M&A: Firmenübernahmen weltweit rückläufig

Niedrige Zinsen und M&A als Wachstumsmotor am internationalen Markt – das waren auch 2016 die zentralen Themen für Deals im Unternehmensbereich. |© Benjamin Klack/pixelio.de
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Niedrige Zinsen und M&A als Wachstumsmotor am internationalen Markt – das waren auch 2016 die zentralen Themen für Deals im Unternehmensbereich.

Die weltweiten Übernahmen und Fusionen sind 2016 – nach sehr hohen Werten im Jahr 2015 – um 17 Prozent zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle M&A Predictor, ein Bericht von KPMG, der Transaktionen im Mergers & Acquisitions-Bereich der letzten zwölf Monate analysiert.

Geringe Zinsen als Wachstumsmotor

Niedrige Zinsen und M&A als Wachstumsmotor am internationalen Markt – das waren auch 2016 die zentralen Themen für Deals im Unternehmensbereich. Während das erste Halbjahr aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheit durch schwache Umsatzzahlen gekennzeichnet war, kam es in den beiden letzten Quartalen zu zahlreichen großen Übernahmen. Die Ergebnisse aus dem Rekordjahr 2015 konnten jedoch nicht erreicht werden.

Blick über den Tellerrand

Der KPMG Bericht zeigt ein zunehmendes Interesse an Übernahmen und Fusionen außerhalb der eigenen Branche. Bei knapp der Hälfte aller M&A-Deals (43 Prozent) handelt es sich um branchenübergreifende Transaktionen. 2010 waren es noch rund 30 Prozent. Ein Viertel des Gesamtvolumens aller M&A-Deals sind Übernahmen und Fusionen, die nicht das Kerngeschäft der Unternehmen betreffen. Auch das Ergebnis von grenzüberschreitenden Übernahmen und Fusionen zeigt eine positive Entwicklung. Im Vergleich zu 2015 wurde lediglich ein Rückgang um 3 Prozent festgestellt. Beachtliche 41 Deals der hundert größten Transaktionen erfolgten grenzüberschreitend.

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