Manipulationsschutz bei Registrierkassen: Wann straft die Behörde?

Betsellungen zur Kassensignatur müssen bis 15. März gemacht werden. Danach heißt es warten. |© Alexander Klaus /pixelio.de
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Bestellungen zur Kassensignatur müssen bis 15. März gemacht werden. Danach heißt es warten.

Unternehmen müssen sich bis 15. März um Manipulationsschutz kümmern, damit sie bei absehbaren Lieferengpässen vorerst straffrei bleiben, warnt die WKO.

Lieferengpässe sind angesagt

Registrierkassen müssen ab 1. April 2017 beim Finanzamt angemeldet und manipulationssicher sein. Die WKO appelliert an betroffene Unternehmen, so rasch als möglich manipulationssichere Kassen zu ordern bzw. bestehende Systeme entsprechend nachzurüsten. Es müsse aufgrund des großen Andrangs mit Lieferengpässen gerechnet werden.

Bei zeitgerechter Vorsorge droht keine Strafe

Registrierkassenpflichtige Betriebe müssen sich unbedingt bis spätestens 15. März nachweislich um eine manipulationssichere Kasse bzw. eine Umrüstung kümmern. In diesem Fall gehen sie vorerst straffrei aus, falls ihr Lieferant den Auftrag nicht zeitgerecht bis 1. April erfüllen kann, heißt es in einer iNformation der Wirtschaftskammer an ihre Mitglieder. Dies sei einer schriftlichen Klarstellung des Finanzministeriums zu entnehme. Unternehmen, die nicht rechtzeitig bis Mitte März Vorsorge für den Manipulationsschutz treffen, können mit einer Strafe von bis zu 5.000 Euro belangt werden.

Wichtig: Die zeitgerechte Inbetriebnahme zählt

Es reicht nicht, ein technisch korrektes Update der Kassen vorzunehmen. Die Kassen müssen auch auf FinanzOnline angemeldet und nach abschließender Startbelegprüfung ordnungsgemäß in Betrieb genommen werden.

Online-Ratgeber

Die WKO stellt den Betrieben einen Online Ratgeber zur Verfügung, in dem Schritt für Schritt die gesetzeskonforme Anmeldung einer Registrierkasse dargelegt werden.

 

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