NEWSROOM-Wissen: Förderungen und Hilfestellungen für exportierende Unternehmen

WKO, Kontrollbank und aws bieten ein System aus Markterschließungsinstrumentarien, Haftungsübernahmen und Liquiditätshilfen. |© Rainer-Sturm/pixelio.de_
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WKO, Kontrollbank und aws bieten eine Fülle an Unterstützungen. Man muss sie nur finden.  

Exportierende KMU sind das Rückgrat der österreichischen Konjunktur. Das österreichische Fördersystem bietet dabei mehrere Instrumente für exportierende Unternehmen. WKO, Kontrollbank und aws bieten ein System aus Markterschließungsinstrumentarien, Haftungsübernahmen und Liquiditätshilfen, die den Schritt in neue Märkte einfacher machen. 

Ein Fördersystem für Exporteure
Internationalisierung von KMU ist lt. EU-Kommission ein bedeutender Faktor für das Wirtschaftswachstum Europas. Das Serviceportal der Regierung usp.gv.at hat die wesentlichen Merkmale der diversen Programme zusammengetragen. Unterstützungen für Exporte und Auslandsinvestitionen können grob gegliedert werden:

1. Exportgarantien (einschließlich Garantien zur Absicherung von Auslandsinvestitionen). Dazu gehören

2. Exportfinanzierungen für Einzelgeschäfte und revolvierende Finanzierungen

  • im Exportfinanzierungsverfahren der OeKB (einschließlich der Finanzierung von Auslandsinvestitionen)
  • im Verfahren der Exportfonds GmbH (für KMU)


Garantien und Wechselbürgschaften

Im Rahmen des österreichischen Exportfördersystems werden Exporthaftungen (Exportgarantien und Wechselbürgschaften) gegen Entrichtung risikoadäquater Haftungsentgelte vergeben. Damit kann sich das Unternehmen gegen politische und wirtschaftliche Risiken absichern. Dazu gehören

  • das Produktionsrisiko (Risiko der vertragswidrigen Nichtabnahme bestellter Lieferungen und Leistungen)
  • und das Kreditrisiko (Risiko der Nichtzahlung erbrachter Lieferungen und Leistungen) im jeweiligen Exportland.
  • Darüber hinaus können Garantien auch Kosten für Markterschließungsziele abdecken.

Im Rahmen des AusfFG können österreichische Unternehmen bei ihren Beteiligungen im Ausland sowohl im Wege von Beteiligungsgarantien – Versicherung des politischen Risikos des Investitionsziellandes – als auch durch Wechselbürgschaften für Beteiligungen unterstützt werden. Wechselbürgschaften dienen zum einen der Erleichterung der Finanzierung von Exportgeschäften aber auch der Finanzierung von österreichischen Direktinvestitionen im Ausland.

Finanzierungen
Exportförderungen sind in aller Regel in der OeKB konzentriert, die seit 1960 den heimischen Außenhandel unterstützt.
Die Exportfonds GmbH stellt österreichischen KMU-Exportunternehmen Rahmenkredite zur Verfügung, die über Hausbanken in Anspruch genommen werden können. Damit können laufende Exportaufträge und -forderungen finanziert und zusätzlich Liquidität gesichert werden. Als Partner der Hausbanken kann der Exportfonds einen Teil des Risikos übernehmen. Auch für Markterschließungsvorhaben außerhalb der EU bietet der Exportfonds passende Lösungen.

Weitere Informationen und Links über Soft loans, Projektvorbereitungsprogramme und Förderungsvoraussetzungen finden sich bei usp.gv.at.

 

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