Wifo: Unternehmen nützen Exportchancen in Übersee ungenügend

Laut Wifo nützen heimische Unternehmen ihre Exportchancen in Nordamerika nur ungenügend.  |© berwis/pixelio.de
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Laut Wifo nützen heimische Unternehmen ihre Exportchancen auch in der Schwarzmeerregion nur ungenügend.

Österreich lässt außerhalb der EU ein Exportvolumen von bis zu knapp drei Mrd. Dollar ungenutzt. Durch entsprechende Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E), tertiäre Bildung und erneuerbare Energien ließe sich dieses Potenzial heben, geht laut “profil” aus einer noch unveröffentlichten Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) hervor.

Chancen in Übersee

Besonders gute Chancen sieht das Wifo in den Industrienationen in Übersee, und zwar in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Japan. Allein hier orten die Ökonomen eine mögliche Steigerung der Ausfuhren um knapp 920 Mio. Dollar. Dahinter kommen die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) mit 830 Mio. Dollar und Südostasien mit 297 Mio. Dollar. Weiters sind den Berechnungen zufolge im erweiterten Schwarzmeerraum Exportgewinne in Höhe von 266 Mio. Euro möglich, 241 Mio. Euro im Mittleren Osten und 147 Mio. Euro im Westbalkan.

1 Prozent mehr Export =  10.000 neue Arbeitsplätze

bedeuten Zum Vergleich: 2016 hat Österreich Waren im Wert von 130 Mrd. Euro ausgeführt, das ungenutzte Exportpotenzial entspricht also einem Anteil von etwas mehr als zwei Prozent. Laut einer Daumenregel bedeutet ein Prozent mehr Export 10.000 neue Jobs. (APA)

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