Länderinformationen

Was bringt das Neue Jahr für den CEE-Raum?

Öl bringt auch in CEE die Inflation in Wallung. Im Laufe des zweiten Quartals soll sich die Situation aber stabilisieren. |© Düdorf/pixelio.de
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Öl bringt auch in CEE die Inflation in Wallung. Im Laufe des zweiten Quartals soll sich die Situation aber stabilisieren.

Die politische und ökonomische Lage der CEE-Länder wird 2017 vor allem von externen Faktoren wie Wahlen in Deutschland und Frankreich bestimmt. Ansonsten wird die bislang sehr niedrige Inflationsrate vor allem im ersten Quartal auf Grund der Ölpreissteigerungen nach oben gehen.  Die Analysten von Erste Bank Research erwarten für 2017 eine Gratwanderungen in der Fiskalpolitik von Ungarn und Rumänien. 

Sparen in CEE: Warum BürgerInnen in Geldsachen das Risiko scheuen

der Trend zum Sparen im Moment besonders stark zu spüren:  in den ersten drei Quartalen stiegen die Kundeneinlagen der Erste Group um  mehr als sechs Milliarden Euro. |© Thorsten Freyer/pixelio.de
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Starker Trend zum Sparen: In den ersten drei Quartalen stiegen die Kundeneinlagen um mehr als sechs Milliarden Euro.

In Zentral- und Osteuropa (CEE) wird trotz des anhaltend niedrigen Zinsniveaus auch weiterhin eifrig gespart. Ungarn und Österreicher legen monatlich mehr zur Seite, während Kroaten und Serben weniger auf die hohe Kante bringen.

Digital am Berg: Alpenvereinshütten in Österreich online buchbar

Derzeit muss auf den AV-Hütten noch bar bezhalt werden. Digitale Zahlmöglichkeiten werden aber kommen. | © Freudenthaler
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Derzeit muss auf den AV-Hütten noch bar bezahlt werden.

Wer auf einer Alpenvereinshütte übernachten möchte, kann seinen Schlafplatz nun auch online reservieren.. In Österreich können 16 Hütten gebucht werden. Bis Jahresende sollen es mehr werden, hieß es in einer Aussendung des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV).

Einkommen: So viel verdienen Manager in Slowenien und Kroatien

Sloweniens Haupthafen Koper: In SLO und CRO sind die Gehälter für Fachkräfte nahezu gleich. |© Horst Schröder/pixelio.de
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Sloweniens Haupthafen Koper: In SLO und CRO sind die Gehälter für Fachkräfte nahezu gleich.

Firmenchefs verdienen in Slowenien ein Drittel mehr als in Kroatien. Bei den Fachkräfte besteht in der Einkommenshöhe aber praktisch Gleichstand, heißt es in einer Vergütungsstudie des Personalberaters Kienbaum.

CEE-Wirtschaft zeigt sich von der Krise der BRICs unbeeindruckt

ie Volkswirtschaften im CEE-Raum ihr Potenzial erst in diesem Jahr oder 2017 voll ausschöpfen werden. |© lichtkunst.73/pixelio.de
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Die Volkswirtschaften im CEE-Raum werden ihr Potenzial erst in diesem Jahr oder 2017 ausschöpfen.

Die CEE-Volkswirtschaften profitieren von der aktuellen Phase ihrer Wirtschafts- und Finanzzyklen. Trotz der Abschwächung des Zuflusses an EU-Mitteln sollte 2016 das Wirtschaftswachstum der CEE-Region mit 3,1% fast doppelt so hoch sein wie jenes des Euroraums (1,6%).

Länderbonitäten: Schwellenländer in schweren Turbulenzen

Brasilien, Russland und - mit Abstrichen - China lassen die kleinen Schwellenländer wanken. |© Thorben Wengert/pixelio.de
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Sie Situation in Brasilien, Russland und – mit Abstrichen – in China lassen die kleinen Schwellenländer wanken.

Die wirtschaftliche Entwicklung in den Industrieländern bleibt vielversprechend. Die Wirtschaftsaktivität in den USA stieg dank der Konsumausgaben und Investitionen im zweiten Quartal deutlich an (prognostiziert werden 2,5 Prozent für 2015). Die Eurozone (1,5 Prozent) setzt den wirtschaftlichen Aufschwung auf niedrigerem Niveau fort. Die Problemzonen liegen in den Emerging Markets: Schwellenländer zeigen allerdings ein Nachlassen ihrer Wirtschaftsdynamik, schreibt der Kreditversicherer Coface in seiner aktuellen Länderanalyse.

