Keine Betriebsanlagengenehmigung mehr für Kleinunternehmer

Friseurinnen sollen in Zukunft ihren Job ohne Betriebsanlagengenehmigung machen dürfen. |© Karl-Heinz-Laube/pixelio.de
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Friseurinnen sollen in Zukunft ihren Job ohne Betriebsanlagengenehmigung machen dürfen.

Die Begutachtungsfrist für die Genehmigungsfreistellungsverordnung endet am 23. März. Handel, Büros, Lagerbetriebe, Kosmetik-, Fußpflege-, Friseur-, Massage- und Bandagistenbetriebe, Änderungsschneidereien und Schuhservice sowie Fotografenbetriebe dürfen in Zukunft ohne entsprechende Genehmigung ihr Auslangen finden. 

Begutachtung Ende nächste Woche

Die 2. Genehmigungsfreistellungsverordnung beschreibt insgesamt sechs Typen von „ungefährlichen Kleinstanlagen“, bei denen nach Einschätzung der Experten nur mit einer sehr kleinen Anzahl an verbleibenden Problemfällen gerechnet werden muss. In Zukunft benötigen kleine Einzelhandelsbetriebe, Bürobetriebe wie Reisebüros, Lager, Kosmetik-, Fußpflege- und Massagebetriebe, Friseure, Floristen und Bandagisten, Änderungsschneidereien, Schuhservicebetriebe und Fotografen keine eigenständige Betriebsanlagengenehmigung mehr. Die künftigen nicht mehr betroffenen Betriebe sparen sich nicht nur rund 2.000 Euro pro Verfahren, sondern vor allem Aufwand und – bei einer Verfahrensdauer von bis zu drei Monaten – viel Zeit. Die Frist zur Begutachtung endet am 23. März 2015.

 

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