Haushalt 4.0: So viele Roboter sind in Österreichs Heimen schon fleißig

Der Markt für Rasen-Roboter wuchs mit einem Absatzwachstum von knapp neun Prozent deutlich schneller als jeder andere Haushaltsrobotermarkt. |© Wolfgang Dirscherl/pixelio.de
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Der Markt für Rasen-Roboter wuchs mit einem Absatzwachstum von knapp neun Prozent deutlich schneller als jeder andere Haushaltsrobotermarkt.

In Österreich verfügt bereits jeder elfte Haushalt über einen Haushaltsroboter. 2016 wuchs die Nachfrage in Österreich um knapp sechs Prozent, zeigen aktuelle Daten der Studie “Haushaltsroboter in Österreich 2017” des Beratungsunternehmens Kreutzer, Fischer & Partner.

Automaten erfüllen lästige Aufgaben

Staubsaugen und Rasenmähen zählen zu den wenig erfreulichen Tätigkeiten, die zwar anfallen, für die aber niemand gerne seine Zeit opfert. Was vor fünfzehn Jahren noch als Fiktion abgetan worden wäre, ist heute Realität: Die Robotisierung der Haushalte ist im vollen Gange.

Der Vergleich macht sicher

Wie selbstverständlich Roboter in Österreichs Haushalten inzwischen sind, veranschaulicht ein Vergleich mit etablierten Produkten: So verfügen rund 9% aller Haushalte über Saug- oder Rasen-Roboter, während lediglich 6% eine Alarmanlage besitzen. Die häufig diskutierte Frage der Kundenakzeptanz von Robotern im Alltag sei laut KFP bei “nüchterner Betrachtung des Kaufverhaltens bereits beantwortet”.

Rasen-Roboter am Vormarsch

Im Jahr 2016 wurden insgesamt 54.400 Haushaltsroboter angeschafft. Das war um rund sechs Prozent mehr als im Jahr davor und damit zum wiederholten Male ein Rekordergebnis. Rund 80 Prozent der Haushaltsroboter entfielen auf Saug-Roboter, die mithilfe von Sensoreinheiten selbsttätig Räume reinigen. Der deutlich kleinere, aber umso dynamischere Markt für Rasen-Roboter wuchs mit einem Absatzwachstum von knapp neun Prozent deutlich schneller als der Gesamtmarkt auf erstmals über 10.000 Stück. Angesichts der Tatsache, dass lediglich rund 4 Prozent aller Gartenbesitzer über einen Rasen-Roboter verfügen, zeigen sich hier die Wachstumsmöglichkeiten des Marktes auch weiterhin ungleich höher.

 

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