E-Mobilität: Wie komme ich ab März zu den versprochenen Förderungen?

E-Mobilität mit neuem Taferl: Lesen Sie, wie Sie zu den Förderungen des E-Mobilitätspaketes wirklich kommen. |© bmvit
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E-Mobilität mit neuem Taferl: Lesen Sie, wie Sie zu den Förderungen des E-Mobilitätspaketes kommen.

Das E-Mobilitätspaket liegt auf dem Tisch. Schon ab März 2017 stehen die Ankaufprämien für Elektrofahrzeuge österreichweit zur Verfügung. Das Infrastrukturministerium beantwortet die Frage, welche Möglichkeiten das Maßnahmenpaket bietet – und wie Interessenten die Unterstützung lukrieren können. 

So nutzen Sie die Unterstützungen

Die Elektrifizierung des Straßenverkehrs zählt zu den großen Herausforderungen künftiger Verkehrspolitik. Dass die Österreicherinnen und Österreicher bereit sind, auf E-Mobilität umzusteigen, zeigen die aktuellen Zahlen (2016) der Neuzulassungen. Benzin-Hybrid Pkw konnten, im Vergleich zu 2015, um mehr als die Hälfte zulegen (+55,5 %). Ausschließlich elektrisch betriebene Pkw sogar um mehr als das Doppelte (+128,1 %). Das E-Mobilitätspaket der Regierung enthält mehrere Maßnahmen, wie der Umstieg auf saubere Mpobilitätslösungen beschleunigt werden kann. Der NEWSROOM bringt einen Auszug aus den meist gestellten Fragen (FAQs), wie die Förderungen des E-Mobilitätspaketes wirklich genutzt werden können. Noch mehr Antworten liefert die Webseite des bmvit. (siehe Link unten)

Gibt es Fördermöglichkeiten für Betriebe, Gemeinden und Vereine?

Ja, Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine werden beim Ankauf von E-Fahrzeugen ebenfalls unterstützt: Sie werden mit 3.000 Euro für Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb bzw. 1.500 Euro bei Plug-in Hybriden gefördert.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Privatpersonen?

Der Kauf von Privatfahrzeugen, die ausschließlich mit Elektroantrieb oder einem Brennstoffzellenantrieb ausgestattet sind, wird mit 4.000 Euro gefördert – so genannte Plug-in Hybride mit 1.500 Euro. Ab 1. März 2017 sind die Online-Registrierung sowie die Einreichung von Förderanträgen via www.umweltfoerderung.at möglich. Nach erfolgreicher Registrierung muss innerhalb von 24 Wochen der Antrag gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass Fahrzeuge mit Rechnungsdatum vor dem 1. Jänner 2017 nicht gefördert werden und die Rechnung zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein darf. Außerdem gilt: Die vollelektrische Reichweite des PKW muss mindestens 40 km betragen und der Brutto-Listenpreis (Basismodell ohne Sonderausstattung) des PKW darf 50.000 Euro nicht überschreiten. Zu guter Letzt muss das geförderte Fahrzeug ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern gespeist werden.

Bei der Anschaffung welcher Fahrzeuge kann ich um eine Förderung ansuchen?

Eine Aufzählung der Fahrzeuge, die gefördert werden können, finden Sie hier. Welche Dokumente Sie für eine Antragsstellung brauchen und wie das 2-stufige Verfahren ablaufen wird erfahren Sie hier.

Wird auch der Privatkauf von E-Gebrauchtfahrzeugen gefördert?

Nein, bei dem Paket zur Förderung von Elektromobilität handelt es sich um eine Neufahrzeugförderung. Gebrauchte Fahrzeuge sind folglich nicht inbegriffen, nur Neufahrzeuge mit einem Kaufdatum ab dem 1. Jänner 2017 können gefördert werden. Eine rückwirkende Beantragung ist daher nicht möglich.

Werden auch E-Zweiräder gefördert?

Ja, das große E-Mobilitätspaket beinhaltet auch eine Förderung für E-Mopeds und E-Motorräder. Neben der Förderung des Verkehrs- und Umweltministeriums von bis zu 375 Euro (Bundesanteil) wird der Kauf eines E-Mopeds oder eines E-Motorrads seit dem 1. Jänner 2017 vom jeweiligen Importeur mit 375 Euro zusätzlich unterstützt. Somit kann um bis zu 750 Euro angesucht werden. E-Räder, die schneller als 25km/h fahren und eine Motorleistung von über 600 Watt haben, gelten rechtlich als Moped und sind somit auch förderbar. Der Bundesanteil kann online ab 1. März 2017 nach Kauf eines E-Mopeds oder E-Motorrades und Abzug des E-Bonusanteils des Zweiradimporteurs (Rechnungsdatum ab 1. Jänner 2017), via www.umweltfoerderung.at, beantragt werden.

 

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