierung. Dabei stehen die Dividenden-einnahmen aus den Auslandsbeteiligungen beinahe auf “All time high”, heißt es in einem OeNB-Bericht . 

Heimische Außenhandelsbilanz verzeichnet Rückgang des Defizits – Exporte im leichten Plus

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Die Exportzuwächse in Drittländer haben Ausfuhreinbußen nach DE und I wettgemacht.

Die österreichische Handelsbilanz hat sich im ersten Halbjahr stark verbessert. Die Exporte sind in diesem Zeitraum um 1,1 Prozent leicht gestiegen, die Importe um 3,5 Prozent spürbar zurückgegangen. Das Defizit der Handelsbilanz sank von 4,39 auf 1,44 Mrd. Euro.

Kroatien: EU-Beitritt bringt Änderungen bei der Rechnungslegung

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Warenlieferungen nach Kroatien sind bei Anführung der UID-Nummer frei von USt.

Der Beitritt Kroatiens zur Europäischen Union mit 1. Juli 2013 bringt Anpassungen im Bereich der Rechnungslegung, wie die wiener Steuerberatung MEDPlan informiert. Warenlieferungen und Dienstleistungen von oder nach Kroatien unterliegen nun der im EU-Raum geltenden USt-Binnenmarktregelung.

Oberösterreich blieb 2012 Österreichs Exportmotor

Konjunktur, Außenhandel, Oberösterreich
Oberösterreich mit höchstem Außenhandelswert. © APA

Oberösterreich blieb 2012 Österreichs Exportmotor, musste aber einen Rückgang hinnehmen. Den regionalen Außenhandelsdaten der Statistik Austria zufolge waren hinter Oberösterreich Wien und Niederösterreich die Bundesländer mit den höchsten Außenhandelswerten, also der Summe aus Ein- und Ausfuhren. Die höchsten Zuwächse beim Export verzeichneten die Steiermark und Niederösterreich.

Österreichische Außenwirtschaft im Dienstleistungssektor erfolgreich

Per saldo hat Österreich seine Finanzschulden im Ausland abgebaut. © Peter Kamp/pixelio.de

Das Jahr 2012 brachte der österreichischen Wirtschaft dank einer starken Exportwirtschaft  einen deutlichen Leistungs-bilanzüberschuss, informiert die OenB. Dabei brachte der hohe Anteil technologieintensiver Dienstleistungen große Wettbewerbs-erfolge.Die Finanzschulden im Ausland wurden durch die seit 2002 anhaltend positiven Leistungsbilanz vollständig abgebaut.

Unternehmen in Slowakei und Tschechien benötigen Haftpflichtversicherung gegen Umweltschäden

Nach dem Dammbruch von Kolontár: Ungarn hat wie Österreich keine obligatorische Umwelthaftplichtversicherung für Unternehmen. © Rotes Kreuz Burgenland / Tobias Mindler

Die EU-Umwelthaftungsrichtlinie wurde im April 2004 erlassen. Sie beinhaltet eine verschärfte Haftung von Umweltschädigungen nach dem Verursacherprinzip. In Österreich ist eine entsprechende Haftpflichtversicherung nicht obligatorisch, in der Slowakei und in Tschechien schon, erinnert der Industrie-versicherungsmakler GrECo in seinem Kundenmagazin.  

Lettland: AWO liefert Informationen über Euro-Beitrittskandidaten

Lettland, Eurozone, Newsroom der Erste Bank und Sparkasse
Lettland könnte bald das 18. Land der Eurozone werden. © Dieter Schütz / pixelio.de

Die Eurozone könnte ab dem kommenden Jahr um einen Staat wachsen: Lettland hat die Europäische Kommission um eine Prüfung gebeten, ob es alle Kriterien für einen Euro-Beitritt zum 1. Januar 2014 erfüllt. Fällt der Prozess positiv aus, wäre Lettland das 18. Mitglied der Eurozone. Mehr Informationen über die lettische Wirtschaft erfahren Sie auf dem Außenwirtschaftsportal der Wirtschaftskammer Österreich.

Europa bleibt attraktiver Markt für chinesische Investoren

Asien-Investment, Zielländer, Export, Investitionsmarkt Europa
Yin und Yang: Es ist für chinesische Unternehmen schwieriger, von den eigenen Behörden eine Investitionserlaubnis für Europa zu erhalten als in den Zielländern selbst. © Cornerstone/pixelio.de

Europa hat seine Anziehungskraft noch nicht verloren. Diese Sicht gilt zumindest für chinesische Investoren, die von der Europäischen Handelskammer befragt wurden. Die Unternehmer aus dem Reich der Mitte planen, ihre Investitionen in Europa weiter auszubauen und ihre Produkte und Dienstleistungen in der EU zu vermarkten Sie finden ausreichend Zugang zum Markt, die EU selber mit 27 Mitgliedstaaten und 23 Amtssprachen ohne einheitliche Gesetzgebung bleibt ihnen aber ein Rätsel. 

“KMU Pocket Guide Türkei” für niederösterreichische Unternehmen

Niederösterreich, Türkei, Newsroom der Erste Bank und Sparkasse
ecoplus verrät niederösterreichischen Unternehmen die Besonderheiten des türkischen Marktes. © Nuri Tirit / pixelio.de

Der “KMU Pocket Guide Türkei” von ecoplus International soll für Klein- und Mittelbetriebe (KMU) grundlegendes Wissen über die Spielregeln des türkischen Marktes vermitteln. Damit soll niederösterreichischen Unternehmen, die in die Türkei exportieren möchten, die Kontaktaufnahme erleichtert werden.  Derzeit geht nur rund ein Prozent der niederösterreichischen Exporte mit einem Warenwert von knapp 184 Millionen Euro in die Türkei. Damit liegt das Land am Bosporus an 21. Stelle der niederösterreichischen Exportstatistik. Ziel ist es, das Exportvolumen in die Türkei auf 368 Millionen Euro zu verdoppeln und somit rund 1.500 Arbeitsplätze in Niederösterreich abzusichern.

Niederösterreichs Exportwirtschaft startet Marktoffensive in Russland und Türkei

Niederösterreich, Export, Newsroom der Erste Bank und Sparkasse
Die niederösterreichische Export-Wirtschaft will im Wachstumsmarkt Türkei Fuß fassen. © Reiner Schedl / pixelio.de

Wie die aktuellen Statistik AustriaZahlen zum regionalen Außenhandel Niederösterreichs zeigen, bleibt die heimische Exportwirtschaft trotz der Turbulenzen auf den internationalen Märkten weiterhin auf Erfolgskurs. So sind die niederösterreichischen Exporte 2011 im Vergleich zu 2010 um 11,6 Prozent gestiegen, Niederösterreich war mit insgesamt 18,6 Milliarden Euro Exportvolumen das Bundesland mit den zweithöchsten Ausfuhrwerten und konnte sich im Ranking der Bundesländer gegenüber 2010 damit um einen weiteren Platz verbessern. Regional-Daten aus 2012 sind noch nicht verfügbar.
Wichtigstes Exportland war Deutschland, gefolgt von der Tschechischen Republik und Italien. Pro Milliarde Exportumsatz niederösterreichischer Unternehmen werden 8.000 Arbeitsplätze gesichert.