Effizienz: Neue Umweltförderung für gewerbliche Gefrier- und Kühlsysteme

Ab 2017 gibt es Unterstützung bei der Neuanschaffung effizienter Kühlsysteme in Betrieben. |© siepmannH/pixelio.de
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Ab 2017 gibt es Unterstützung bei der Neuanschaffung effizienter Kühlsysteme in Betrieben.

Betriebe, die sich für energieeffiziente Kühl- und Gefriergeräte entscheiden, können ab 2017 eine Umweltförderung beantragen.

Aufholpotential

Das Umweltministerium hat im Rahmen der Umweltförderung neue Förderungsschienen mit dem Schwerpunkt Energieeffizienz beschlossen. Im Haushaltsbereich sind energieeffiziente Geräte im Kühl- und Gefrierbereich mittlerweile Standard. Im gewerblichen Bereich (Lagerkühlschränke, Lagergefrierschränke, Kühlregale, Getränkekühler, etc.) besteht jedoch ein erheblicher technologischer Marktrückstand. Darum wird die Anschaffung von steckerfertigen, energieeffizienten und umweltfreundlichen Kühl- und Gefriergeräten für den gewerblichen Gebrauch in Zukunft gezielt gefördert. Einreichen können alle Betriebe, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen sowie Vereine und konfessionelle Einrichtungen.

Energieeffizienz-Parameter in bestehende Programme

in Auch die Förderbereiche „Klimatisierung und Kühlung für Betriebe“ und „Neubau in energieeffizienter Bauweise“ wurden im Sinne der Energieeffizienz optimiert. Darüber hinaus wurden in der heutigen Kommissionssitzung mehr als 850 Umweltprojekte mit einem Investitionsvolumen von rund 145 Millionen Euro genehmigt. Durch die genehmigten Projekte können rund 92.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

Förderbeispiel

Die voestalpine Stahl Donawitz GmbH, eine Tochtergesellschaft des voestalpine-Konzerns, wird am Standort Leoben die Pilotanlage Technikum Metallurgie mit einer Gesamtinvestition von rund 18 Millionen Euro errichten. Dadurch sollen auf einer ressourceneffizienten Route zügig leichtere und hochfestere High Performance Stähle für den Mobilitäts- und Energiebereich entwickelt werden. Die Umweltförderung Österreich unterstützt dieses Projekt da durch diese Pilotanlage unmittelbar mehrere tausend Tonnen CO2 und kritische Primärrohstoffe Kokskohle und Eisenerz pro Jahr eingespart werden können. Die neuen Hochleistungsstähle tragen zu massiven sekundären CO2 Einsparungspotentialen im Mobilitäts- und Energiesektor bei.

 

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