Österreichs Investitionen im Osten gehen zurück

Heimsiche Direktinvestitionen im Osten und Süden Europas gehen in Wert und Zahl zurück.| ©  Peter Kamp/pixelio.de
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Heimische Direktinvestitionen im Osten und Süden Europas gehen in Wert und Zahl zurück.

Die Direktinvestitionen der österreichischen Unternehmen in  Zentral-, Ost- und Südosteuropa sind 2013 erstmals in ihren Werten gesunken. Abschreibungen und Kursverluste sind hauptsächlich für das Minus verantwortlich. Auch zahlenmäßig ist das Engagement dieser Region leicht geschrumpft. Insgesamt sind die ausländischen Direktinvestitionen der österreichischen Wirtschaft wertmäßig laut OeNB aber leicht gestiegen. Nach den bisher vorliegenden Daten der Zahlungsbilanzstatistik hat sich die Abkehr vom Osten im Jahr 2014 verstärkt fortgesetzt.  Österreichische Auslandstöchter beschäftigen insgesamt 810.000 Mitarbeiter.

Top 500 in CEE: Die größten Unternehmen in Zentral- und Osteuropa

Die 500 umsatzstärksten Unternehmen Zentral- und Osteuropoas halten 2013 ihren Umsatz. Die Ukraine liegt vor der Krise  auf Platz 2. |©  Coface - CEE-Karte Top 500 (zum Vergrößern bitte anklicken)
© Coface – CEE-Karte Top 500 (zum Vergrößern bitte anklicken)
Die 500 umsatzstärksten Unternehmen Zentral- und Osteuropas halten 2013 ihren Umsatz. Die Ukraine lag vor der Krise auf Platz 2.

Die Top 500-Unternehmen in Zentral- und Osteuropa wurden vom globalen Wirtschaftswachstum des Jahres 2013 kaum erfasst. Mit Umsätzen von rund 644 Milliarden Euro konnte nur eine leichte Steigerung von 0,2 Prozent erzielt werden, die umsatzstärksten Top 100 mussten sogar einen Umsatzrückgang um 0,5 Prozent hinnehmen. Gleichzeitig ist die Anzahl der Mitarbeiter um 0,8 Prozent gesunken. Polen behält auch 2013 den Spitzenplatz im Ranking. Österreich exportiert 20 Prozent in Richtung seiner östlichen Nachbarn und ist einer der größten Investoren in der Region.

Gehaltsstrukturen in Tschechien: Was Manager bei unseren nördlichen Nachbarn verdienen

Tschechische Flagge am Präsidentenpalast: Die tschechoischen Nachbarn erwarten für 2015 eher schwache Steigerungen bei den Managergehältern. |© ruhaltinger
© ruhaltinger
Tschechische Flagge am Präsidentenpalast: Die tschechischen Nachbarn erwarten für 2015 eher schwache Steigerungen bei den Managergehältern.

Die Gehälter in der Tschechischen Republik werden im Jahr 2015 durchschnittlich um 2,5 Prozent steigen. Das ist weniger, als noch in den Jahren 2014 und 2013: In diesem Zeitraum stiegen die Saläre im Schnitt um 4,0 Prozent. Geschäftsführer liegen hier voll im Schnitt: Derzeit verdienen Geschäftsführer in Tschechien inklusive Bonus durchschnittlich 3.105.000 CZK (ca. 112.000 EUR) und damit etwa das Doppelte ihrer Führungskräfte. Das sind Ergebnisse des aktuellen Kienbaum Vergütungsreports 2015 für die Tschechische Republik. 

NEWSROOM-Wissen: So sparen Menschen in Zentral- und Osteuropa

|© Denise/Pixelio.de
© Denise/Pixelio.de
Österreicher legen im Monat nahezu doppelt so viel auf die Kante wie die zweitgereihten in CEE, die Slowaken (96 Euro). Die Serben wiederum verzweifel an der hohen Inflation – und der Entwertung ihrer Ersparnisse.  

Die Slowaken (96 Euro/Monat) sind erneut Sparmeister in Zentral -und Osteuropa (nach Österreichern mit 188 Euro/Monat) und konnten ihre monatliche Sparleistung weiter steigern. Etwas wenigier euphorisch waren Serben, Ungarn, Rumänen, Slowaken und Kroaten, die aufgrund niedrigerer Zinsen und der Inflation mit ihren Ersparnissen unzufrieden waren. Sparbücher/-konten und Lebensversicherungen sind dabei unverändert die beliebtesten Sparprodukte. Leichter Zugriff auf Geld und geringes Risiko haben für Sparer immer noch Priorität .Fast ein Drittel der Rumänen und Kroaten hat eine positive Meinung zu Wertpapieren, Aktien, Fonds oder Anleihen; für 14% der Ungarn und 12% der Slowaken kommen diese Anlageformen in Frage.

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