Sozialversicherung senkt Verzugszinsen

Die niedrigeren Verzugszinsen gelten seit 1. Jänner. |© Andreas Hermsdorf/pixelio.de
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Die niedrigeren Verzugszinsen gelten seit 1. Jänner.

Die Sozialversicherung und die Krankenkassen haben auf ihre Verzugszinsen von 7,88 auf 3,38 Prozent gesenkt und damit mehr als halbiert.

Zinssatz von 3,38 Prozent

Unternehmer müssen ab sofort weniger Verzugszinsen zahlen, wenn sie mit ihren Sozialversicherungsbeiträgen im Rückstand sind. Auf Initiative der Wirtschaftskammer hat die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) mit 1. Jänner 2017 ihre Verzugszinsen auf vier Prozent zuzüglich des aktuellen Basiszinssatzes gesenkt. Nachdem der Basiszinssatz 2016 bei minus 0,62 Prozent lag, ergibt sich ein neuer Zinssatz von 3,38 Prozent. Im vergangenen Jahr lagen die Verzugszinsen noch bei – im Vergleich zum Steuerrecht ungewöhnlich hohen – acht Prozent zuzüglich des Basiszinssatzes vom 31. Oktober 2016. Die niedrigeren Verzugszinsen gelten seit 1. Jänner sowohl für geschuldete Beiträge bei den Krankenkassen als auch bei Rückständen bei der SVA.

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