Industrie 4.0: Infrastrukturministerium startet Qualifizierungsoffensive für Klein- und Mittelbetriebe

Schon bisher stellt das Infrastrukturministerium jährlich 16 Millionen Euro für Ausbildung rund um „Industrie 4.0“ zur Verfügung. | ©  Dieter Poschmann/pixelio.de
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Schon bisher stellt das Infrastrukturministerium jährlich 16 Millionen Euro für Ausbildung rund um „Industrie 4.0“ zur Verfügung.

Das Infrastrukturministerium startet ein fünf Millionen Euro schweres Projekt, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die Industrie 4.0 zu qualifizieren. Das Programm „Fit 4 4“ richtet sich dabei an Niedrigqualifizierte in Klein- und Mittelbetrieben.

Lehrmodule werden erarbeitet

Passende Lernmodule werden gemeinsam mit Unternehmensverbünden und Bildungseinrichtungen erarbeitet. Grundlage für die Initiative „Fit 4 4“ ist eine neue Studie der Prospect Unternehmensberatung, die von Infrastrukturministerium, Austria Wirtschaftsservice GmbH und Arbeiterkammer Wien in Auftrag gegeben wurde. Untersucht wurde, welche Kompetenzen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mitbringen müssen, um auch im Zuge der Digitalisierung am Arbeitsmarkt Erfolg zu haben.

Schon bisher stellt das Infrastrukturministerium jährlich 16 Millionen Euro für Ausbildung rund um „Industrie 4.0“ zur Verfügung. Mit 7 Millionen Euro jährlich werden Praktika in Forschung und Technik unterstützt. Mehr als 10.000 Schülerinnen und Schüler haben in den vergangenen acht Jahren davon profitiert. Insgesamt sechs universitäre Stiftungsprofessuren in für Österreich besonders wichtigen Industriezweigen werden mit 3,8 Millionen Euro jährlich gefördert. Weitere 3,3 Millionen Euro stehen für Pilotfabriken, also industrielle Testlabore, zur Verfügung.

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