Neue Unterstützung für Firmen zum Thema “geistiges Eigentum”

IP Hub, IP Coaching, IP Scheck: mMit mehreren Aktionen soll das Thema "Copyright" in Unternehmen verankert werden. |© JMG/pixelio.de
© JMG/pixelio.de
IP Hub, IP Coaching, IP Scheck: Mit mehreren Aktionen soll das Thema “Copyright” in Unternehmen verankert werden.

Die Bundesregierung hat eine nationale Strategie für geistiges Eigentum beschlossen. Das 36-Punkte-Paket enthält Beratung, finanzielle Hilfen und Erleichterungen für Start-ups sowie Klein- und Mittelbetriebe. 

88 Seiten Schutz für immaterielle Vermögenswerte

Eine zentrale Anlaufstelle wird beim Patentamt eingerichtet, teilten Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) und Infrastrukturminister Jörg Leichtfried (SPÖ) mit. Immaterielle Vermögenswerte machen in Österreich laut der Regierung 6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, also rund 25 Mrd. Euro, aus. Handlungsbedarf gebe es in den Bereichen der rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen, der Fertigkeiten und der direkten Unterstützung für Innovatoren. Obwohl Österreich im Europa-Vergleich beim Thema geistiges Eigentum gut dastehe, wurde nun die 88 Seiten schwere “IP-Strategie für Österreich” lanciert.

Leichterer Zugang zu Förderungen

In den 36 Punkten findet sich etwa das Vorhaben “IP Hub”. Dieser soll beim Patentamt eingerichtet werden. Sämtliche Förderungen und Angebote rund um geistiges Eigentum sollen dort leicht zugänglich sein, wovon vor allem Einsteiger profitieren könnten. Leichter soll es auch werden, die Innovationskraft der eigenen Belegschaft zu nutzen. Dafür wird beim Patentamt eine Schlichtungsstelle für Dienstnehmererfindungen eingerichtet.

Beratung für Firmenstrategien

Auch das neue Instrument “ip.coaching” soll Betriebe unterstützen. Es geht um die Entwicklung und Umsetzung von produktspezifischen IP-Strategien in Unternehmen, die dabei auch an Ort und Stelle begleitet sowie finanziell unterstützt werden sollen.

Beratung per Gutschein

Der Patent Scheck deckt 80 Prozent der Kosten, von der ersten Beratung bis zum nationalen und internationalen Patent. Start-ups können ihre Patente auch dann vorläufig anmelden, wenn noch nicht alle Unterlagen fertig ausgebarbeitet sind. Deutlich schneller geht es auch beim Markenschutz. Der Weg zur Marke dauert online nur noch zwei Wochen.

 

Mehr zum Thema

 

FacebookTwitterGoogle+LinkedIn
Tags: , ,

Kommentar verfassen





*

Senden