Jahresabschluss 2016: Was Unternehmer wissen sollten

Zettelberge verarbeiten: Unternehmer haften für die zeitgerechte Erstellung der Jahresabschlüsse - egal, wenn sie damit beauftragt haben. |© Benjamin Klack/pixelio.de
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Zettelberge verarbeiten: Unternehmer haften für die Erstellung der Jahresabschlüsse – egal, wen sie damit beauftragt haben.

Unternehmer, Geschäftsführer, Vorstände tragen persönlich Verantwortung für die zeitgerechte Erstellung des Jahresabschlusses. Dabei ist es egal, wer intern oder extern für das Controlling zuständig ist. Die Steiermärkische Sparkasse erinnert in einem Beitrag der LBG Steiermark an die Berichtspflichten gegenüber dem Finanzamt – und an neue Regeln der Rechnungslegung. 

Neue Regeln

Für den unternehmensrechtlichen Jahresabschluss 2016 gelten neue Rechnungslegungsbestimmungen. Damit verbunden sind geänderte Auswirkungen auf den Umfang der Jahresabschlusserfordernisse, die Offenlegung, eine allfällige Prüfungspflicht für den Jahresabschluss, die Bilanz- und Erfolgskennzahlen, das Bilanzrating durch Banken oder auch auf, an allfällige Kennzahlen gebundene einzelvertragliche Ansprüche bzw. Verpflichtungen (z.B. Tantieme, Bonuszahlungen, Lizenzverrechnung, Franchisegebühren, Prämien).

In letzter Minute

LBG Österreich und Steiermark haben für Unternehmer, Führungskräfte und Entscheidungsträger im Sinne einer „Last-Minute-Information”  eine Auswahl der wichtigsten Fragen als Überblick für die Praxis und als Anhaltspunkt für zu treffende Entscheidungen zusammengefasst.

  • Ist für mein Unternehmen – neben den steuerrechtlichen Verpflichtungen – auch ein unternehmensrechtlicher Jahresabschluss aufzustellen. Wenn ja, in welchem Umfang und bis wann hat das zu erfolgen und wer trägt die Verantwortung hierfür.
  • Wie wurden die neuen Größenklassen für Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) festgesetzt und welche praktische Relevanz hat das für mein Unternehmen.
  • Was sind die wichtigsten neuen Rechnungslegungsbestimmungen und was ist dabei für die Unternehmensführung zu beachten. Was sollte daher allenfalls noch vor (!) dem Bilanzstichtag beachtet werden.
  • Welche Auswirkungen können sich durch die neuen Bestimmungen auf Bilanz- und Erfolgskennzahlen, das Bilanzrating durch Banken, Prämien, Bonuszahlungen, etc. ergeben. Was sollte daher allenfalls noch vor (!) dem Bilanzstichtag beachtet werden.
  • Was ist im Falle eines „negativen Eigenkapitals” von der Unternehmensführung unbedingt zu beachten und zu veranlassen.
  • Mit 1.1.2016 ist das neue Bilanzstrafrecht in Kraft getreten. Was konkret ist nun mehr denn je insbesondere durch die Unternehmensführung zu beachten.

 

Die Antworten zu diesen Fragen gibt es in der LBG-Praxisinformation für Unternehmer & Führungskräfte (siehe Link unten).

 

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LBG Steiermark Steuerberatung GmbH (www.lbg.at) Tel: +43/316/720200 E-Mail: graz@lbg.at

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