Neuer 50er kommt am 4. April

Gemessen an der Stückzahl ist fast jeder zweite der 20,2 Milliarden umlaufenden Euro-Geldscheine ein. |© APA
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Gemessen an der Stückzahl ist fast jeder zweite der 20,2 Milliarden umlaufenden Euro-Geldscheine ein 50er.

Die Vorbereitungen für die Einführung des neuen 50-Euro-Scheins laufen auf Hochtouren. Am 4. April werden die ersten Fünfziger ausgegeben.  In der Folge werden die alten Scheine sukzessive eingezogen.

Alten 50er werden eingezgen

“Wenn ein alter 50-Euro-Schein bei uns reinkommt, wird er nicht mehr ausgegeben. Über die Wochen und Monate werden sich die neuen Fünfziger durchsetzen”, so OeNB-Sprecher Gutlederer. Die alten Scheine bleiben bis “weit” in die 2020er-Jahre gültig. Die Notenbanken der Eurozone wollen im ersten Schritt 5,4 Milliarden neue 50-Euro-Scheine in Umlauf bringen. Weil die 50-Euro-Banknote der mit Abstand am häufigsten gefälschte Euro-Schein ist, verfügt der neue Fünfziger über verbesserte Sicherheitsmerkmale.

4. Schein der neuen Serie

Der neue Fünfziger ist nach dem Fünfer, dem Zehner und Zwanziger der vierte Schein, der seit der Einführung der EU-Gemeinschaftswährung 2002 getauscht wird. Die Sicherheitsmerkmale des neuen Fünfzigers sind bereits vom neuen Zwanziger bekannt und sollen Kriminellen das Handwerk erschweren. Eine Besonderheit ist das Porträtfenster, das durchsichtig wird, wenn man den Geldschein gegen das Licht hält. Sichtbar wird dann ein Porträt der griechischen Mythenfigur Europa. Auf der Vorderseite ändert die glänzende Zahl “50” beim Kippen die Farbe. Die orange Grundfarbe des Fünfzigers sowie die Motive bleiben bestehen.

Hohe Stückzahl

Gemessen an der Stückzahl ist fast jeder zweite der 20,2 Milliarden umlaufenden Euro-Geldscheine ein Fünfziger. Österreich ist im Gegensatz zum europäischen Durchschnitt ein Land der Zehner und Hunderter. Von den 573 Millionen Banknoten, die Ende 2016 hierzulande in Umlauf waren, war “nur” ein Viertel Fünfziger und 30 Prozent Zehner. 20 Prozent waren Zwanziger, 16 Prozent Hunderter, sieben Prozent Fünfer und jeweils rund ein Prozent Zwei- und Fünfhunderter.

Einstige Problemn mit 5er

Wertmäßig sieht es freilich anders aus. Der Wert der in Österreich im Umlauf befindlichen Banknoten wird von der Nationalbank (OeNB) auf 28,6 Mrd. Euro geschätzt. Davon entfiel der größte Teil (39 Prozent) auf Hunderter und Fünfziger (28 Prozent). 14 Prozent des Werts machten Fünfhunderter aus, neun Prozent Zwanziger, sieben Prozent Zehner, zwei Prozent Zweihunderter und nur ein Prozent Fünfer. Bei der Einführung der zweiten Euro-Banknotenserie Mitte 2013 hatte es Probleme beim Fünfer gegeben, da viele Automaten die neuen Noten nicht lesen konnten. (APA)

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