Export: Außenhandel legt leicht zu

Der Außenhandel mit Drittstaaten weist einen Rückgang bei den Importen als auch bei den Exporten auf. |© Peter Kamp/pixelio.de
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Der Außenhandel mit Drittstaaten weist einen Rückgang bei den Importen als auch bei den Exporten auf.

Der Gesamtwert der Einfuhren von Waren lag im Zeitraum Jänner bis August 2016 laut vorläufiger Ergebnisse von Statistik Austria mit 88,45 Mrd. Euro um 1,4% über dem Vorjahreswert, die Ausfuhren von Waren verzeichneten ebenfalls einen Zuwachs von 0,6% auf 86,41 Mrd. Euro. Das Defizit der Handelsbilanz belief sich auf 2,04 Mrd. Euro, nach 1,31 Mrd. Euro in der Vorjahresperiode.

Weniger Exporte in Drittstaaten

Aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union bezog Österreich im Berichtszeitraum Waren im Wert von 62,89 Mrd. Euro (+2,5%). Der Wert der in diese Länder versandten Waren zeigte ebenfalls einen Anstieg zur Vorjahresperiode (+1,6%) und betrug 60,13 Mrd. Euro. Die Zuwächse im Warenaustausch mit den anderen EU-Mitgliedstaaten lagen somit in beiden Verkehrsrichtungen über dem globalen Durchschnitt. Das Handelsbilanzdefizit mit der Europäischen Union belief sich auf 2,76 Mrd. Euro.

Der Außenhandel mit Drittstaaten wies im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum sowohl einen Rückgang bei den Importen (-1,2% auf 25,56 Mrd. Euro) als auch bei den Exporten (-1,7% auf 26,28 Mrd. Euro) auf. Daraus ergab sich ein Handelsbilanzaktivum mit Drittstaaten von 0,72 Mrd. Euro; was bedeutet, dass mehr Waren in Drittstaaten ausgeführt als von dort eingeführt wurden (siehe Tabelle 1). Die Exporte in die Vereinigten Staaten, aktuell Österreichs zweitwichtigster Ausfuhrhandelspartner, verringerten sich über dem globalen Durchschnitt (-4,5% auf 5,75 Mrd. Euro). Den Rang 22 der Länderreihung belegte ausfuhrseitig Kanada (-5,1%, 0,64 Mrd. Euro).

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